{"id":1161,"date":"2012-08-20T22:46:03","date_gmt":"2012-08-20T21:46:03","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=1161"},"modified":"2017-08-22T19:34:49","modified_gmt":"2017-08-22T18:34:49","slug":"rom-mit-einer-39-jahre-alten-vespa-tag-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/rom-mit-einer-39-jahre-alten-vespa-tag-9\/","title":{"rendered":"Rom mit einer 39 Jahre alten Vespa &#8211; Tag 9"},"content":{"rendered":"<p>Ein traumhafter Morgen in Urbino, es ist warm, aber nicht mehr dr\u00fcckend hei\u00df. Das Fr\u00fchst\u00fcck kann mich nach wie vor nicht locken, aber eine Kleinigkeit geht schon. Au\u00dferdem habe ich immer noch zwei \u00c4pfel von gestern, das w\u00fcrde bis heute Abend reichen.<br \/>\nIch hole die Vespa aus der Garage und packe fertig. 07:55 ist eine perfekte Zeit um aufzubrechen. Es geht st\u00e4ndig bergab und die Sprint zieht wunderbar. Nur Pesaro f\u00e4ngt mich ein. Die Kerle haben in die andere Richtung die Abzweigung zur Umfahrungsstra\u00dfe nicht ausgeschildert und so muss ich mich durch den Ortskern qu\u00e4len.<br \/>\nDann aber geht es gut dahin und ich beschlie\u00dfe, auch heute auf die Polizei zu pfeifen. Meine Fahrweise hat sich ohnehin der italienischen schon ein wenig angen\u00e4hert und so ziehe ich in gerader Linie die S 16 und dann die S 309 durch. Die Verbotsschilder k\u00fcmmern mich einen Dreck, ich fahre einfach. Wenn sie mich aufhalten, habe ich Pech gehabt.<br \/>\nEs passiert aber nichts und ich komme ziemlich gut voran. Das bedeutet nicht, dass die Fahrt ein Genuss wird, daf\u00fcr sorgt schon mein Nacken, der sich brav eine halbe Stunde nach Fahrtantritt mit heftigen Schmerzen meldet. Sie verlangen Aufmerksamkeit, gehen nicht weg und die Dehnungs- und Entspannungs\u00fcbungen w\u00e4hrend der Fahrt und bei den kurzen Pausen helfen nicht mehr. Sie haben eigentlich nie wirklich geholfen, aber irgendwas muss ich ja tun.<\/p>\n<p>Wenigstens l\u00e4uft die Vespa und ich hoffe nat\u00fcrlich, dass sich das bis Wien nicht \u00e4ndert. Ich h\u00e4tte statistisch gesehen ja schon mehr als genug Pannen gehabt, eigentlich k\u00f6nnte die R\u00fcckfahrt ja pannenfrei sein. Auch wenn mir das leider sehr unwahrscheinlich erscheint, aber vielleicht sind ja alle Schwachstellen schon zutage getreten und nur mehr der stabile Rest \u00fcbrig, und der m\u00fcsste durchhalten.<br \/>\nIch muss ja auch durchhalten, wenngleich das nicht immer leicht ist. Vor und nach Ravenna kommen die elendslangen Geraden und heute habe ich sehr viele LKW vor und hinter mir. Irgendwie sind aber die Autofahrer heute entspannter als bei der Hinfahrt und ich habe wenig unangenehme Szenen zu verbuchen.<\/p>\n<p>Mein Tagesziel Cavallino r\u00fcckt n\u00e4her und ich freue mich schon auf Helga und Sigi und diesen so freundlichen Ort mit den kl\u00e4ffenden Hunden und der angenehmen Ruhe. Bis auf ein paar Pausen zum Tanken und Wasser trinken fahre ich durch bis Venedig. Dort funktioniert die Orientierung wieder einmal \u00fcberhaupt nicht. St\u00e4ndig versuchen alle Schilder mich auf die Autobahn zu leiten. Ich verfahre mich und bin pl\u00f6tzlich auf der Verbindung von Mestre nach Venedig. Ich m\u00f6chte mir gerne Venedig ansehen, das h\u00e4tte ich schon bei der Hinfahrt gerne gemacht, aber nicht so. Ich kann die Vespa dort nicht stehen lassen und muss daher wieder umdrehen. Au\u00dferdem bin ich sauer und mein Nacken tut so weh, dass diese Kilometer Umweg keinen Spa\u00df machen, vor allem nicht auf dieser komischen Stra\u00dfe, die gerade umgebaut wird und auf der es keinen Pannenstreifen gibt. Gleich daneben ist die Lagune und die stinkt ziemlich bestialisch. <\/p>\n<p>Mir reicht es und ich n\u00fctze eine L\u00fccke in der Betonwand, um sagenhaft unerlaubt umzudrehen. Dann ziehe ich durch bis Cavallino und schaffe es bis 13:55 Uhr. Ich bin zwar fix und foxi, aber nach einer Stunde kann ich mich aufraffen und beschlie\u00dfe Venedig zu besuchen.<\/p>\n<p>Ich war noch nie in Venedig und Helga meint, ich solle auf jeden Fall etwa zwei Stunden einplanen. Mit dem Bus k\u00e4me ich nach Punta Sabione und von dort mit der F\u00e4hre direkt in die Altstadt von Venedig.<br \/>\nDas ist ein guter Plan und ich f\u00fchle mich fit genug f\u00fcr eine hei\u00dfe Tour in die Lagunenstadt.<br \/>\nDie F\u00e4hre kostet sportliche 14 Euro hin und zur\u00fcck und es gibt ein ziemliches Chaos am Ticketschalter. Die Dame dahinter ist ein wenig \u00fcberfordert, weil sie hinter einer dicken Panzerglasscheibe sitzt und \u00fcber einen Lautsprecher mit den Kunden qu\u00e4kt. Das sind meist Menschen, die nicht Italienisch sprechen, wobei selbst Italiener mit der verzerrten und leisen Elektronikstimme so ihre Probleme hatten. Daher versuchten die Venedigaspiranten am Lautsprecher vorbei zu kommunizieren, was jedoch auch entsprechend schwierig und nutzlos war.<br \/>\nSo vers\u00e4umte ich die erste F\u00e4hre, aber schlie\u00dflich geht ja alle drei\u00dfig Minuten eine und ich kaufte mir ein Sandwich plus eine Flasche Wasser. <\/p>\n<p>Die F\u00e4hre selbst ist voll und f\u00e4hrt p\u00fcnktlich ab. Nach zwei Zwischenstopps erreichen wir Venedig und ich bin schon gespannt, wie es denn so ist in dieser legend\u00e4ren Stadt, die ich bisher nur einmal f\u00fcr wenige Minuten betreten konnte. Auf einer Romreise vor mehr als zwanzig Jahren lief ich schnell zu einer Br\u00fccke und wieder zur\u00fcck zum Zug, der damals noch bis nach Venedig hinein fuhr und dort Station hatte.<br \/>\nDas war alles, aber diesmal wollte ich mehr sehen.<br \/>\nDazu musste ich mich erst durch Touristenhorden schl\u00e4ngeln. Nicht dass ich selbst keiner w\u00e4re, sogar mit Sandalen und Fotoapparat, fast schon klassisch. Ich schlage mich gleich rechts in die B\u00fcsche (also eher in die Gassen) und lasse mich ein wenig treiben. Ich hatte mir Venedig nicht so gro\u00df vorgestellt. Ansonsten ist es ein riesiges Freilichtmuseum mit Realbetrieb und im Prinzip so wie ich es erwartet habe. Nur ein Motorbootrennen mit einer Schie\u00dferei und in der Mitte durchgefahrenen Gondeln fehlte. W\u00e4re Venedig in USA, so h\u00e4tten die das als Attraktion schon eingebaut, jeden Tag um 10 und noch einmal um 17 Uhr.<br \/>\nSo machte die Stadt einen eher ruhigen Eindruck, wenn auch gef\u00fcllt mit tausenden Touristen. Das Erstaunlichste f\u00fcr mich waren die st\u00e4ndig neuen Perspektiven, die hinter jeder Ecke auftauchten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich musste ich einen Cappuccino trinken, das geh\u00f6rt einfach dazu. Und ich wollte wissen, ob das wirklich so unglaublich teuer w\u00e4re. Also suchte ich mir ein Pl\u00e4tzchen vor einem Caf\u00e9 und bestellte. In der Auslagenscheibe gab es typisch venezianische S\u00fcssigkeiten zu kaufen, Mandelpl\u00e4tzchen und auch Apfelstrudel, angeblich auf venezianische Art und &#8222;typico&#8220;. Sie waren wohlfeil mit 2,50 Euro, genauso wie der Kaffee, der auf 3,70 kam, Sitzplatz und WC-Besuch inklusive.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/kaf.jpg\" title=\"kaf.jpg\" alt=\"kaf.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Cappuccino in Venedig<\/p>\n<p>Das Ganze fand ein paar Gassen hinter dem Markusplatz statt und ich war durchaus nicht ersch\u00fcttert. So viel kann man in Wien in der Innenstadt auch an jeder Ecke zahlen.<\/p>\n<p>Ich marschierte weiter und beschloss, den Markusplatz gro\u00dfr\u00e4umig zu umrunden und mich bis zur Rialto-Br\u00fccke durchzuschlagen. Ganz leicht ist das nicht, denn es gibt jede Menge Sackgassen. Venedig ist wie ein riesiger Irrgarten, aber ich hatte eine genaue Karte und au\u00dferdem gab es immer wieder Schilder, die den Weg zur Rialto-Br\u00fccke und zum Markusplatz anzeigten.<\/p>\n<p>Ich schoss jede Menge Fotos, m\u00f6chte hier aber nur eine Handvoll bringen, denn Bilder von Venedig haben die meisten schon selbst gemacht und sie unterscheiden sich nicht so stark voneinander.<br \/>\nAuf jeden Fall gibt es diese klassischen Gondoliere und sie haben tats\u00e4chlich meist so einen Strohhut auf und ein blau-wei\u00df gestreiftes Shirt. Stau gibt es selbstverst\u00e4ndlich auch. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/gondel.jpg\" title=\"gondel.jpg\" alt=\"gondel.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Gondoliere mit zahlungskr\u00e4ftigen G\u00e4sten aus aller Welt<\/p>\n<p>Dann war ich an der Rialto-Br\u00fccke. Von unten sieht man Tourismus pur:<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/rialto.jpg\" title=\"rialto.jpg\" alt=\"rialto.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Standeln und dahinter die Br\u00fccke<\/p>\n<p>Alle Menschen, die auf diese Br\u00fccke gehen, fotografieren. Wirklich alle. Da durfte ich keine Ausnahme machen und lie\u00df mich von anderen Touristen auch fotografieren. Also hier bitte, der Schm\u00e4hf\u00fchrer auf der Rialto-Br\u00fccke:<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/guido.jpg\" title=\"guido.jpg\" alt=\"guido.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Guido in Venedig, klassisch<\/p>\n<p>Gesch\u00e4fte mit dem ber\u00fchmten venezianischen Glas, Andenkenl\u00e4den, jede Menge Ristorante und Kaffeeh\u00e4user &#8211; Venedig ist durchkommerzialisiert, aber das ist bekannt. Die kleinen G\u00e4sschen daneben, in denen Menschen wohnen und die teilweise ein wenig verfallen wirken und es angeblich auch sind, das ist Venedig, diese unglaublich bunte Mischung aus Museum und sterbender Realstadt \u00fcbt durchaus ihren Reiz aus.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/kids.jpg\" title=\"kids.jpg\" alt=\"kids.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Der Nachwuchs, der sich einmal um das sinkende Erbe der V\u00e4ter wird k\u00fcmmern m\u00fcssen<\/p>\n<p>Ich hatte meine eigene kleine Rallye, ich wollte die schmalste Gasse finden. Das ist in Venedig im Prinzip nicht so schwer, es gibt schmale Gassen zuhauf und auch sehr schmale Gassen. Ich fand einpaar richtig schmale, aber immer wenn ich dachte, das w\u00e4re es jetzt, fand ich noch eine schm\u00e4lere. Im folgenden Bild die Siegergasse, die sicher punkto Breite noch unterboten werden kann. Hier konnten sich jedenfalls die Nachbarn von Haus gegen\u00fcber problemlos die Hand geben:<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/eng.jpg\" title=\"eng.jpg\" alt=\"eng.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: die schmalste Gasse<\/p>\n<p>So folgte ich den Touristenstr\u00f6men und ging \u00fcber die Ponte Academia abermals \u00fcber den Canale Grande und schlie\u00dflich zum Markusplatz. Der ist wirklich riesig, vor allem f\u00fcr die sonstige Platznot in Venedig. Es gibt auch die ber\u00fchmten Caf\u00e9s, und zwar drei gro\u00dfe. Zwei davon sind direkte Nachbarn und jedes hat eine Kapelle. Damit sie sich nicht kannibalisieren spielen sie je ein St\u00fcck und dann kommt die andere dran.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.21_Rom\/kapelle.jpg\" title=\"kapelle.jpg\" alt=\"kapelle.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: die beiden Kapellen<\/p>\n<p>Und der Kaffee ist auch (nicht mehr) so teuer wie alle gesagt haben. In Italien gilt ja fast \u00fcberall die Unterscheidung, ob man den Kaffee im Stehen trinkt oder sich niedersetzt. Im Stehen bekommt man ihn manchmal schon um 80 Cent, plus Sitzplatz kostet er in so einem Fall dann 1,60 oder zwei Euro.<br \/>\nIm August 2012 kostete der Espresso inklusive Niedersetzen 4 Euro. Das ist das Vierfache von irgendwo anders irgendwo in Italien. Aber es ist der Preis vom Markusplatz und wer einmal im Leben dort ist, kann sich das schon g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich hatte meinen schon woanders getrunken und es war langsam an der Zeit, zur Mole zur\u00fcck zu kehren und Venedig zu verlassen. Ich war auch schon m\u00fcde und sehr hungrig.<br \/>\nDie R\u00fcckfahrt verlief unspektakul\u00e4r und ich ging Abends wieder in die &#8222;La Lanterna&#8220;, um erneut eine Pizza zu verdr\u00fccken.<br \/>\nDiesmal hatten sie nicht auf Anhieb einen Platz f\u00fcr mich und ich kam auf eine Art Warteliste, die konsequent abgearbeitet wurde. Nach ca. 25 Minuten hatte ich meinen Platz und bestellte meine Standard-Pizza (Cardinale bei uns, Prosciutto in Italien), mit der ich die Qualit\u00e4t sozusagen weltweit vergleichen und einstufen kann.<br \/>\nKurz und gut, es war die beste Pizza seit sicher zehn Jahren. Daher beschloss ich, mich zu belohnen und bestellte ein Tiramisu. Ich liebe Tiramisu und hatte schon in Rom in der Trattoria und am Vortag in Urbino eines gegessen. Die waren beide okay bis gut, und vor allem individuell gestaltet.<br \/>\nAber diesmal war es anders. Das Tiramisu war schlichtweg der Hammer. Ich hatte schon ewig kein besseres mehr bekommen, selbst wenn man den Romantikfaktor abzieht.<\/p>\n<p>Sehr zufrieden und mit vollem Bauch marschierte ich durch die warme Nacht nach Hause. Morgen w\u00fcrde ich \u00d6sterreich wieder sehen, zumindest wenn bis dorthin mit der Vespa alles klappt. Immerhin hatte ich den zweiten pannenfreien Tag hinter mir.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein traumhafter Morgen in Urbino, es ist warm, aber nicht mehr dr\u00fcckend hei\u00df. Das Fr\u00fchst\u00fcck kann mich nach wie vor nicht locken, aber eine Kleinigkeit geht schon. 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