{"id":2030,"date":"2016-11-09T16:05:12","date_gmt":"2016-11-09T15:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2030"},"modified":"2016-11-09T16:05:12","modified_gmt":"2016-11-09T15:05:12","slug":"warum-mich-die-wahl-trumps-nicht-ueberrascht-eine-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/warum-mich-die-wahl-trumps-nicht-ueberrascht-eine-analyse\/","title":{"rendered":"Warum mich die Wahl Trumps nicht \u00fcberrascht (eine Analyse)"},"content":{"rendered":"<p>Schon in den letzten Wochen sp\u00fcrte ich den Keim der Unsicherheit. Dann sah ich mehrere TV-Dokus \u00fcber die USA und dort wurde immer wieder recht deutlich gezeigt, dass eine gewisse Menge an Menschen f\u00fcr Donald Trump stimmen wird &#8211; aber nicht aus Trotz oder zumindest nicht nur aus Trotz, sondern weil sie ihn als L\u00f6sung ihrer Probleme sehen.<br \/>\nDie einzige Frage, die bis zum Schluss \u00fcbrig blieb, war: Wie gro\u00df ist diese Menge?<\/p>\n<p>Das konnte niemand wissen und auch die Meinungsumfragen k\u00f6nnen das mit ihren Methoden nicht erfassen. Insofern war bis zum Schluss unklar, wie die Wahl ausgeht.<br \/>\nDann der gestrige Abend &#8211; als mein Kollege Volker Plass ein Posting auf Facebook brachte, das etwas widerspr\u00fcchlich auf Trump einging, hatte ich pl\u00f6tzlich ein sehr klares Bauchgef\u00fchl und es sagte &#8222;Trump gewinnt&#8220;.<br \/>\nDanach ging ich schlafen und war heute in der Fr\u00fch nicht wirklich \u00fcberrascht, dass er es geschafft hat die Mehrzahl der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler f\u00fcr sich zu gewinnen. Der Sieg ist eindeutig und klar und wird auch nicht angefochten werden.<\/p>\n<p>Jetzt stellt sich die Frage, was da passiert ist und wie es weitergeht. Dazu eine Analyse:<\/p>\n<p>1.) Die W\u00e4hler haben gew\u00e4hlt.<br \/>\nDieser Satz wirkt banal und ich habe ganz bewusst die W\u00e4hlerinnen weggelassen. Es waren die wei\u00dfen M\u00e4nner, die Trump den Wahlsieg gebracht haben &#8211; auch weil sehr viele wei\u00dfe Frauen es ihnen nachgemacht haben. In einer Demokratie haben nun einmal alle eine Stimme und das ist gut so.<br \/>\nDer Satz ist auch deswegen nicht banal, weil ich oft h\u00f6re &#8222;Wenn Wahlen was ver\u00e4ndern k\u00f6nnten, w\u00e4ren sie l\u00e4ngst abgeschafft&#8220;. Das stimmt nur zum Teil, wie ich aus eigener Erfahrung wei\u00df.<br \/>\nAber hier hat wirklich &#8222;das Volk&#8220; gew\u00e4hlt, denn auch ohne dem seltsamen Wahlm\u00e4nner-System (da sind auch Frauen unter diesen M\u00e4nnern, aber diese Form der political correctness hat wohl nach dem Sieg Trumps keine echte Konjunktur mehr) w\u00e4re die Wahl nicht anders ausgegangen.<br \/>\nEs ist ein Sieg der Demokratie, auch wenn ironischerweise die Demokraten verloren haben. Hier darf ich jedoch anmerken, dass mir die demokratische Partei in den USA nicht demokratischer erscheint als die republikanische.<br \/>\nOb die W\u00e4hler schlau gew\u00e4hlt haben? Das wird sich erst herausstellen und niemand wei\u00df genau, wie es jetzt in den USA und in der Weltpolitik weiter geht. <\/p>\n<p>2.) Warum Trump?<br \/>\nDie W\u00e4hler haben eine Hoffnung gew\u00e4hlt, kein Programm.<br \/>\nSie haben eine Person gew\u00e4hlt und keine Partei.<br \/>\nEs wurde die Authentizit\u00e4t gew\u00e4hlt und nicht die Schauspielerei.<\/p>\n<p>Das ist deswegen so wichtig, weil es einem Trend folgt, den es in den USA schon seit Jahrzehnten und inzwischen auch bei uns in \u00e4hnlicher Form gibt. Je mehr Angst die Menschen haben, umso wichtiger ist ihnen eine greifbare, starke F\u00fchrerfigur und die hat Donald Trump ihnen geboten.<br \/>\nObama wurde unter anderem gew\u00e4hlt, weil er die Hoffnung f\u00fcr viele AfroamerikanerInnen und andere Gruppen verk\u00f6rpert hat. Das wurde entt\u00e4uscht, es geht diesen Bev\u00f6lkerungsgruppen heute schlechter als vor acht Jahren. Guantanamo ist auch nach acht Jahren nicht geschlossen und wird wohl noch viele Jahre existieren. Der Friedensnobelpreistr\u00e4ger Obama hat mehrere Kriege begonnen &#8211; au\u00dferhalb der USA und somit automatisch als Aggressor bzw. Unterst\u00fctzer von Aggressoren.<br \/>\nEr hat sich nach au\u00dfen als liebevoller Ehemann, Vater und Sonstnochwas gegeben und hat dahinter als Marionette der verschiedenen m\u00e4chtigen Industrien agiert.<br \/>\nHillary Clinton hat im Wahlkampf auf mich ebenfalls nicht authentisch gewirkt &#8211; weder ihr L\u00e4cheln noch ihre Botschaften, das alles noch verkn\u00fcpft mit einer beinharten Politik. Die Jubelei bei ihren Reden wirkte gekauft, die bei Trump nicht.<br \/>\nDieser Wunsch nach Authentizit\u00e4t ist f\u00fcr mich sehr verst\u00e4ndlich. Trump widerspricht sich, er l\u00fcgt, \u00e4u\u00dfert sich frauenfeindlich und ist trotzdem von sch\u00f6nen Frauen umgeben, poltert, droht und ist so politisch unkorrekt wie es nur geht. &#8222;Wenn ich auf der Stra\u00dfe vor den Augen aller jemand erschie\u00dfe, verliere ich keine einzige W\u00e4hlerstimme&#8220; hat er gesagt.<br \/>\nIch glaube ihm das, auch wenn es nicht stimmt, da er m\u00f6glicherweise die W\u00e4hlerstimme desjenigen verliert, den er erschossen hat. F\u00fcr den Pr\u00e4sident reicht es dennoch locker, wie er beweisen konnte.<\/p>\n<p>Wenn ich unsere Politiker im TV sehe, w\u00fcnsche ich mir fast immer das, was sich scheinbar die Amerikaner auch gew\u00fcnscht haben: Klare, ehrliche Aussagen. Ich bekomme sie nie oder fast nie, auch nicht von den PolitikerInnen meiner eigenen Partei. Ich sage seit Jahren: Sobald einmal einer kommt, der offen zu ihnen spricht und (selbst wenn es nicht stimmt, das ist ja das Interessante daran) die Wahrheit sagt, gewinnt er die Wahl.<br \/>\nTrump hat ihnen solche Sager geboten, selbst wenn er gelogen hat. Er war er selbst und brauchte daher auch keine Berater. <\/p>\n<p>In den seit Jahrzehnten neoliberal gesteuerten USA bot Hillary gerade mal &#8222;more of the same&#8220; &#8211; das gab maximal den Gewinnern des bisherigen Systems eine gewisse Hoffnung. Neoliberale Wirtschaftspolitik dient immer ausschlie\u00dflich den schon Starken, schon Besitzenden &#8211; in der heutigen Nachwahldiskussion bis zum Erbrechen oft &#8222;Establishment&#8220; genannt. Es macht die Reichen reicher und die Armen \u00e4rmer, und zwar mit Garantie. Da Reiche erstens nie etwas von ihrem Reichtum freiwillig hergeben und zweitens vom bisherigen System gesch\u00fctzt wurden, entstand Widerstand.<br \/>\nDieser Widerstand ist nicht intellektuell, er ist nicht logisch, nicht vern\u00fcnftig und er schert sich einen Dreck um die Folgen. Das ist eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung warum Menschen eine Person w\u00e4hlen, die ihnen vorhersehbar schaden und ihr Leben verschlechtern wird.<br \/>\nWas bleibt, ist die Hoffnung, und die wird gew\u00e4hlt.<br \/>\nDiese Hoffnung ruhte ausschlie\u00dflich auf Donald Trump und er konnte sie erf\u00fcllen &#8211; zwar nur in Form seiner Person, aber immerhin.<br \/>\nDeswegen w\u00e4hlten Frauen einen sexistischen Macho und arme Leute einen Milliard\u00e4r &#8211; weil es egal ist, weil es darum nicht geht. Weil sie jemand wollen, der ihnen eine Geschichte erz\u00e4hlt, die ihren Sorgen ein Ventil bietet.<\/p>\n<p>Ist das bei uns wirklich anders? Die FP\u00d6 tut genau nichts f\u00fcr die Menschen, die sie w\u00e4hlen. Das muss sie auch nicht, zumindest nach der Trump-Logik.<\/p>\n<p>Es geht sogar noch weiter: Je deutlicher die Figur hervortritt, desto attraktiver wird sie. Jede Art von Programm st\u00f6rt da nur und lenkt ab. Und sie muss genau auf die Bed\u00fcrfnisse passen, die gerade vorhanden sind &#8211; in diesem Fall war das der Kampf gegen die M\u00e4chtigen, ideal verk\u00f6rpert von einem wilden Rabauken, der nichts auf Konventionen gibt und dar\u00fcber hinaus noch reich ist.<br \/>\nTrump ist ein Pleitier? Das w\u00e4ren viele Amerikaner auch gerne, weil das w\u00fcrde bedeuten, dass sie vor der Pleite verm\u00f6gend waren.<br \/>\nEr zahlt keine Steuern und darf das ohne Konsequenzen? Das w\u00fcrden viele Amerikaner auch gerne k\u00f6nnen.<br \/>\nEr ist das dritte Mal verheiratet und jede Frau ist j\u00fcnger und sch\u00f6ner als die davor? Der Amerikaner wirft einen Blick von der Couch in die K\u00fcche und wei\u00df, wen er w\u00e4hlen wird.<\/p>\n<p>Hillary kann da mit ein paar m\u00f6glicherweise staatsgef\u00e4hrdenden Emails nicht mithalten. Ihre Verfehlungen sind die Verfehlungen einer m\u00e4chtigen Frau aus einer Familie, die seit Jahrzehnten zu den M\u00e4chtigen des Staates geh\u00f6rt.<br \/>\nDas neoliberale System hat das Land in seiner Struktur ruiniert, weil private Unternehmen die Struktur ausbeuten und nicht erhalten, sofern sie selbst nicht daf\u00fcr bezahlen m\u00fcssen. Deswegen hat Trump in seiner Dankesrede davon gesprochen, dass er die kaputte Infrastruktur wieder aufbauen und dass das viele Millionen Arbeitspl\u00e4tze bringen wird.<br \/>\nDas ist kein dummes Gerede, das ist taktisch sehr klug, denn das sehen die Menschen dort jeden Tag und bisher bekamen sie keine Antwort von den M\u00e4chtigen.<br \/>\nTrump ist in Zukunft wahrscheinlich genauso neoliberal, aber das interessierte vor der Wahl niemanden: ihn nicht und seine W\u00e4hler auch nicht. <\/p>\n<p>Diesen W\u00e4hlern vorzuwerfen, dass sie nur einfach zu ungebildet sind, ist zu wenig. Da ist sicher was dran, aber auch sehr gebildete Menschen haben Trump gew\u00e4hlt, weil es um etwas anderes geht. Die meisten haben auch genug zu essen und ein Dach \u00fcber dem Kopf sowie ein Auto, einen Flatscreen und ein Smartphone.<br \/>\nGenau hier liegt jedoch eine der Ursachen: Die meisten Menschen d\u00fcrften sp\u00fcren, dass die Zeit des ungebremsten Wirtschaftswachstums vorbei ist. Und jetzt bekommen sie Angst das Erreichte zu verlieren &#8211; \u00fcbrigens egal woher sie es haben. So sind die Menschen nun einmal &#8211; was man hat, das hat man zu Recht, auch wenn man sich dieses Recht zusammenphantasieren muss.<br \/>\nJetzt kommt einer und meint: Da will dir wer was wegnehmen! Mehr ist gar nicht notwendig, vielleicht noch ein paar d\u00fcstere Bilder einer vermeintlichen Bedrohung und schon tut die ver\u00e4ngstigte Masse alles, was dieser Mensch will.<br \/>\nDas passiert \u00fcbrigens nicht, weil die Menschen bl\u00f6d, sondern weil sie in erster Linie bequem sind. Diese Bequemlichkeit haben sie Jahrzehnte lang gelernt und die US-Amerikaner sind Weltmeister darin, was man oft sogar an ihren K\u00f6rperma\u00dfen erkennen kann.<br \/>\nDoch auch das reicht nicht, daher muss man noch ein Sch\u00e4ufelchen drauf legen und die Masse emotionalisieren. Da bei emotionalem Stress der K\u00f6rper die Gehirnteile in gegenl\u00e4ufiger Reihenfolge zu ihrer Entstehung wegschaltet, verlieren wir zuerst den frontalen Kortex, der f\u00fcr das rationale Denken zust\u00e4ndig ist.<br \/>\nWenn man in die w\u00fctenden Gesichter der amerikanischen &#8222;angry white men&#8220; blickt, dann ist diese Theorie m\u00f6glicherweise gar nicht weit hergeholt.<\/p>\n<p>All das hat es Donald Trump recht leicht gemacht und so ist er jetzt der 45. US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>3.) Was passieren wird<br \/>\nTrump wird seine Rolle wechseln, er wird &#8211; so gut er kann &#8211; staatsm\u00e4nnisch agieren und wahrscheinlich schnell lernen. Sein rabaukenhaftes Auftreten wird ein Vorteil sein (nicht immer, aber wahrscheinlich recht oft), vor allem wenn er mit Diktatoren verhandelt oder mit schwachen Herrschern. Er wird sich selbstverst\u00e4ndlich beraten lassen, weil er ohne seine St\u00e4be und ohne seine Regierung genau gar nichts machen kann.<br \/>\nDiese St\u00e4be und alle seine Minister kommen von dort, wo sie seit Jahrzehnten herkommen, und zwar auch unter Obama: ausschlie\u00dflich aus der Banken-, Pharma-, \u00d6l-, Agro- und Waffenindustrie.<br \/>\nDie haben alleinig die Aufgabe ihre jeweiligen Industrien entsprechend zu vertreten und das werden sie auch tun. Trump wird wissen, dass er sich mit ihnen nicht anlegen darf, weil sonst ein kleiner Unfall passieren k\u00f6nnte. Ich kann mir vorstellen, dass sie ihm das sehr direkt sagen werden und es wird eine Sprache sein, die er gut versteht.<\/p>\n<p>Insofern wird er die Politik seiner Vorg\u00e4nger fortsetzen mit ein paar anderen Akzenten &#8211; gerade mal so viele, wie ihm seine Leute gestatten. Er wird sich einen feuchten Dreck um die Armen und Bed\u00fcrftigen scheren, die ihn \u00fcbrigens auch nicht gew\u00e4hlt haben. Aber auch die Mittelschicht ist ihm egal, das Problem l\u00f6st er mit Panem et Circenses. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Umweltpolitik bedeutet das wahrscheinlich nichts Gutes &#8211; das w\u00e4re aber auch nicht anders, wenn Clinton gewonnen h\u00e4tte. Und es hat nicht einmal nur mit den USA zu tun, denn hier ist globales Handeln angesagt und die meisten Wirtschaftssysteme dieser Erde sind so aufgestellt, dass die Natur ein auszubeutender Faktor ist. So lange sich das nicht \u00e4ndert, ist es ziemlich egal, was Trump macht. Erst wenn man mit Umweltschutz viel verdienen kann, wird sich hier etwas \u00e4ndern. Leider.<\/p>\n<p>4.) Die Hoffnung<br \/>\nDer massive Rechtsruck in vielen Teilen der Welt f\u00fchrt naturgem\u00e4\u00df auch zu einer Gegenbewegung. Mit anderen Worten: Die Linke hat ihre Kraft verloren und sich gro\u00dfteils selbst verloren. Die Sozialdemokratie hat ihr Ziel (jeder brave Arbeiter ein Auto und einen Fernseher) erreicht, Der Feminismus k\u00e4mpft teilweise gegen sich selbst (und erreicht die meisten Frauen gar nicht), die Gr\u00fcnen sind auch ratlos bei der Betrachtung der derzeitigen Dynamik und die wenigen verbliebenen Kommunisten gefallen sich als Feindbilder der Rechten.<br \/>\nWie sieht daher so eine Gegenbewegung aus? Entsteht sie aus der viel gepriesenen &#8222;Zivilgesellschaft&#8220;? Wird sie eine soziokratische Gemeinwohlbewegung oder eher ein dezentes Netzwerk der Sharing Economy?<\/p>\n<p>Werden wir in \u00d6sterreich am 4. Dezember der Weltentwicklung folgen oder ein Gegenbeispiel setzen?<\/p>\n<p>Was auch immer geschieht, es ist kein Grund zu klagen oder zu verzweifeln. Die Welt dreht sich weiter und heute war ein sonniger Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon in den letzten Wochen sp\u00fcrte ich den Keim der Unsicherheit. 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