{"id":2069,"date":"2017-04-11T12:14:55","date_gmt":"2017-04-11T11:14:55","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2069"},"modified":"2017-04-11T12:14:55","modified_gmt":"2017-04-11T11:14:55","slug":"wieder-in-afrika-tag-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wieder-in-afrika-tag-5\/","title":{"rendered":"Wieder in Afrika &#8211; Tag 5"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind nicht sehr kreativ bei der Fr\u00fchst\u00fcckszubereitung (so wie gestern&#8230;), aber daf\u00fcr beschlie\u00dfen wir nach einer weiteren sehr hei\u00dfen Nacht heute unsere Zelte abzubrechen und in den Nakuru-Nationalpark zu fahren. Der Lake Bogoria ist fein, hat derzeit aber nicht mehr wirklich viel Neues zu bieten.<br \/>\nUnser Weg f\u00fchrt uns am westseitigen Seeufer entlang nach Norden, zum eigentlichen Haupteingang des Parks.<br \/>\nGegr\u00fcndet wurde das Lake Bogoria National Reserve 1970, damals noch von der Kenianischen Regierung und dem Kenya Wildlife Service. Der See umfasst 32 Quadratkilometer und wird an der Ostseite durch das 600 Meter hohe Ngendelel Escarpment begrenzt, wo auch die beiden Wildb\u00e4che entspringen. Er liegt auf knapp 1000 Meter Seeh\u00f6he mitten im Rift Valley und ist ein alkalischer Soda-See, in dem es kein Leben gibt au\u00dfer die speziellen Algen, die von den Flamingos gefressen werden.<br \/>\nVor einigen Jahren ging die Verwaltung dann an das Baringo County. Seitdem tut sich das Management scheinbar recht schwer, die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Kenia ist ein Land mit enormer Korruption und die macht vor den Verwaltungen der Landkreise wahrscheinlich nicht halt.<br \/>\nDie Einnahmen sollten der Bev\u00f6lkerung zugute kommen, aber in welchem Ausma\u00df das tats\u00e4chlich geschieht, l\u00e4sst sich wohl nur schwer eruieren.<br \/>\nDa die alte Stra\u00dfe am Seeufer \u00fcberflutet wurde, baute man eine neue weiter oben. Die ist nicht schlecht befahrbar und wir kommen gut voran.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/geysir.jpg\" title=\"geysir.jpg\" alt=\"geysir.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Geysire &#8211; und im Hintergrund das Escarpment<\/p>\n<p>Vom eigentlichen Highlight des Sees, den Geysiren, ist nicht viel \u00fcbrig, denn auch sie wurden zur G\u00e4nze \u00fcberflutet. Man kann noch ein kleines St\u00fcck mit kleinen Geysiren besuchen und in der N\u00e4he sehen wir auch einen kleinen Schwarm Flamingos. Das ist aber auch schon alles, die Attraktivit\u00e4t des Nationalparks hat tats\u00e4chlich stark gelitten.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/flamingos.jpg\" title=\"flamingos.jpg\" alt=\"flamingos.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Flamingos<\/p>\n<p>So erreichen wir den Parkausgang und ich dr\u00fccke dem dortigen Game Ranger und seiner Kollegin die Papiere in die Hand. Ein kleiner Smalltalk und dann frage ich, ob das eh passt.<br \/>\nSie meinen ja und w\u00fcnschen uns eine gute Reise. Also steigen wir in den Toyota und machen uns aus dem Staub. Die Nachzahlung f\u00fcr den zweiten Tag bleibt uns erspart, was uns einerseits nat\u00fcrlich freut, andererseits nicht gerade f\u00fcr die Professionalit\u00e4t des Managements spricht. Wir sehen es als Ausgleich f\u00fcr anderswo bezahlte Deppensteuer.<\/p>\n<p>Ob ich jemals wieder an diesen Ort zur\u00fcckkehren werde? Ich wei\u00df es nicht, denn ich habe einerseits so unglaublich sch\u00f6ne Erinnerungen und andererseits ist so viel kaputt. Falls der Wasserstand wieder auf sein urspr\u00fcngliches Niveau sinkt und das alte Figtree-Camp wieder erreichbar wird, kann ich es mir durchaus vorstellen.<\/p>\n<p><em>Exkurs: \u00d6konomie vs. \u00d6kologie<br \/>\nEine der schwierigsten Fragen ist die nach der Entwicklung der Nationalparks. V\u00f6llig sich selbst \u00fcberlassen mit keinerlei Komfort bedeutet zwar wenig Eingriffe in die \u00d6kologie, zugleich gibt es dann aber nur wenige Touristen, die sich die Strapazen antun. Das bedeutet auch wenige Einnahmen und in Folge kann so ein Park dann auch schlecht bewacht und besch\u00fctzt werden. Dringend notwendige Forschungsprojekte sind nicht finanzierbar, die Wilderei nimmt zu und irgendwann krallt sich ein Spekulant einen Teil.<br \/>\nDie vollst\u00e4ndige \u00d6konomisierung hat auch ihre T\u00fccken. Sie kann derzeit in der Maasai Mara beobachtet werden. Vor drei\u00dfig Jahren gab es gerade mal drei Lodges und eine Handvoll kleiner Camps. Heute befindet sich fast hinter jedem Busch ein Camp und noch mehr wurden an der Parkgrenze gebaut. Ob die daraus entstehenden Einnahmen dem Park bzw. den Menschen zugute kommen, die rundherum leben und ohne die der Schutz des Parks undenkbar ist, l\u00e4sst sich extrem schwer feststellen. Korrupte Provinzpolitiker zweigen ab was geht, vor allem, wenn man es ihnen so leicht macht. In den 1990ern wurde Richard Leakey der erste wei\u00dfe Minister in einer kenianischen Regierung, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Nationalparks. Unter seiner F\u00fchrung wurde das Management straffer und er hat einige wichtige Entwicklungen eingeleitet. Nach ein paar Jahren wurde er jedoch abmontiert und ich kann nicht sagen, wie es sich seither wirklich entwickelt hat.<br \/>\nDazu kommt noch das Problem, dass die Tourismuszahlen in den letzten Jahren massiv zur\u00fcck gegangen sind und damit auch die Einnahmen. Die Gr\u00fcnde sind sicher in der einen oder anderen Finanzkrise zu suchen, aber auch in der Angst vieler Leute vor Terroranschl\u00e4gen und der Sicherheit im Land generell. Die ist aus meiner Wahrnehmung durchaus okay und es gibt keinen Grund f\u00fcr die Angst. Da Menschen aber f\u00fcr ihre \u00c4ngste keinen Grund brauchen bzw. jeden nehmen, der sich anbietet, wenn sie gern Angst haben wollen, haben die Kenianischen Nationalparks ein Problem.<\/em><\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe zur\u00fcck nach Nakuru ist in erstklassigem Zustand und wir \u00fcberqueren den \u00c4quator. Wenig sp\u00e4ter sind wir wieder in der Stadt und gehen in den Nakumatt einkaufen. Dann fahren wir zum Nakuru-Nationalpark. Er hat ein \u00e4hnliches Schicksal erlitten wie der Lake Bogoria, eigentlich noch schlimmer. Das merkt man sofort, wenn man in den Park hinein f\u00e4hrt, denn man wird auf einen kleinen H\u00fcgel umgeleitet, auf dem sich das Headquarter der Verwaltung und der eigentliche Parkeingang befinden.<br \/>\nDer alte Eingang ist eine \u00fcberschwemmte Ruine, der dahinter liegende gro\u00dfe und wundersch\u00f6ne Wald ist verrottet, einzelne bleiche Baumst\u00e4mme ragen wie Mahnmale in den Himmel.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/baboon.jpg\" title=\"baboon.jpg\" alt=\"baboon.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Am Bild sieht man gut die jetzige Ausdehnung des Sees &#8211; vom Baboon-Cliff hinunter fotografiert. In der Bucht links die abgestorbenen B\u00e4ume.<\/p>\n<p>Da wir vor zwei Jahren schon einmal da waren und den Unterschied zu fr\u00fcher kennen, wissen wir schon was uns erwartet.<br \/>\nNeu ist das Problem, dass sie beim Parkeingang keine US-Dollar nehmen. Das Computersystem sei gerade kaputt und wir k\u00f6nnten nur entweder mit M-Pesa oder Kreditkarte zahlen.<\/p>\n<p><em>Exkurs: M-Pesa<br \/>\nEs handelt sich hierbei genau genommen bereits um ein alternatives W\u00e4hrungssystem. M-Pesa hei\u00dft &#8222;mobiles Geld&#8220; und bedeutet, dass man mittels einer SMS Geld von einem Handy auf ein anderes \u00fcberweisen kann. Einzahlen und abholen tut man das Geld bei \u00fcber 50.000 M-Pesa-Stationen im ganzen Land, es gibt eigentlich an jeder Ecke eine.<br \/>\nDieses System ist binnen kurzer Zeit extrem gewachsen, hat sich weiterentwickelt und wird inzwischen in andere afrikanische L\u00e4nder exportiert. In einer Gesamtbetrachtung sind uns die Ostafrikaner hier einen deutlichen Schritt voraus, denn bei uns geht so etwas schlicht und einfach nicht. Und dort ist es so popul\u00e4r und funktioniert so gut, dass M-Pesa inzwischen das wichtigste Kriterium einer W\u00e4hrung erf\u00fcllt: Vertrauen.<br \/>\nUnd das ist genau der Grund weshalb sie hier im Nationalpark statt Dollar lieber M-Pesa nehmen.<\/em><\/p>\n<p>Billig ist der Park nicht, die eine Nacht kommt uns auf 273,- Dollar und wir hoffen, dass Philipp wenigstens ein Nashorn zu Gesicht bekommt. Die kann man n\u00e4mlich fast nirgends mehr beobachten, gerade hier am Nakuru-See gibt es noch eine Handvoll.<\/p>\n<p>\u00dcber das Baboon-Cliff fahren wir zu unserem Campingplatz Makalia Falls. Dort gibt es einen Wasserfall. Also theoretisch, weil immer wenn ich dort bin ist er ausgetrocknet. Trotzdem ist das ein sehr sch\u00f6ner Platz, an dem man auch Wildtiere beobachten kann. Direkt hinter einer Anh\u00f6he ist der Park zu Ende und die Zivilisation beginnt. Das ist \u00fcberhaupt eine Besonderheit des Nakuru-Parks, dass direkt an seinen Grenzen hohe H\u00e4user stehen und eine sehr lebendige Stadt liegt. Irgendwie funktioniert das aber, die kleinen H\u00fcgel rund um den Park begrenzen ihn auf eine Art und Weise, mit der auch die Wildtiere leben k\u00f6nnen. Trotzdem ist die Kulisse unheimlich. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/zivil.jpg\" title=\"zivil.jpg\" alt=\"zivil.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die Stadt und ihr Nationalpark. Die Grenze ist hier gut zu erkennen.<\/p>\n<p>Hinter unserem Zeltplatz h\u00f6rt man in der Nacht Hundegebell und hin und wieder ein Auto. Und keine hundert Meter entfernt hat der Game Ranger am n\u00e4chsten Tag in der Fr\u00fch einen L\u00f6wen gesehen. Angeblich gibt es in dem kleinen W\u00e4ldchen sogar Leoparden, aber das glaube ich erst, wenn ich einen gesehen habe.<br \/>\nBei unserem Zeltplatz gibt es zwei neue Geb\u00e4ude mit Dusche und WC. Sie sind gegen die Paviane mit Gittern gesichert, die Dusche in einem der H\u00e4user funktioniert nicht, im anderen schon, zwar nur kalt, aber das ist bei der gro\u00dfen Hitze eh super.<\/p>\n<p><em>Exkurs: Moderne Technik<br \/>\nSeit ein paar Jahren gibt es eine spezielle Form der Hei\u00dfwasserdusche. Das ist ein Duschkopf, in dem sich eine elektrische Heizspirale befindet, die im Prinzip wie ein Durchlauferhitzer funktioniert. Wenn sie funktioniert, was ich noch nie wirklich erlebt habe. Das Zeug kommt wahrscheinlich aus China oder Indien und ist irgendwie Mist, daf\u00fcr aber sehr beliebt, weil billig und einfach zu installieren.<br \/>\n\u00c4hnlich schr\u00e4g ist das moderne Personenerfassungssystem am Flughafen. Jeder Passagier muss seine Fingerabdr\u00fccke scannen lassen und manchmal wird auch ein Foto mit einer kleinen Kugelkamera gemacht. Die Obama-Blitze geh\u00f6ren auch in diese Kategorie.<br \/>\nEs gibt aber auch sehr positive Beispiele, das Mobilfunknetz geh\u00f6rt dazu. Da die Kenianerinnen und Kenianer ganz verr\u00fcckt sind auf ihr Handy und es nie ein wirklich ausgebautes Festnetz gab, hat man viel Geld und Energie in den Ausbau gelegt. Daf\u00fcr funktioniert eines der drei Netze jetzt fast \u00fcberall in diesem doch sehr gro\u00dfen Land. Vor allem bei medizinischen und sonstigen Notf\u00e4llen ist das wirklich hilfreich, das noch vor ein paar Jahren unersetzliche Satellitentelefon ist nicht mehr oder fast nicht mehr notwendig.<\/em><\/p>\n<p>Wir fahren noch auf einen Abend-Gamedrive und Philipp bekommt tats\u00e4chlich sein Nashorn zu sehen. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/rhino.jpg\" title=\"rhino.jpg\" alt=\"rhino.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Ein einsames Nashorn<\/p>\n<p>Der Park hat eigentlich einen gro\u00dfen Wildtierbestand &#8211; vor allem verschiedene Arten von Antilopen, viele V\u00f6gel, B\u00fcffel und vor allem Giraffen sind hier heimisch.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/impala.jpg\" title=\"impala.jpg\" alt=\"impala.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Impala-Gazellen<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.08_Afrika\/giraffe.jpg\" title=\"giraffe.jpg\" alt=\"giraffe.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Netzgiraffe (Sie sieht ganz anders aus als die Maasai-Giraffe, die wir sp\u00e4ter noch sehen werden.)<\/p>\n<p>Danach gibt es noch ein gutes Abendessen (S\u00fc\u00dfkartoffel, gebratene Zucchini und Salat), gest\u00f6rt nur durch die ziemlich aggressiven Paviane, die es mit viel Hartn\u00e4ckigkeit und Dank ihrer gro\u00dfen Zahl schaffen uns ein paar Lebensmittel zu klauen. Das passiert auf allen Zeltpl\u00e4tzen, bei denen es Paviane gibt, da diese sehr schnell lernen wie sie sich m\u00fchelos Nahrung besorgen k\u00f6nnen. Gl\u00fccklicherweise gehen sie bei Sonnenuntergang schlafen und daher hat man danach seine Ruhe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind nicht sehr kreativ bei der Fr\u00fchst\u00fcckszubereitung (so wie gestern&#8230;), aber daf\u00fcr beschlie\u00dfen wir nach einer weiteren sehr hei\u00dfen Nacht heute unsere Zelte abzubrechen und in den Nakuru-Nationalpark zu fahren. 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