{"id":1448,"date":"2014-01-08T00:04:27","date_gmt":"2014-01-07T23:04:27","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=1448"},"modified":"2014-08-27T22:21:59","modified_gmt":"2014-08-27T21:21:59","slug":"warum-der-tolino-leider-nicht-so-toll-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/warum-der-tolino-leider-nicht-so-toll-ist\/","title":{"rendered":"Warum der Tolino leider nicht so toll ist"},"content":{"rendered":"<p>Der &#8222;Tolino&#8220; ist ein Reader, also ein elektronisches Buchleseger\u00e4t. Ich habe ihn geschenkt bekommen und nat\u00fcrlich sofort ausprobiert. Anlass war der Science-Fiction-Roman &#8222;Picknick am Wegesrand&#8220;, den ich vom edlen Spender des Tolino empfohlen und auch digital geschickt bekam, als pdf-Datei.<br \/>\nAlso begann ich ihn zu lesen, bei mir am gro\u00dfen Bildschirm daheim. Das ist jedoch stressig und nicht die Art, wie ich B\u00fccher lesen m\u00f6chte. Es macht mich m\u00fcde, andere Dinge lenken ab und ich kann mich nicht gut konzentrieren. Au\u00dferdem bekomme ich immer so eine Hektik und m\u00f6chte die Datei ganz schnell gelesen haben, eigentlich nur \u00fcberfliegen, wie eine lange Email, die mich nervt.<br \/>\nKeine guten Voraussetzungen f\u00fcr ein entspanntes Leseerlebnis und nachdem ich Gerhard angeraunzt hatte, bekam ich den Tolino. An dieser Stelle Dank dem edlen Spender!<\/p>\n<p>Der Tolino ist das Leseger\u00e4t von Thalia. Und das bringt mich auch schon zum ersten meiner Rezessionspunkte:<\/p>\n<p>1.) Die Zwangsbegl\u00fcckung<br \/>\nWenn man den Tolino startet, nachdem man den Akku entsprechend aufgeladen hat, wird man zart, aber konsequent dazu gebracht sich bei thalia.at im Shop anzumelden. Dort kann man dann all die sch\u00f6nen B\u00fccher kaufen, die man eigentlich noch nie lesen wollte. Und noch ein paar mehr. Wenn man das eigentlich nicht will, kann man etwas versteckt auch den Hinweis finden, dass man das Ger\u00e4t an den Computer anstecken und als &#8222;externe Festplatte&#8220; ben\u00fctzen kann.<br \/>\nWer sich nicht gut auskennt, l\u00e4sst das lieber. Wer sich schon besser auskennt, versteht, dass dann auch Dateien (wie etwa mein pdf mit dem SF-Roman) auf den Tolino hinaufladbar sein m\u00fcssten.<br \/>\nSofern der Tolino mit Apple-Computern kommunizieren kann. <\/p>\n<p>Also, er kann es. Daher lassen sich pdf-Dateien draufladen und auch verwenden. So weit, so gut.<br \/>\nEin paar Dateien, also B\u00fccher, sind auch schon drauf, was ganz nett ist, wenn man diese lesen will. Eines ist etwa &#8222;Max und Moritz&#8220;, samt Bildern. Aber der Thalia-Shop ist immer in Griffweite und ruft leise &#8222;meld mich an&#8220; oder &#8222;kauf was&#8220;.<br \/>\nDie Internetverbindung l\u00e4uft \u00fcbrigens \u00fcber WLAN und wer das nicht hat, hat Pech und sollte sich normale B\u00fccher kaufen. <\/p>\n<p>2.) Die Technik, also die Hardware<br \/>\nAuf den ersten Blick ganz nett. Die Oberfl\u00e4che des Geh\u00e4uses ist ausgesprochen griffig und wirkt hochwertig. Der Bildschirm ist mit einer Schutzfolie bedeckt (bei mir ist sie immer noch oben) und das Ger\u00e4t passt in eine Hand &#8211; zumindest in meine, und ich habe ziemlich gro\u00dfe H\u00e4nde.<br \/>\nEr ist nicht sehr schnell, der Aufbau des LCD-Bildschirms (ich wei\u00df nicht, ob es so einer ist, aber er sieht wie so einer aus) dauert immer ein wenig, auf jeden Fall l\u00e4nger als es dauert eine Buchseite umzubl\u00e4ttern. Das ist nur ganz wenig k\u00fcrzer, summiert sich aber.<br \/>\nDer Bildschirm ist schwarz-wei\u00df. Damit kann man keine farbigen Abbildungen sehen, was mich bisher nicht gest\u00f6rt hat. Es macht aber den Vorteil zunichte, den man etwa bei meinen Vespa-B\u00fcchern durch den Tolino h\u00e4tte, denn in meinen B\u00fcchern sind die Bilder auch nur schwarz-wei\u00df und wer sie in Farbe will, muss auf meine Website gehen, wo sie zu finden sind.<br \/>\nAm Reader k\u00f6nnte man sie gleich in Farbe haben. Nur halt nicht am Tolino.<br \/>\nDie Batterie h\u00e4lt angeblich ewig, bevor man sie aufladen muss. Meine war nach ca. 5 Stunden auf 50% und ich habe noch nicht ausprobiert, wie lange die restlichen 50% halten. Ich war auch nur wenige Minuten im Internet, die Akkukraft wurde also durch ganz normales Lesen verbraucht.<br \/>\nWenn sich das nicht um eine Zehnerpotenz bessert (und warum sollte es das pl\u00f6tzlich tun?) w\u00e4re der Tolino f\u00fcr einen Urlaub nicht wirklich brauchbar, denn genau das ist eigentlich der Witz eines Readers, dass er nicht an jeder Ecke eine Steckdose braucht.<\/p>\n<p>3.) Die Bedienbarkeit, also die Software<br \/>\nEs gibt nur einen Knopf, mit dem kommt man auf die Startseite. Das ist okay. Und man kann auf den Bildschirm tippen, was leider nicht so leicht geht wie auf einem iPhone, sondern irgendwie schwerer. Das muss nicht schlecht sein, ist aber gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig.<br \/>\nDas Umbl\u00e4ttern hat &#8211; wie schon gesagt &#8211; eine Verz\u00f6gerungssekunde eingebaut. Das ist nicht ganz so super, weil das h\u00e4tte ich gerne schneller. Der Tolino braucht immer etwas, bis er die n\u00e4chste Seite am Bildschirm aufbaut und scharf stellt. Das nervt, weil es in der heutigen Zeit nicht sein m\u00fcsste, schon gar nicht bei einem schwarz-wei\u00df Bildschirm.<br \/>\nNach einiger Zeit schaltet der Bildschirm in den Ruhezustand. Dann erscheint ein Smiley am Bildschirm und meint &#8222;Psst&#8230; Tolino schl\u00e4ft!&#8220; Um ihn wieder aufzuwecken, muss man einen winzigen Schalter links oben einmal ziehen, dann ist er wieder einsatzbereit. Das schont die Batterie und ist prinzipiell nicht schlecht, man kann auch die Zeit einstellen, bis er sich ausschaltet.<br \/>\nEine echte Bedienungsanleitung gibt es leider nicht, nur eine Kurzeinf\u00fchrung. Den Rest muss man sich irgendwie erarbeiten. Wahrscheinlich gibt es irgendwo im INternet eine ausf\u00fchrliche Version, aber auf die Idee, diese auf den Tolino schon vorzuinstallieren, ist scheinbar noch niemand gekommen.<\/p>\n<p>Kommen wir zum wichtigsten Punkt, der Lesbarkeit.<br \/>\nHier ist sicher der gr\u00f6\u00dfte Kritikpunkt anzubringen. Das File mit dem &#8222;Picknick am Wegesrand&#8220; l\u00e4sst sich zwar problemlos abspielen, die Gr\u00f6\u00dfe der Darstellung l\u00e4sst sich jedoch nur in Schritten und nicht stufenlos verstellen. Das bedeutet, dass bei einer Gr\u00f6\u00dfe die Schrift so klein ist (siehe Bild 1), dass ich sie auch bei bestem Willen nicht lesen kann oder sehr bald die Augen weh tun. Wenn ich eine Stufe gr\u00f6\u00dfer gehe (siehe Bild 2), habe ich nur mehr einen Ausschnitt der Seite im Bild. Scrollen? Geht nicht. Also, es geht schon, aber nach drei bis vier Seiten bist Du ein nervliches Wrack und w\u00fcnscht dir nichts sehnlicher als ein echtes Buch.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2014.01.08_Tolino\/P1080994.JPG\" title=\"P1080994.JPG\" alt=\"P1080994.JPG\" \/><\/center><\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2014.01.08_Tolino\/P1080993.JPG\" title=\"P1080993.JPG\" alt=\"P1080993.JPG\" \/><\/center><\/p>\n<p>Der Bildschirm ist zu klein zum Leben und zu gro\u00df zum Sterben, zumindest f\u00fcr mich. Das Gewicht w\u00e4re okay, er ist echt leicht und handlich. Aber der Bildschirm misst 90 x 122 mm und ist somit deutlich kleiner als A6 (100 x 150).<br \/>\nBei anderen Reader-Formaten kann man mehr skalieren. Die als Teaser aufgespielten B\u00fccher k\u00f6nnen so etwas. Da kann man die Schriftgr\u00f6\u00dfe in kleineren Stufen verstellen, denn die Seiten sind nicht, wie beim pdf-Format, fix, sondern variabel. Das ist viel besser lesbar, aber jetzt gibt es keine Seiten mehr, zu denen man zur\u00fcckbl\u00e4ttern kann und auch keine Seitennummerierungen. Insofern erkauft man sich den Vorteil wieder durch einen Nachteil. Und man braucht dieses spezielle Format f\u00fcr den Reader (keine Ahnung wie das hei\u00dft).<\/p>\n<p>4.) Die Haltbarkeit<br \/>\nWie lange h\u00e4lt der eingebaute und verschwei\u00dfte Akku? Das ist das ganz gro\u00dfe Problem vieler moderner Ger\u00e4te, bei denen man die Akkus nicht mehr herausnehmen und somit auch nicht tauschen kann. Die Hardware wird zur Wegware, also zur Wegwerfware. Wie lange h\u00e4lt er wirklich? Ein Jahr? Oder gar zehn Jahre? Und ist er dann mit den neuen Computern noch kompatibel, sprich: gibt es die normalen USB-Schnittstellen noch?<br \/>\nDer Umweltfreundlichkeitsaspekt ist auf jeden Fall ein dickes Minus, wobei man sich eventuell den Druck vieler B\u00fccher spart, das k\u00f6nnte man in die Bewertung mit einbeziehen.<br \/>\nDaf\u00fcr bleibt Elektronikschrott \u00fcbrig, wenn der Tolino kaputt geht oder nicht mehr gebraucht wird. Ich bezweifle, dass man ihn wie ein Buch weiterschenken kann. Er ist auch nicht lagerf\u00e4hig, denn das macht die Batterie nur eine Zeit lang mit, dann ist sie irgendwann tiefentladen und das ganze Ger\u00e4t Schrott.<\/p>\n<p>5.) Fazit<br \/>\nIch bleibe beim Buch. Es ist n\u00e4mlich auch das Weiterbl\u00e4ttern um zehn, zwanzig oder hundert Seiten zwar m\u00f6glich, aber extrem m\u00fchsam und genauso ist es mit dem Zur\u00fcckbl\u00e4ttern.<br \/>\nIch werde bestimmte pdf aufspielen und dann mitnehmen, um sie f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle dabei zu haben. Also zumindest habe ich vor das zu tun. B\u00fccher werde ich auch darauf lesen, aber nur in Ausnahmef\u00e4llen.<br \/>\nUnd ich wei\u00df jetzt, warum die Zahl der verkauften Reader in USA bereits wieder deutlich zur\u00fcck geht.<\/p>\n<p>Eine Studie zeigt jedoch, dass die Akzeptanz der E-Reader in USA ca. 10x so hoch ist wie bei uns. In Deutschland betr\u00e4gt sie ca. 2 Prozent. Interessant ist die Erkenntnis, dass Menschen auf E-Readern schneller und effektiver lesen (siehe: bild der wissenschaft, August 2014) und die Inhalte besser aufnehmen als von gedruckten B\u00fcchern. Das stimmt mich nachdenklich, weil auch hier ein f\u00fcr mich sehr negativer Trend noch verst\u00e4rkt wird. Ein Buch zu lesen bedeutete bis jetzt Entspannung, sich Zeit nehmen, vielleicht in eine gem\u00fctliche Ecke zur\u00fcckziehen zu k\u00f6nnen. &#8222;Ich nehme mir zwei bis drei B\u00fccher in den Urlaub mit, die ich eh schon lange lesen wollte und freue mich sehr darauf&#8220; meinen zahlreiche Freunde des \u00f6fteren. Das gute Buch steht f\u00fcr die Welt der Entschleunigung, wo es nicht nur um Effizienz geht &#8211; m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viel.<br \/>\nE-Reader bewirken genau das: Ich speichere mir hundert oder tausend B\u00fccher darauf ab, viele davon vielleicht vorher bezahlt. Selbst wenn sie einzeln billiger sind, gebe ich dann letztlich doch mehr Geld aus. Bekomme ich daf\u00fcr auch mehr Wert? Kann ich all diese hundert B\u00fccher im Urlaub lesen, oder macht mir das genau den Stress, den ich eigentlich vermeiden wollte? Wie effizient muss ich dann lesen, um statt den \u00fcblichen zwei B\u00fcchern jetzt f\u00fcnf oder gar zehn zu schaffen? Das ist ein Leistungsstress und vielleicht sagt mir dann ein guter Freund, dass er im Urlaub um zwei B\u00fccher mehr geschafft hat als ich. Dann bekomme ich noch einen Post-Urlaubsstress dazu.<br \/>\nWelches Buch lese ich zuerst? Oder lese ich in viele hinein und entscheide mich dann? In der Studie wird auch erkl\u00e4rt, dass Wissenschafter daran arbeiten, uns die E-Reader noch schmackhafter zu machen, indem sie selbst\u00e4ndig Erkl\u00e4rungen und \u00dcbersetzungen einblenden k\u00f6nnen, etwa wenn wir etwas nicht verstehen. Eine Kamera folgt unseren Augen (im Auto gibt es das ja schon, um M\u00fcdigkeit rechtzeitig zu erkennen) und registriert, wenn die Aufmerksamkeit nachl\u00e4sst. Vielleicht gibt es dann automatisch eine Adrenalinspritze, damit wir wieder voll leistungsf\u00e4hig sind. Das gem\u00fctliche Einschlafen mit einem Buch am Bauch k\u00f6nnen wir uns dann auf denselben pinseln, ganz abgesehen davon, dass durch die dann notwendige st\u00e4ndige Internetverbindung irgendjemand ganz nach Belieben jederzeit wei\u00df, wo wir gerade sind und in welchem k\u00f6rperlichen Zustand.<br \/>\nWenn ich in einem Buch etwas nicht verstanden habe, bekam ich Lust zu recherchieren. Vielleicht habe ich zur\u00fcck gebl\u00e4ttert oder mir ein anderes Buch gesucht, in dem ich eine Erkl\u00e4rung finden konnte. Nicht selten wurde meine Neugier geweckt und ich habe zu forschen begonnen. Das alles w\u00fcrde der Vergangenheit angeh\u00f6ren und das w\u00e4re schlicht und einfach schade.<br \/>\nIch werde diese Entwicklung nicht mitmachen. Gl\u00fccklicherweise gibt es so viele gedruckte B\u00fccher auf dieser Welt, dass ich keine Angst haben muss, in diesem Leben auf einen E-Reader angewiesen zu sein.<\/p>\n<p>Bisher wollte leider noch niemand meinen Tolino haben. Er schlummert friedlich vor sich hin. Vielleicht lade ich seine Batterie demn\u00e4chst auf. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8222;Tolino&#8220; ist ein Reader, also ein elektronisches Buchleseger\u00e4t. Ich habe ihn geschenkt bekommen und nat\u00fcrlich sofort ausprobiert. 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