{"id":1178,"date":"2012-08-21T08:21:38","date_gmt":"2012-08-21T07:21:38","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=1178"},"modified":"2017-08-23T10:11:33","modified_gmt":"2017-08-23T09:11:33","slug":"rom-mit-einer-39-jahre-alten-vespa-tag-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/rom-mit-einer-39-jahre-alten-vespa-tag-10\/","title":{"rendered":"Rom mit einer 39 Jahre alten Vespa &#8211; Tag 10"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe herrlich geschlafen und bin motiviert f\u00fcr den vorletzten Tag (zumindest wenn alles klappt wie geplant). Das erste Mal schmeckt mir das Fr\u00fchst\u00fcck, Helga hat k\u00f6stliche selbstgemachte Marmeladen und frische Zwetschken aus dem eigenen Garten.<br \/>\nEs ist wieder etwas k\u00fchler und sehr angenehm zu fahren. Ich habe zwei pannenfreie Tage hinter mir, vielleicht kann ich ja einen dritten anh\u00e4ngen.<br \/>\nMotiviert rollere ich durch die langen Alleen zwischen Cavallino und Jesolo &#8211; allerdings nicht allzu schnell, ein paar holl\u00e4ndische Wohnmobile haben es nicht sehr eilig und der Verkehr ist auch um 08 Uhr schon beachtlich.<br \/>\nDann bin ich wieder auf der S 14 Richtung Triest. Diesmal werde ich Monfalcone auslassen und direkt nach Gorizia fahren, das erspart mir ca. 30 Minuten und einige Kilometer. Allerdings kann ich noch keine Entscheidung treffen, ob ich mich traue \u00fcber Slowenien zu fahren und der Vespa den Predil-Pass anzutun. Andererseits l\u00e4uft sie gut und das Soca-Tal ist wundersch\u00f6n.<br \/>\nDie Fahrt verl\u00e4uft ruhig und ich komme sehr gut voran.<br \/>\nAn der entscheidenden Kreuzung entscheide ich mich f\u00fcr die sch\u00f6nere Strecke. Allerdings scheitere ich an der Umfahrung von Gorizia, da schon wieder nur die Autobahn nach Triest angeschrieben steht. So muss ich mich durch den Ort durchqu\u00e4len, aber mit zwei Mal Fragen ist es dann geschafft.<br \/>\nIch ziehe vorbei an dem Stausee, als die Kupplung pl\u00f6tzlich seltsame Ger\u00e4usche macht. Sie trennt gut und greift auch gut, aber beim Einkuppeln gibt es ein h\u00e4ssliches Schnarren und ich entdecke, dass der Hebelweg auf einmal sehr lang ist.<\/p>\n<p>An einem schattigen Rastplatz bleibe ich stehen, auch um einen der k\u00f6stlichen \u00c4pfel von Helga zu essen und um meinen Nacken ein wenig zu entspannen. Ich rufe Ronny an, um ihn um seine technische Meinung zu fragen, erreiche aber das Tonband. Christian ist erreichbar und gemeinsam r\u00e4tseln wir, was da sein k\u00f6nnte. Abgefahrene Bel\u00e4ge? Vielleicht h\u00e4tte ich das Getriebe\u00f6l in Rom wechseln sollen. Oder habe ich gar zu wenig drin? Das l\u00e4sst sich jetzt nicht feststellen und Reserve-Getriebe\u00f6l habe ich keines dabei. Ich habe zudem keinerlei Lust jetzt zu schrauben und da wir auf keine wirklich eindeutige L\u00f6sung kommen, beschlie\u00dfe ich einfach weiterzufahren. Was soll schon passieren? Okay, ein kapitaler Kupplungsschaden mit anschlie\u00dfendem Motorschaden. Nicht sehr wahrscheinlich, aber ich habe auf dieser Reise schon so viele Pannen erlebt, die alle nicht sehr wahrscheinlich waren, dass sich daraus nichts ableiten l\u00e4sst. Es w\u00e4re sehr fein, wenn es die Kupplung bis \u00d6sterreich schafft, denn dann w\u00e4re der Pannendienst wesentlich leichter zu organisieren.<\/p>\n<p>**** ERG\u00c4NZUNG 13. SEPTEMBER 2013 ****<\/p>\n<p>Mehr als ein Jahr nach der Romreise war es Zeit den Motor auszubauen und einer Revision zu unterziehen. Dabei musste ich entdecken, dass das Entl\u00fcftungs-Schwammerl des Kupplungsdeckels fehlt. Hier ein Bild des 2011 frisch zusammen gebauten Motors, bei dem das Schwammerl gut zu erkennen ist &#8211; ich habe also nicht vergessen es zu montieren:<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/mit.jpg\" title=\"mit.jpg\" alt=\"mit.jpg\" \/><\/center><\/p>\n<p>Und hier ein Bild ohne Schwammerl (das ist nicht leicht zu erkennen &#8211; mitten im Dreck ist ein kleines Loch):<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/ohne.jpg\" title=\"ohne.jpg\" alt=\"ohne.jpg\" \/><\/center><\/p>\n<p>Beim Einschrauben eines neuen Schwammerls entdeckte ich, dass es nur ganz locker im Gewinde sitzt &#8211; warum auch immer. Das alte d\u00fcrfte sich irgendwann auf der Fahrt nach Rom oder vielleicht auch erst bei der R\u00fcckfahrt verfl\u00fcchtigt haben. Durch das nun offene Loch kam wahrscheinlich Dreck oder auch ein kleines Steinchen in die Kupplung. Bis es zerrieben war, trat die beobachtete St\u00f6rung auf. Normalerweise saut es auch \u00d6l aus dem Loch und verdreckt Motor und Reifen. Das d\u00fcrfte bei mir gl\u00fccklicherweise nicht passiert sein, warum auch immer. Oder das ausgetretene \u00d6l fiel lange Zeit gar nicht auf, weil der Motor durch die Vergaserprobleme sowieso f\u00fcrchterlich dreckig war. <\/p>\n<p>**** ENDE DER ERG\u00c4NZUNG ****<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise ist mein Sprit-Management inzwischen sehr ausgereift und wird noch dazu unterst\u00fctzt durch die Kenntnis der Tankstellen. Es gibt eine in Bovec und eine in Kobarid, beide sind gro\u00df und ge\u00f6ffnet. Wenn ich in Bovec tanke, m\u00fcsste ich sogar bis Klagenfurt und weiter kommen.<\/p>\n<p>Ich fahre mit etwas mulmigem Gef\u00fchl weiter und erinnere mich an die Alaska-Methode, die mir schon einige Male weitergeholfen hat. Und an das mulmige Gef\u00fchl, dass mit dem Motor was nicht in Ordnung ist, habe ich mich schon gew\u00f6hnt. Auf den langen Geraden, wenn man nichts zu tun hat, kommen die seltsamsten Gedanken, wahrscheinlich ausgel\u00f6st durch die doch massiven Vibrationen. Oder sie werden durch diese so durcheinander ger\u00fcttelt, dass so was dabei herauskommt:<\/p>\n<p><strong>Das biomorphe Verbindungsmodell von Fahrer und Maschine<\/strong><br \/>\nAus der qualitativen Motivforschung wissen wir, dass der Mensch technische Gegenst\u00e4nde gerne nach einem biomorphen Modell entwirft. Ich habe im ersten Vespa-Buch schon dar\u00fcber geschrieben. Das biomorphe Modell bedeutet: nach menschlichem Vorbild. Deswegen haben Autos zwei Scheinwerfer und nicht drei, weil der Mensch zwei Augen hat.<br \/>\nWenn ich mir jetzt die Geschichte meiner Pannen und die meines K\u00f6rpers ansehe, dann ergeben sich interessante Verbindungen. Am Tag vor meinem Reifenplatzer hatte ich starke Schmerzen im linken Fu\u00df. Sie kamen unerwartet und hatten keinen ersichtlichen Ausl\u00f6ser, so wie das pl\u00f6tzliche Ende des Reifens absolut unerwartet kam. Der linke Fu\u00df entspricht also dem Hinterrad, denn laut biomorphem Modell sind die F\u00fc\u00dfe die R\u00e4der.<br \/>\nAber wie ist das dann mit dem kaputten Vergaser? Im Nachhinein betrachtet wei\u00df ich, dass die Probleme schon fr\u00fch w\u00e4hrend der Fahrt begannen, eigentlich parallel zu meinem fehlenden Hunger in der Fr\u00fch. Es ist also der Magen, der das \u00c4quivalent zum Vergaser ist. Im Magen werden die verschiedenen Nahrungsmittel zur Verbrennung gemischt und dann weitergeleitet und genau so passiert es im Vergaser.<br \/>\nOb es m\u00f6glich ist, herannahende Pannen bei der Vespa am eigenen K\u00f6rper quasi vorauszusehen? So weit w\u00fcrde ich in meiner Analyse nicht gehen, wenngleich der Gedanke nat\u00fcrlich seinen Reiz hat. Und entstanden ist er, wie schon gesagt, aus zahllosen Vibrationen.<\/p>\n<p>Die Vespa zieht trotz des Kreischens beim Einkuppeln gut und ich ziehe durch das Soca-Tal. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/soca.jpg\" title=\"soca.jpg\" alt=\"soca.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die Soca, die in Italien dann Isonzo hei\u00dft<\/p>\n<p>Dann geht es hinauf zum Predil-Pass, auf dieser Seite ist er noch steiler und die Stra\u00dfe ist sehr eng. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/predil.jpg\" title=\"predil.jpg\" alt=\"predil.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Auffahrt zum Predil-Pass<\/p>\n<p>Ich schone die Vespa und fahre teilweise im zweiten Gang recht gem\u00fctlich hinauf. Jetzt so kurz vor der Heimat m\u00f6chte ich nichts risikieren.<br \/>\nDann ist die Passh\u00f6he erreicht, aber auf einmal funktioniert der Tachometer nicht mehr. Die Nadel r\u00fchrt sich nicht und jetzt wird mir klar, dass das Vibrieren der Nadel den Schaden schon seit einiger Zeit angek\u00fcndigt hat. Ich kann leider nicht feststellen, ob die Welle kaputt ist oder der Tacho, tippe aber auf den Tacho und wei\u00df, dass ich das sowieso jetzt nicht reparieren kann.<\/p>\n<p>Es \u00e4rgert mich aber, denn ich f\u00fchre ein genaues Fahrtenbuch und das wird jetzt bis Wien eine gro\u00dfe L\u00fccke aufweisen. Bei der Weiterfahrt f\u00e4llt mir auf, wie oft ich sonst auf den Tacho schaue, auch um die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Und nat\u00fcrlich muss ich mein Spritmanagement komplett umstellen. Ich kann jetzt mehr oder weniger nur mehr warten, bis der Benzinhahn auf Reserve springt (Bei der Vespa stirbt einfach der Motor ab. Dann greift man hinunter und stellt den Benzinhahn auf Reserve. Wenn man noch viel Schwung hat, geht sich das w\u00e4hrend der Fahrt aus. Sonst hei\u00dft es stehenbleiben, die Vespa auf den St\u00e4nder heben und neu starten.).<br \/>\nDa ich ja meinen Reservekanister mit habe, kann nichts passieren. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/pass.jpg\" title=\"pass.jpg\" alt=\"pass.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: der Predil-Pass mit Kriegsdenkm\u00e4lern aus der Monarchie<\/p>\n<p>Ich fahre weiter, vorbei an geschichtstr\u00e4chtigen Monumenten und sp\u00e4ter an dem Haus mit der netten Dame und den kl\u00e4ffenden Hunden und erreiche Tarvis.<br \/>\nZwei Mal habe ich die Karte studiert und bin dann erst recht falsch gefahren. Das bl\u00f6de italienische Stra\u00dfenhinweissystem sollte mich noch ein letztes Mal erwischen. Auf einmal war ich auf der Autobahn und \u00e4rgerte mich f\u00fcrchterlich, denn ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung ich aufgefahren war. Vielleicht war ich ja Richtung Udine unterwegs, das w\u00e4re besonders bl\u00f6d, denn dann g\u00e4be es f\u00fcr viele Kilometer keine Abfahrt und somit keine M\u00f6glichkeit umzudrehen.<br \/>\nNach einigen mulmigen Kilometern voller \u00c4rger kam ich an die \u00f6sterr. Grenze und wusste, dass ich wenigstens in die richtige Richtung fuhr. Also Gas geben und durchziehen in der Hoffnung, keine Kontrolle zu haben. Dann die erl\u00f6sende Ausfahrt in Arnoldstein. Auf einmal \u00e4ndert sich alles. Die Bundesstra\u00dfen sind wieder breit und angenehm ruhig zu fahren, die Heimat hat mich wieder. <\/p>\n<p>Ich fahre wieder ins sch\u00f6ne Rosental und bleibe in Finkenstein bei einem Supermarkt stehen, um mir ein paar Wurstsemmeln zu kaufen. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/semmel.jpg\" title=\"semmel.jpg\" alt=\"semmel.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: die erste Wurstsemmel seit l\u00e4ngerem<\/p>\n<p>Das ist quasi das Symbol f\u00fcr meinen Magen: Du bist wieder daheim! Oder zumindest in K\u00e4rnten, wo der \u00d6AMTC flink zur Stelle ist und ich jede Menge Leute kenne, bei denen ich \u00fcbernachten kann, wenn es notwendig ist.<\/p>\n<p>Es passiert aber nichts und ich erreiche um 14:55 Klagenfurt, wo mich Rudi schon erwartet. Ich habe es mit nur zwei Pannen geschafft, wobei beide die Weiterfahrt nicht behindert haben. Man k\u00f6nnte nun spitzfindig sein und sagen, eine Panne ist nur eine Panne, wenn man mit dem Fahrzeug nicht weiterfahren kann, aber ich sehe das anders. Mit einem kaputten Tacho oder einem ausgefallenen Licht kann ich auch noch weiterfahren, aber das Fahrzeug ist nicht mehr wirklich verkehrstauglich. Ein Pickerl (bundesdeutsch: T\u00dcV-Pr\u00fcfplakette) w\u00fcrde ich so nicht mehr bekommen. Ich bezeichne es auch als Panne, wenn die Weiterfahrt entsprechend eingeschr\u00e4nkt ist, etwa weil sich ein Schaden ank\u00fcndigt und es eher Zufall ist, wie viele Kilometer man noch kommt. Was aber am Schluss z\u00e4hlt, ist die Frage, ob man es auf eigenen R\u00e4dern bis nach Hause schafft oder nicht. <\/p>\n<p>Ich bin auf jeden Fall froh, es bis Klagenfurt geschafft zu haben. Jetzt fehlt nur mehr ein Tag bis Wien, das m\u00fcsste zu schaffen sein.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2012.08.22_Rom\/sprint.jpg\" title=\"sprint.jpg\" alt=\"sprint.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die Sprint hat durchgehalten und das Handtuch hat meinem Hintern die lange Fahrt erst m\u00f6glich gemacht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe herrlich geschlafen und bin motiviert f\u00fcr den vorletzten Tag (zumindest wenn alles klappt wie geplant). Das erste Mal schmeckt mir das Fr\u00fchst\u00fcck, Helga hat k\u00f6stliche selbstgemachte Marmeladen und frische Zwetschken aus dem eigenen Garten. 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