{"id":2114,"date":"2017-04-19T16:33:59","date_gmt":"2017-04-19T15:33:59","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2114"},"modified":"2017-05-19T08:02:19","modified_gmt":"2017-05-19T07:02:19","slug":"wieder-in-afrika-tag-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wieder-in-afrika-tag-12\/","title":{"rendered":"Wieder in Afrika &#8211; Tag 12"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin auch ohne Wecker wach, bereits um vier Uhr, genauso wie Philipp und Thomy. Wir haben bereits alles gepackt und ich marschiere ein paar Meter nach vor zum Schranken, wo der Taxifahrer bereits auf uns warten m\u00fcsste.<br \/>\nTut er aber nicht &#8211; okay, er hat noch f\u00fcnf Minuten Zeit. Wobei, so genau darf man das mit der Zeit bei den Afrikanern nicht halten, wie ich ohnehin schon \u00f6fter berichtet habe. Andererseits halten sie es am Flughafen sehr genau mit der Zeit und weil es ein &#8222;International Flight&#8220; ist, m\u00fcssen wir zwei Stunden vorher dort sein. Da ich \u00fcber die &#8222;Precision Air&#8220; nicht allzu viel Gutes geh\u00f6rt und gelesen habe, m\u00f6chte ich lieber kein Risiko eingehen, so \u00e0 la &#8222;der Flug ist \u00fcberbucht und Sie sind leider zu sp\u00e4t hier&#8220;.<br \/>\nEs w\u00e4re also sehr fein, wenn der Taxifahrer p\u00fcnktlich w\u00e4re, vor allem, weil er es inzwischen ohnehin nicht mehr ist, denn es ist schon 04:40 Uhr und er ist immer noch nicht da.<br \/>\nDie Securities am Schranken bieten mir einen Platz auf ihrer Bank an, was sehr nett ist, mir aber auch nicht weiter hilft. Also rufe ich den Typen an. Es l\u00e4utet, dann hebt jemand ab und g\u00e4hnt in den H\u00f6rer. Jemand, der offensichtlich gerade tief geschlafen hat.<br \/>\nMir schwant \u00dcbles und ich frage ihn, wo er bleibt. Nach ein wenig Herumgestottere meint er, dass wir doch erst f\u00fcr morgen ausgemacht h\u00e4tten.<br \/>\nMeine Stimme wird etwas lauter und ich frage ihn, ob er ein klein wenig deppert ist, denn es war sicher nie von morgen die Rede.<br \/>\nAll das hilft uns aber jetzt nicht weiter. &#8222;Wann kannst du da sein?&#8220; ist die entscheidende Frage, denn das h\u00e4ngt davon ab, von wo er wegf\u00e4hrt.<br \/>\nEr meint, dass er in zwanzig Minuten hier w\u00e4re.<br \/>\nIch wei\u00df nicht, ob ich ihm das glauben kann und bestehe noch darauf, dass er blitzschnell ist und tats\u00e4chlich nur zwanzig Minuten braucht.<br \/>\nDie Securities grinsen und meinen, 20 Minuten k\u00f6nnen auch eine Stunde sein, oder so. Und sie fragen mich, ob ich nicht ein Uber rufen k\u00f6nnte. Da ich nicht einmal wusste, dass es in Nairobi Uber gibt, f\u00e4llt diese M\u00f6glichkeit flach und ich \u00fcberlege fieberhaft, welche Alternativen wir noch h\u00e4tten, w\u00e4hrend Minute um Minute vergeht.<br \/>\nUnser Torw\u00e4chter in den Lake View Studios meint, er h\u00e4tte auch noch 2-3 Nummern von Taxlern, aber die w\u00fcrden ebenfalls 20 bis 30 Minuten brauchen um herzukommen. Das hilft mir auch nicht weiter, genauso wenig wie die beruhigenden Worte des Torw\u00e4chters, dass sich das alles schon noch irgendwie ausgehen w\u00fcrde.<br \/>\nEntspannt ist anders, und das alles zur wohl denkbar schlechtesten Gelegenheit. Ich beschlie\u00dfe mich einfach in das Schicksal zu f\u00fcgen und zu hoffen, dass der Fahrer tats\u00e4chlich bald auftaucht.<br \/>\nEin Auto biegt unten von der Hauptstra\u00dfe ab und kommt zu uns herauf. Ich will schon jubeln, da meinen die Securities, dass das leider nicht mein Taxi w\u00e4re.<br \/>\nAlso weiter warten. Minuten verrinnen. Es ist 05:10 und um 05:30 m\u00fcssen wir am Flughafen sein. Das geht sich nicht mehr aus.<br \/>\nPl\u00f6tzlich noch ein Auto &#8211; und tats\u00e4chlich, das ist unser Fahrer. Ich \u00fcberlege, wie heftig ich ihn schimpfen soll, damit er einerseits gen\u00fcgend Gas gibt und andererseits nicht zu waghalsig f\u00e4hrt.<br \/>\nScheinbar treffe ich die richtige Mischung und wir starten los. Gl\u00fccklicherweise sind die Stra\u00dfen um diese Zeit komplett frei und wir sind in wenigen Minuten unten am Uhuru Highway, den der Taxler mit 120 nimmt &#8211; mitten in der Stadt, wohlgemerkt.<br \/>\nAuch die Schnellstra\u00dfe zum Flughafen ist relativ unbefahren und der Taxler schl\u00e4ngelt sich zwischen LKW und dem einen oder anderen unbeleuchteten Ochsenkarren durch, alles mit einem gepflegten Hunderter.<br \/>\nDann kommen wir zum Flughafen und ich sehe eine Art Mautstelle mit 5-7 Schaltern, an denen je eine Kolonne steht. Der Fahrer erkl\u00e4rt uns, dass wir hier aussteigen und durch eine spezielle Kontrolle gehen m\u00fcssten. Nur der Fahrer darf im Auto bleiben.<br \/>\nDas ist neu und damit habe ich nicht gerechnet, andererseits haben wir bei der Fahrt gut Zeit aufgeholt.<br \/>\nWir hirschen durch die Kontrolle, steigen wieder ein und fahren zum Check-in. Dann funktioniert gl\u00fccklicherweise alles weitgehend reibungslos, zumindest f\u00fcr kenianische Verh\u00e4ltnisse. Gez\u00e4hlte sechs Passkontrollen sp\u00e4ter haben wir es geschafft und sind im Abflugbereich.<br \/>\nWir haben noch fast zwei Stunden Zeit und investieren die letzten Kenia-Shillinge in ziemlich trinkbaren Kaffee der inzwischen sehr weit verbreiteten Kaffeehauskette &#8222;Java&#8220;, vergleichbar mit unserem Starbucks, nur afrikanischer. Immer wieder spannend ist die unglaubliche Vielfalt an schr\u00e4gen Typen, die hier herumsitzen. Vom K\u00e4ptn Iglo in voller Safarimontur \u00fcber dicke Mammies mit noch dickeren Kindern bis zu einer gro\u00dfen Menge an Chinesen, die wohl in diesen sterilen Fabriken arbeiten, die wir des \u00f6fteren gesehen haben. Man hat das Gef\u00fchl alle schrillen V\u00f6gel dieser Welt sind am Jomo Kenyatta Airport in Nairobi, und zwar immer dann, wenn wir gerade fliegen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich fliegen wir mit Kenyan Airways, weil es sich hier um einen Codeshare-Flug handelt, der leider nicht direkt nach Sansibar geht, sondern eine Zwischenlandung am Kilimanjaro-Airport einlegt.<br \/>\nDas st\u00f6rt uns aber nicht, denn jetzt sollte nichts mehr schief gehen und ob wir ein wenig l\u00e4nger brauchen oder nicht, ist egal.<\/p>\n<p>Der Flug verl\u00e4uft angenehm, Kenyan Airways erweist sich als eine durchaus brauchbare Fluglinie, zumindest bei diesem Linienflug.<br \/>\nNicht ganz so angenehm ist der Blick auf den Kilimanjaro, denn was ich bef\u00fcrchtet habe, ist Fakt geworden: Kein Eis mehr auf einem der sch\u00f6nsten Berge der Welt.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.15_Afrika\/kili.jpg\" title=\"kili.jpg\" alt=\"kili.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Der Kili ist nahezu eisfrei<\/p>\n<p>Schon vor elf Jahren, als ich das letzte Mal oben war, war die verbliebene Eismenge der wenigen Gletscher bereits enorm geschrumpft, aber jetzt sind nur mehr winzige Reste zu erblicken.<br \/>\nAngesichts dieser Entwicklung der Klimawandel zu leugnen kann wirklich nur mehr Fanatikern einfallen. Nun k\u00f6nnte man ja sagen: wurscht, wozu braucht man einen Gletscher? Leider hat die Entwicklung verheerende Folgen f\u00fcr das Umland des Kili, das von seinen Wasservorr\u00e4ten am Leben gehalten wird: Land- und Forstwirtschaft, genau genommen die wirtschaftliche Existenz von sehr vielen Menschen. Ohne Gletscher wird sich hier alles ver\u00e4ndern und zwar ziemlich schnell.<br \/>\nMir ist klar, dass auch mein CO2-kompensierter Flug zu dieser Entwicklung beitr\u00e4gt, diskutieren kann man maximal \u00fcber das &#8222;wie viel&#8220;. Vielleicht sollte man die CO2-Kompensation einfach auf alle Flugpreise drauf schlagen, bei den Witzpreisen, zu denen man heute \u00fcberall hin fliegen kann, w\u00e4re das absolut angemessen. Ob das wirklich was hilft, kann ich auch nicht sagen, es w\u00fcrde aber zumindest ein Bewusstsein wecken und vielleicht fragen sich dann manche, ob man wirklich f\u00fcr den Einkauf eines Kleides nach New York fliegen muss.<\/p>\n<p>Der Aufenthalt am Kilimanjaro-Airport ist kurz und trotzdem vers\u00e4ume ich die Gelegenheit auf\u00b4s WC zu gehen. Als wir zur Startbahn rollen, dr\u00fcckt es schon ordentlich (jaja, der Cappuccino&#8230;) und ich rechne mir aus wie lange es dauern wird, bis die Reiseflugh\u00f6he erreicht wird und ich mich erleichtern kann.<br \/>\nIn der Kenyan Airways sehen sie die Vorschriften allerdings eher locker und das Anschnallzeichen erlischt noch w\u00e4hrend wir im vollen Steigflug sind. Ich pinkle zwar etwas schief, aber das ist mir egal.<\/p>\n<p>Dann das Meer und kurz danach Sansibar. Wir fliegen mitten \u00fcber die Stadt und es ist gut zu erkennen, wie unglaublich verh\u00fcttelt Sansibar Town ist, von oben sieht man eine wahre Wellblechdach-Orgie.<br \/>\nDer Flughafen ist winzig und wir marschieren vom Flugzeug zur Ankunftshalle, die tats\u00e4chlich aus genau einer Halle besteht, mit drei Gep\u00e4ckb\u00e4ndern und ein paar gelangweilten Securities.<br \/>\nEiner ist sogar so gelangweilt, dass er vergisst von Thomy die 50 Dollar Visumgeb\u00fchr zu kassieren und so sparen wir gleich zu Beginn wieder etwas Geld. Eigentlich ein netter Empfang, denn man braucht zur Einreise eine gelbe Impfkarte, die ich nicht habe. Aber auch das sehen die hier locker, die Impfkarte von Thomy reicht f\u00fcr uns beide.<br \/>\nTrotz der N\u00e4he zum Meer ist es hier unfassbar hei\u00df, ich sch\u00e4tze so um die 40 Grad. Drau\u00dfen vor der Halle wartet schon Pandu, unser Fahrer. Vorher marschiere ich aber noch zum Office von Precision Air, um zu fragen, ob wir nicht doch die doppelt gebuchten Fl\u00fcge zur\u00fcckerstattet bekommen k\u00f6nnten.<br \/>\nDas B\u00fcro ist gut klimatisiert und mir w\u00e4chst eine K\u00e4ltefaust ins Gesicht. Die Dame von Precision Air ist sehr nett, kann mir aber auch nicht weiter helfen. Aber sie gibt mir die Telefonnummer eines Kollegen, den ich anrufen soll. Ihm k\u00f6nnte ich meinen Fall schildern und er w\u00e4re genau der Richtige.<br \/>\nWir ziehen von Dannen, ducken uns erfolglos vor der Hitzefaust im Freien und noch einmal vor der K\u00e4ltefaust der Air Condition in unserem Bus.<\/p>\n<p>Pandu ist ein witziger Typ und wird die n\u00e4chsten Tage unser Fahrer sein. Sein Automatik-Minibus ist top gepflegt und ich bin mir nur nicht sicher, ob ich die Klimaanlage mag. Einerseits ist es unglaublich hei\u00df, andererseits wei\u00df ich, dass ich Klimaanlagen nicht vertrage. Manchmal hol ich mir eine Verk\u00fchlung schon nach wenigen Minuten. Ich kann es Thomy und Philipp aber nicht antun das Abschalten der Klimaanlage zu verlangen.<br \/>\nWir fahren durch Sansibar Town und bleiben beim Gem\u00fcsemarkt stehen, um f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage Obst und Gem\u00fcse f\u00fcr unser Fr\u00fchst\u00fcck einzukaufen. Pandu fragt uns, was wir gerne essen und kauft das dann frisch ein.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.15_Afrika\/obst.jpg\" title=\"obst.jpg\" alt=\"obst.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Bunte Farben an einem der Gem\u00fcse- und Obstst\u00e4nde<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.15_Afrika\/tuna.jpg\" title=\"tuna.jpg\" alt=\"tuna.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Frischer Thunfisch<\/p>\n<p>Danach fahren wir Richtung S\u00fcden und halten nur noch kurz um Geld zu wechseln. Das spielt sich genau so ab, wie man es sich vorstellt. Pandu schleppt uns in eine dunkle Gasse in ein noch d\u00fcnkleres Gesch\u00e4ft, in dem ein wirklich dunkler Typ sitzt, eine Art Padrone. Bei ihm kann man nicht nur alle m\u00f6glichen Waren einkaufen, sondern auch Geld wechseln, mehr oder weniger offiziell. Rechnung gibt es keine, aber wir bekommen einen ganz guten Kurs und Pandu wird schon irgendwie mitschneiden.<br \/>\nEs geht weiter und Philipp bekommt das erste Mal feuchte Augen. Egal wohin er schaut &#8211; hier fahren \u00fcberall Unmengen an LML-Rollern herum. Dazu muss man wissen, dass Philipp selbst LML-H\u00e4ndler ist (ihm geh\u00f6rt das Rollerkabinett in der Kreuzgasse in W\u00e4hring). Sansibar stellt sich als der Traum aller LML-H\u00e4ndler heraus, auf dieser kleinen Insel wurden wahrscheinlich mehr Roller verkauft als in ganz Europa zusammen. Pandu gibt uns sp\u00e4ter die Info, dass so eine LML hier als Neufahrzeug 1.000 Dollar kostet. Bei uns ist man mit 2.500 Euro dabei, bekommt daf\u00fcr allerdings Getrenntschmierung und vorne eine Scheibenbremse.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.15_Afrika\/lml.jpg\" title=\"lml.jpg\" alt=\"lml.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Ein paar von einer gef\u00fchlten Million LML-Roller<\/p>\n<p>Sansibar ist komplett flach, die gr\u00f6\u00dfte Erhebung wird ca. 30 Meter hoch sein. Die Insel ist ausgesprochen fruchtbar und wir fahren auf einer sehr gut ausgebauten Stra\u00dfe in den S\u00fcden nach Jambiani, einem K\u00fcstenort im S\u00fcdosten, der uns von mehreren Freunden w\u00e4rmstens empfohlen wurde. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde und kostet uns 50 Dollar.<br \/>\nDaf\u00fcr bekommen wir von Pandu auch jede Menge wertvolle Informationen und haben eine recht entspannte Fahrt, unterbrochen nur durch eine kurze Pause.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.15_Afrika\/pause.jpg\" title=\"pause.jpg\" alt=\"pause.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Wir halten um ein klein wenig Stoffwechsel zu betreiben: Pinkeln im Wald, eine King-Coconut bei einer netten Verk\u00e4uferin am Stra\u00dfenrand.<\/p>\n<p>Schon im Verkehr zeigt sich, dass die Menschen in Sansibar ziemlich relaxed sind, man f\u00e4hrt nicht aggressiv und rast auch nicht wie bei uns. Bis auf einen kleinen Stau im Zentrum der Hauptstadt h\u00e4lt sich der Verkehr auch sehr in Grenzen. Viele gr\u00fc\u00dfen einander und Pandu d\u00fcrfte mit allen Polizisten der Insel gut befreundet sein.<br \/>\nJambiani selbst ist ein interessanter Ort, der aus zwei Teilen besteht &#8211; die H\u00e4user in der ersten Reihe am Meer geh\u00f6ren Wei\u00dfen und sind meist sehr sch\u00f6n mit den ber\u00fchmten Makuti-D\u00e4chern (Palmbl\u00e4tter auf Holzdachstuhl, alles sehr luftig), dahinter sieht es nicht sehr sch\u00f6n aus.<br \/>\nUnser Haus ist ein Traum und wir befinden uns schlagartig im Tropenparadies. Davon werde ich morgen noch mehr berichten.<\/p>\n<p>Am Abend stehen wir noch vor dem Problem, wohin wir essen gehen sollen bzw. k\u00f6nnen. Wir befinden uns bereits in der Nachsaison und viele Restaurants haben geschlossen oder sehr eingeschr\u00e4nkten Betrieb. Wir entscheiden uns f\u00fcr ein Hotel, dessen Restaurant im 1. Stock liegt. Sie haben kaltes Bier und eine reichhaltige Speisekarte. Ich w\u00e4hle Lobster Thermidor, den ich seit vielen Jahren nicht gegessen habe. Das kostet 22.000 Tansania-Shilling, was umgerechnet 10 Euro sind, das Bier kostet daf\u00fcr 2 Euro &#8211; was f\u00fcr ein Verh\u00e4ltnis!<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2017.03.15_Afrika\/lobster.jpg\" title=\"lobster.jpg\" alt=\"lobster.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Lobster Thermidor &#8211; die Portion ist nicht sehr gro\u00df, der Preis auch nicht.<\/p>\n<p>Als wir gegen 22 Uhr nach Hause gehen, ist am Strand bereits Ebbe und wir k\u00f6nnen gem\u00fctlich bis zu unserem Haus wandern. Der erste Eindruck von Sansibar und Jambiani ist ein sehr guter und als Tagesabschluss weht auch noch ein kr\u00e4ftiger Wind, der b\u00f6se Gedanken und die gr\u00f6\u00dfte Hitze plus die Moskitos vertreibt (auf Sansibar gibt es sowieso keine Malaria), quasi als Gute-Nacht-Geschenk, das wir gerne annehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin auch ohne Wecker wach, bereits um vier Uhr, genauso wie Philipp und Thomy. Wir haben bereits alles gepackt und ich marschiere ein paar Meter nach vor zum Schranken, wo der Taxifahrer bereits auf uns warten m\u00fcsste. 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