{"id":1851,"date":"2015-05-09T06:46:15","date_gmt":"2015-05-09T05:46:15","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=1851"},"modified":"2015-05-09T06:46:15","modified_gmt":"2015-05-09T05:46:15","slug":"kenia-von-nord-nach-sued-tag-11-ueber-die-paradise-plains","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/kenia-von-nord-nach-sued-tag-11-ueber-die-paradise-plains\/","title":{"rendered":"Kenia von Nord nach S\u00fcd &#8211; Tag 11: \u00dcber die Paradise Plains"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem guten Fr\u00fchst\u00fcck (breakfast \u2013 or you break fast) m\u00fcssen wir zuerst einmal unser Diesel-Problem l\u00f6sen. Die erste M\u00f6glichkeit besteht darin uns Diesel vom Pinzgauer abzuzapfen. Der hat auch zwei Tanks und der zweite wird von meinem Vater eigentlich nur als Reservetank verwendet, den er nur im unwahrscheinlichen Fall braucht, dass der erste Tank leck wird und ausrinnt. Das w\u00e4re eine gute Variante, aber recht m\u00fchsam, denn wir m\u00fcssten mit einem Schlauch den Sprit aus dem Tank saugen und dann bei uns einf\u00fcllen.<br \/>\nVariante zwei klingt besser: Salomon anrufen und fragen, ob wir in der Ashnil-Lodge Diesel kaufen k\u00f6nnen.<br \/>\nSalomon ist erreichbar und meint, dass es \u00fcberhaupt kein Problem sei, sie h\u00e4tten eine eigene Tankstelle und w\u00fcrden uns gerne was verkaufen. Wir br\u00e4uchten einfach nur vorbei zu schauen.<br \/>\nAlso tun wir das, zuvor jedoch machen wir auf den Plains einen kleinen Zwischenstopp, um unsere E-mails abzufragen. Ich erfahre, dass das Schiff, mit dem der Toyota nach Bremerhaven geschickt werden soll, schon einen Tag fr\u00fcher eintrifft und wir au\u00dferdem 24 Stunden vor Eintreffen des Schiffs in Mombasa das Auto bereits abgeben m\u00fcssen. Das wirft unsere Pl\u00e4ne ordentlich durcheinander und ich rufe sofort Frank in Mombasa an, um das zu kl\u00e4ren.<br \/>\nEr meint, dass das mit den 24 Stunden stimmen w\u00fcrde und er uns empfiehlt, noch einen Tag fr\u00fcher zu kommen.<br \/>\nDas passt \u00fcberhaupt nicht in unsere Pl\u00e4ne und ich vereinbare, dass wir am Donnerstag sp\u00e4testens um 14 Uhr das Auto bei seiner Spedition abgeben w\u00fcrden. Eins ist klar: das wird stressig, denn wir wollen die Mara so gut auskosten wie m\u00f6glich. Das bedeutet, dass wir am Mittwoch nach Nairobi fahren, dann bis am Abend alles f\u00fcr die Fahrt nach Mombasa vorbereiten m\u00fcssen und am Donnerstag um ca. 4 Uhr sp\u00e4testens Tagwache haben. Eigentlich haben wir uns den Urlaub anders vorgestellt und au\u00dferdem empfiehlt sich in Kenia immer einen Puffertag einzuplanen.<br \/>\nDiesen h\u00e4tten wir nicht, es darf also nichts, gar nichts schief gehen. Wir diskutieren das F\u00fcr und Wider und entscheiden uns dann f\u00fcr das Risiko \u2013 zu sch\u00f6n ist es hier und au\u00dferdem ist die Mara das Highlight unseres Urlaubes. Ich verst\u00e4ndige Peter \u00fcber unsere Entscheidung. Er ist zwar nicht erfreut, akzeptiert es aber.<br \/>\nDie Ashnil-Lodge ist luxuri\u00f6s, ein Pool schimmert durch die B\u00e4ume und wir m\u00fcssen ein wenig warten, bis der kompetente Mann f\u00fcr den Weg zur Tankstelle erscheint. Wir k\u00f6nnen tats\u00e4chlich hier tanken und zwar so viel wie wir wollen. Der Sprit ist ca. 25% teurer als bei einer normalen Tankstelle, aber das ist in Ordnung und im Verh\u00e4ltnis zu \u00d6sterreich immer noch billig (ca. 1 Euro der Liter).<\/p>\n<p>Die Lodges und Camps \u00fcberbieten sich in Punkto Luxus. F\u00fcr mich ist das allerdings das genaue Gegenteil, denn mein Luxus besteht darin diesen Luxus nicht haben zu m\u00fcssen. Das ist erstens gut f\u00fcr meine Geldb\u00f6rse, zweitens f\u00fcr meine Lebenseinstellung und drittens f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Urlaubs. Es gilt n\u00e4mlich folgende Regel: je luxuri\u00f6ser der Urlaub, desto weniger interessant ist er.<br \/>\nDas muss ich erkl\u00e4ren. Das Gegenteil von unserem Campingplatz im Wald ist eine voll ausgestattete Lodge. Dort wohnt man in einem wundersch\u00f6nen Bungalow und hat den gleichen Komfort wie daheim: es gibt klimatisierte R\u00e4ume, eine gek\u00fchlte Minibar, einen Fernseher oder zwei, Marmorfliesen im Bad, vergoldete Armaturen und die eine oder andere Hilfskraft, die einem jeden Wunsch von den Lippen abliest und alles vorbereitet bzw. einem jeden Handgriff abnimmt.<br \/>\nMan kann sich wie daheim f\u00fchlen und tut das dann auch, da man von der Umgebung hermetisch abgeschirmt wird. Das \u201edrau\u00dfen\u201c gibt es nur als Horrorvorstellung, denn dort ist es gef\u00e4hrlich und unbequem, gatschig-nass oder trocken-staubig. Man wird daher angehalten, die Lodge bzw. das Camp nicht zu verlassen und eigentlich bleibt man besser in seinem Zimmer, bis man von einem Angestellten auf trockenen, ges\u00e4uberten Wegen zum Essen gef\u00fchrt wird.<br \/>\nLuxus bedeutet helle Beleuchtung die ganze Nacht \u00fcber \u2013 schlie\u00dflich will man am Weg zum Bungalow ja nicht stolpern. Schalldichte Fenster lassen die Ger\u00e4usche der afrikanischen Nacht drau\u00dfen, was sehr praktisch ist, weil man dann die Sendung im deutschen Fernsehen besser versteht, das \u00fcber Satellit hierher \u00fcbertragen wird.<br \/>\nDer Luxus besteht auch darin, dass man die Angestellten nur als unauff\u00e4llige dienstbare Geister wahrnimmt, die Konversation beschr\u00e4nkt sich auf Kopfnicken oder \u201eYes\u201c und \u201eNo\u201c. Der Kontakt zu den hier lebenden Menschen findet nicht statt, und wenn, dann wirkt es wie ein bedauernswerter Unfall, ein letztlich unangenehmer Zwischenfall.<br \/>\nAuch durch den Magen bekommt man im Luxus nichts von Afrika mit. Es gibt Wiener Schnitzel und Schwarzw\u00e4lder Kirschtorte, Bratkartoffeln und s\u00fcdafrikanischen Wein, wie daheim, das ist wahrer Luxus!<br \/>\nDas Buffet ist stets \u201eWestern-European Style\u201c und gerade mal der Mangosaft erinnert daran, dass man in Afrika ist. Oder doch nicht? Den gibt es schlie\u00dflich auch bei uns im Supermarkt.<br \/>\nWenn man im Landrover auf Gamedrive f\u00e4hrt, dann befindet man sich gesch\u00fctzt in einem sicheren Auto, das man unter gar keinen Umst\u00e4nden verlassen darf. Sollte man doch einmal aussteigen m\u00fcssen, etwa weil man pinkeln muss, dann wird man rundherum von bewaffneten Askaris gegen die Umwelt abgeschirmt.<br \/>\nIn manchen Camps darf man sich sogar alleine frei bewegen. Sie sind aber dann von hohen Z\u00e4unen und viel Stacheldraht umgeben und dort patrouillieren jede Menge Securities.<br \/>\nLuxus bedeutet nichts zu erleben, nichts mitzubekommen, keine neuen Erfahrungen zu machen \u2013 letztlich ist Luxus das Gegenteil von Leben, denn Leben ist Reichtum, Vielfalt und Ver\u00e4nderung. Luxusurlaub ist das m\u00f6glichst unver\u00e4nderte Fortf\u00fchren des Gewohnten und somit entsteht im Luxus die Armut. Der Luxusurlauber ist arm an Erfahrungen, Erlebnissen, Neuigkeiten und Vielfalt. Sein Weltbild erweitert sich nicht und meist sind die W\u00f6rter \u201eJambo\u201c, \u201eHakuna Matata\u201c und \u201eAsante sana\u201c das einzige, was er sich zumindest bis zum Diaabend daheim merkt.<\/p>\n<p>Wir verlassen gerne den Luxus der Ashnil-Lodge und ich hoffe, dass ich hier niemals meinen Urlaub verbringen muss.<br \/>\nWir fahren heute in Richtung Norden, entlang der Mara und dann entlang des Talek-Flusses, er ist der zweitgr\u00f6\u00dfte Fluss im Reservat und ich kenne ihn gut, schlie\u00dflich haben wir viele Jahre dort unsere sch\u00f6nsten Zeltpl\u00e4tze gehabt.<br \/>\nHeute gibt es fast \u00fcberall ein Safari-Camp, wo fr\u00fcher einfach ein sch\u00f6ner Fleck Maasai Mara war.<br \/>\nBei einem Camp beschlie\u00dfen wir n\u00e4her hinzufahren. Es befindet sich auf unserem ehemaligen Elefantenplatz und Thomy und ich haben noch sehr klare Erinnerungen an den Abend, als wir dort von Elefanten besucht wurden, als wir gerade vor dem Bus sa\u00dfen und ein gutes Bier tranken. Sie erschienen in unbestimmbarer Zahl und einer davon kam richtig nahe zu uns. Elefanten respektieren Territorien und so respektierte der Elefant unser Camp. Au\u00dferdem sa\u00dfen wir friedlich da und er erkannte, dass wir keine Gefahr f\u00fcr ihn und die Herde darstellten. Ein spannender Moment war es trotzdem.<br \/>\nDieser Platz lag fast direkt am Talek, genauer gesagt bei einer Biegung mit einem Hippo-Pool. Wie sieht der Platz heute aus, nachdem sie ein gro\u00dfes Camp dorthin gebaut haben? Wir fahren zum Eingang und werden von einem angestellten misstrauisch be\u00e4ugt. Ich steige aus und erkl\u00e4re ihm, dass wir den Platz von fr\u00fcher gut kennen und nur ein Foto machen wollen. Er versteht nicht was ich meine, aber daf\u00fcr holt er seinen Chef, den Manager des Naibor-Camps.<br \/>\nDieser stellt sich als netter S\u00fcdafrikaner heraus, ein fescher Mann Mitte Drei\u00dfig mit deutschen Gro\u00dfeltern. Er spricht perfekt und akzentfrei Deutsch und l\u00e4dt uns zu einer Besichtigung ein. Sofort kommt ein Angestellter und bringt Thomy und mir zwei Gl\u00e4ser Mangosaft.<br \/>\nDas Naibor-Camp ist in der Spitzenklasse angesiedelt und wirklich traumhaft entworfen. Der Luxus ist hier eher dezent im Hintergrund, aber nat\u00fcrlich vorhanden. Details kann man sich auf http:\/\/naibor.com ansehen. Dort findet man zwar keine Preise, aber billig ist es ganz sicher nicht.<br \/>\nIch verlasse diesen Ort mit etwas Wehmut \u2013 nat\u00fcrlich ist das Camp sehr geschmackvoll und man hat auch versucht m\u00f6glichst wenig Natur zu zerst\u00f6ren. Trotzdem gefiel es mir wild besser, vor allem, weil fast daneben schon das n\u00e4chste Camp errichtet wurde. Was machen sie mit den Abf\u00e4llen, mit den Abw\u00e4ssern der Luxusduschen? Wir das tats\u00e4chlich mit LKWs weggef\u00fchrt und wenn ja, dann wohin? Luxus bedeutet viel Abfall und ich w\u00fcrde tats\u00e4chlich gerne wissen, wie sie das regeln. Dar\u00fcber findet sich nichts auf der Website.<\/p>\n<p>Wir fahren weiter und suchen eine Furt durch den Talek. Es hat zwei Tage zuvor etwas geregnet und der Fluss f\u00fchrt etwas mehr Wasser als wir uns f\u00fcr eine Durchquerung w\u00fcnschen. Der Toyota kann so etwas zwar, aber bei h\u00f6herem Wasserstand gibt es manchmal Auswaschungen, die man nicht sieht.<br \/>\nWir finden schlie\u00dflich in der N\u00e4he der Ol-Kiombo-Lodge (auf Englisch \u201eIntrepids\u201c) eine Furt, durch die heute schon jemand gefahren ist. <\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/furt2.jpg\" title=\"furt2.jpg\" alt=\"furt2.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 81: Furt<\/p>\n<p>Damit kommen wir auch durch und k\u00f6nnen am Airstrip der Lodge vorbei in Richtung der Paradise-Plains fahren. Es ist sehr lange her, dass ich dort war und wir haben damals eine nette Mittagspause im Governors-Camp genie\u00dfen d\u00fcrfen, mit einem Drink mit Blick auf den Mara-Fluss. Das wollen wir heute auch machen.<br \/>\nAuf den Plains gibt es auf einmal jede Menge Tiere, vor allem Zebras, aber auch viele Antilopen, Warzenschweine und Strau\u00dfe. Die Landschaft ist hier v\u00f6llig anders als auf der anderen Seite des Taleks und wir genie\u00dfen die Abwechslung. Die Zebras werden immer mehr, es muss sich um Tausende handeln, die nicht mit der gro\u00dfen Migration mitgezogen sind. <\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/Zebras.jpg\" title=\"Zebras.jpg\" alt=\"Zebras.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 82: Zebras<\/p>\n<p>Auf der Nordseite der Plains tauchen dann auch Gnus auf \u2013 nicht so viele wie Zebras, aber auch eine ganze Menge. Irgendwann werden es dann immer mehr, gemeinsam mit Antilopen und Zebras eine riesige Herde Tiere.<\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/gnus.jpg\" title=\"gnus.jpg\" alt=\"gnus.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 83: Gnus<\/p>\n<p>S\u00fcdlich des Talek haben wir kein einziges gesehen. Die Szenerie ist \u00fcberw\u00e4ltigend, ich habe noch selten so viele Tiere hier in der Mara gesehen. Auch Topis gibt es viele, sie stehen sehr oft auf einem H\u00fcgel \u2013 das lieben sie wie nichts anderes.<\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/topi.jpg\" title=\"topi.jpg\" alt=\"topi.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 84: Topi<\/p>\n<p>Dann sind wir beim Eingang des Governor Camps. Wir werden ausgesprochen freundlich empfangen, ein Security sucht die Wagenunterseite des Toyota mit einem Spiegel ab und notiert sich gewissenhaft unsere Autonummer. Wir tragen uns in ein G\u00e4stebuch ein und beantworten einige Fragen. Der Security holt seinen Ober-Security, der ebenfalls sehr freundlich ist und meint, gleich d\u00fcrften wir die Lodge besuchen, er m\u00fcsste nur noch seinen Chef anrufen.<br \/>\nDann die Entt\u00e4uschung: wir d\u00fcrfen leider nicht hinein. Es w\u00e4re eine private Gruppe zu Gast, die nicht gest\u00f6rt werden will. Nein, wir d\u00fcrfen auch keine kleine Mittagspause mit einem Drink machen, es t\u00e4te ihm sehr leid, wirklich!<br \/>\nAber wir k\u00f6nnten in ein anderes Camp fahren, nur wenige hundert Meter weiter den Fluss entlang. Dort w\u00e4re es m\u00f6glich.<br \/>\nWir verschwinden und machen uns auf den R\u00fcckweg, irgendwie entt\u00e4uscht und etwas verwirrt, was denn da wirklich los sei. Die Fahrt \u00fcber die Paradise-Plains ist auch in die andere Richtung ein Erlebnis. In der Mara sind die Tiere teilweise schon so an Touristenbusse gew\u00f6hnt, dass sie Menschen sehr nahe an sich heran lassen. <\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/giraffe2.jpg\" title=\"giraffe2.jpg\" alt=\"giraffe2.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 85: Giraffe<\/p>\n<p>Das sind wirklich tolle Tiere und sie machen stets eine interessante Szenerie.<\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/giraffen.jpg\" title=\"giraffen.jpg\" alt=\"giraffen.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 86: Giraffen in der Mara<\/p>\n<p>Furten sind deswegen auch spannend, weil man nicht h\u00e4ngen bleiben sollte. Schlie\u00dflich wei\u00df man nicht, was da im braunen Wasser alles drin ist. Krokodile sind immer ein hei\u00dfer Tipp, aber auch die sehr gef\u00e4hrlichen Hippos sollte man nicht untersch\u00e4tzen. Besser man kommt durch.<\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/hippofurt.jpg\" title=\"hippofurt.jpg\" alt=\"hippofurt.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 87: Furt mit Hippo<\/p>\n<p>Als wir wieder auf unserer Talek-Seite sind, fahren wir noch ein wenig am Fluss entlang. Thomy m\u00f6chte unbedingt ein Krokodil sehen, besser mehrere. Also bleiben wir alle paar Meter stehen und Thomy schleicht sich vorsichtig an die B\u00f6schungskante an. Nach vielen erfolglosen Versuchen haben wir Gl\u00fcck \u2013 ein riesiges Krokodil liegt auf einer Sandbank. Das ist selten, denn die Krokodile sind sehr scheu und wenn sie die Ann\u00e4herung eines Autos oder Fu\u00dfg\u00e4ngers sp\u00fcren, verschwinden sie sofort im Wasser. Dort kann man dann manchmal noch ihre Augen sehen, sonst aber nichts.<br \/>\nDieses Prachtexemplar ist sicher vier Meter lang und Thomy ist hoch erfreut. <\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/kroko.jpg\" title=\"kroko.jpg\" alt=\"kroko.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 88: Krokodil<\/p>\n<p> <center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2015.03.02_Kenia\/kroko2.jpg\" title=\"kroko2.jpg\" alt=\"kroko2.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild 89: Kroko ins Wasser<\/p>\n<p>Dann sind wir wieder am L\u00f6wenplatz und es ist auch schon wieder Abend geworden. Wir lernen einen witzigen, erstaunlich zutraulichen Vogel kennen, der sich auf unserem Zeltplatz um die Entsorgung der Brotreste k\u00fcmmert. Mein Vater nennt ihn die \u201eMetaliss\u00e9-Taube\u201c, weil er so ein blau gl\u00e4nzendes Gefieder hat. Ich habe ihn schon am Vortag gesehen und mich gewundert, dass er gar nicht scheu war. Wenn man sich ihm n\u00e4hert, h\u00fcpft er nur ein paar Schritte weg, ist aber sofort wieder da und sucht nach Speiseresten.<br \/>\nMein Vater meint, dass er schon ein paar Monate zuvor da war und sich scheinbar an uns gew\u00f6hnt hat. Wir bekommen auch Besuch von einigen Pavianen. Damit sie nicht zum Zeltplatz kommen und dort Essen stehlen, bringen wir unsere Reste ein paar Meter weit weg und legen sie an einer bestimmten Stelle ab. Die Paviane wissen das und kommen regelm\u00e4\u00dfig vorbei, um sich ihre Mahlzeit abzuholen. Im Gegensatz zu anderen Parks sind sie hier nicht so aufdringlich und wir k\u00f6nnen ungest\u00f6rt campen.<br \/>\nWieder neigt sich ein sch\u00f6ner Tag dem Ende zu und diesmal verstreicht die Nacht ohne Gewitter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem guten Fr\u00fchst\u00fcck (breakfast \u2013 or you break fast) m\u00fcssen wir zuerst einmal unser Diesel-Problem l\u00f6sen. 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