{"id":2736,"date":"2020-04-13T10:48:13","date_gmt":"2020-04-13T09:48:13","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2736"},"modified":"2020-04-13T10:48:13","modified_gmt":"2020-04-13T09:48:13","slug":"der-herr-naderer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/der-herr-naderer\/","title":{"rendered":"Der Herr Naderer"},"content":{"rendered":"<p>Wer erinnert sich noch an den Kaiserm\u00fchlen-Blues? Die beliebte und sehr wienerische Fernsehserie aus den 1990er-Jahren hatte nicht nur die zwei schrulligen Bezirksr\u00e4te &#8222;Schoitl&#8220; und &#8222;Gneisser&#8220; zu bieten, sondern auch den Herrn Naderer, einen alten, wei\u00dfb\u00e4rtigen Mann, der immer, absolut immer grantig war.<br \/>\nGespielt wurde die Figur von Ernst Hinterberger himself, dem Autor und Produzent der Serie. Er gab dem Herrn Naderer ganz bewusst die Note des miesels\u00fcchtigen Typen, der absolut niemals etwas Gutes oder Positives zu melden hatte. Sein gesamter Blick auf die Welt war ein negativer und deswegen wurde er auch immer wieder von der resoluten Trafikantin Gitti Schimek (gespielt von Marianne Mendt) zurechtgewiesen.<\/p>\n<p>Zurechtweisungen gibt es f\u00fcr die Naderers unserer Zeit gerade fast keine. Sie tauchen in gro\u00dfer Zahl auf und ihre beliebteste Spielwiese ist das Internet, ganz besonders Facebook und die Kommentarspalten der Online-Zeitungen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte versuchen, diesen Typus noch ein wenig besser zu fassen und erinnere mich an eine Nummer der Toten Hosen aus den sp\u00e4ten 1980ern, genauer von der LP &#8222;Ein kleines bisschen Horrorschau&#8220;. Sie hei\u00dft &#8222;35 Jahre lang&#8220; und handelt von einem Mann, der den Gro\u00dfteil seines Lebens in einer Fabrik Haken f\u00fcr Duschvorh\u00e4nge erzeugt hat.<br \/>\nBlicken wir kurz in diese Nummer:<\/p>\n<p>&#8222;Er sitzt den ganzen Tag am Fenster<br \/>\nmit einem Kissen unterm Arm,<br \/>\nist ein Fahrrad auf dem Gehsteig,<br \/>\nist ein Wagen falsch geparkt,<br \/>\ner ist allzeit bereit und schl\u00e4gt Alarm.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr ging er in Rente<br \/>\njetzt wei\u00df er nicht wie\u00b4s weitergeht,<br \/>\nsein Wellensittich ist der letzte<br \/>\nder hin und wieder mit ihm spricht,<br \/>\nwenn er allein vor seiner Fototapete sitzt.&#8220;<\/p>\n<p>Der Vernaderer ist der kleine Bruder des Denunzianten. Er bekommt zwar keine 30 Silberlinge, daf\u00fcr aber einen Lohn der anderen Art, n\u00e4mlich soziale Anerkennung.<br \/>\nDerzeit in der Corona-Krise gibt es f\u00fcr diese Typen sogar ganz besonders viel soziale Anerkennung, denn sie tun scheinbar etwas, das der Gesellschaft dient. Wenn sich alle Menschen an die Regeln halten, kann die Krise schneller \u00fcberwunden werden, hei\u00dft es.<br \/>\nDer Vernaderer meldet abweichendes Verhalten, das er beobachtet. Er meldet es entweder der Autorit\u00e4t (Polizei, Verwaltung etc.) oder der \u00d6ffentlichkeit, wie etwa der in den sozialen Medien.<br \/>\nEr ist der H\u00fcter der Norm, der W\u00e4chter des von der Obrigkeit erw\u00fcnschten Verhaltens. Seinen mangelnden Mut kann man gut daran erkennen, dass er sich dann vor allem dann hervorwagt, wenn er sich in Gesellschaft Gleichgesinnter w\u00e4hnt, also f\u00fcr sein Verhalten Best\u00e4tigung bekommt.<\/p>\n<p>Die Vernaderten werden als asoziale T\u00e4ter dargestellt, die man zu Recht blo\u00dfzustellen hat. Sie schaden mit ihrem Verhalten einer Allgemeinheit, die als eine zu Sch\u00fctzende konstruiert wird.<br \/>\nEin Beispiel: In Klosterneuburg ist ein Motorradfahrer gest\u00fcrzt. Dar\u00fcber gibt es eine kurze Meldung der Polizei, die von eifrigen LeserInnen sofort auf Facebook gestellt wird, quasi Ausgangsmaterial f\u00fcr die ersehnte Entr\u00fcstung.<br \/>\nDem Motorradfahrer wird vorgeworfen, dass er zu schnell war. Auf die Entgegnung, dass dies reine Spekulation sei, entgegnet die Behaupterin, dass sie in der N\u00e4he wohnt und daher wei\u00df, dass die Motorradfahrer dort immer aufgrund zu hoher Geschwindigkeit st\u00fcrzen.<br \/>\nDas ist bei genauer Betrachtung Nonsens, denn das kann sie weder sehen noch wissen. Es gibt viele Gr\u00fcnde weshalb man st\u00fcrzen kann: ein \u00d6lfleck, Rollsplit, eine Reifenpanne, ein Motorschaden (Kolbenreiber), eine N\u00f6tigung etc.<br \/>\nGespickt wird nun mit der Behauptung, dass es sich um einen &#8222;Ausflug&#8220; gehandelt h\u00e4tte. Auch das wird einfach hingeschrieben, obwohl es reine Spekulation ist. Der Zweck der Fahrt k\u00f6nnte auch ein Pflegedienst sein oder ein Einkauf. Oder sonst irgend etwas, von dem wir nichts wissen. <\/p>\n<p>Wenn man die Behauptung als haltlos aufdeckt, wird man sofort attackiert, meist von mehreren Vernaderern. Sie sind nur im Kollektiv stark, sobald sich eine Mehrheit gegen sie wendet, verschwinden sie dort, wo sie hergekommen sind. Meist gibt es noch ein R\u00fcckzugsgeheule.<br \/>\nSie sind nicht an Fakten interessiert, die gegen ihre Ansichten, W\u00fcnsche oder Behauptungen sind. Diese werden entweder ignoriert oder als unwahr eingestuft. <\/p>\n<p>Um dieses Ph\u00e4nomen irgendwie fassen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir zwei Ebenen trennen: Die individuelle und die gruppendynamische.<\/p>\n<p>Auf der individuellen Ebene geht es um die Person, die Pers\u00f6nlichkeit, wenn man so will, um den Charakter.<br \/>\nFreude empfindet der Vernaderer nur, wenn andere leiden, sich kr\u00e4nken, einen erkennbaren Schaden haben, bestraft oder in ihrer Freiheit eingeschr\u00e4nkt werden, es ihnen zumindest irgendwie schlecht geht.<br \/>\nDas freut den Vernaderer, er dr\u00fcckt Genugtuung aus und sieht sich in seinem Tun best\u00e4rkt. &#8222;Die Hexe muss brennen&#8220; ist sein Leitspruch, wobei das Wort &#8222;brennen&#8220; heute wieder sehr gut passt und ein Ausdruck f\u00fcr &#8222;zahlen&#8220; ist. Die genaue Bedeutung von &#8222;brennen&#8220; ist immer eine unfreiwillige bzw. zu hohe Zahlung, also immer eine Art Bestrafung.<\/p>\n<p>Wenn wir etwas tiefer in die Seele des Vernaderers blicken, finden wir dort einen einsamen Menschen &#8211; der allein vor seiner Fototapete sitzt, die f\u00fcr die Tr\u00e4ume steht, die er sich nie erf\u00fcllen konnte bzw. deren Erf\u00fcllung schon so lange her ist, dass sie nicht mehr gilt.<br \/>\nDie N\u00e4he, die er durch das Vernadern erh\u00e4lt, ist die Zugeh\u00f6rigkeit zur Gruppe der Vernaderer. Dort wird er f\u00fcr sein Tun gefeiert und erh\u00e4lt dadurch sozialen Lohn.<br \/>\nWenn jemand durch sein Vernadern leidet oder bestraft wird, so kann er sich das auf seine Kappe heften. Er war es, der in anderen Menschen etwas ausgel\u00f6st hat. Das Motto k\u00f6nnte so lauten: Besser sie leiden durch mich, als ich habe gar keinen Einfluss auf sie.<\/p>\n<p>Die zweite Ebene ist die der Gruppendynamik. In einer Gruppe (Dorfgemeinschaft, Jagdbande) sind die Menschen aufeinander angewiesen, das Verhalten des einen hat direkte Auswirkungen auf das Verhalten des anderen. Wenn jemand ausschert, kann das die Gruppe und ihr \u00dcberleben gef\u00e4hrden. Es muss also einen Mechanismus geben, der Abweichler wieder einf\u00e4ngt oder ausst\u00f6\u00dft, wenn sie nicht einzufangen sind. Der wichtigste Mechanismus ist der Gruppendruck, dem man sich &#8211; evolutionsbedingt &#8211; nur schwer widersetzen kann. \u00dcber den Gro\u00dfteil der Entwicklungsgeschichte des Menschen war Ausschluss aus der Gruppe, aus der Gemeinschaft quasi ein Todesurteil, da die Menschen alleine &#8211; also als Individuen &#8211; der lebensgef\u00e4hrlichen Umwelt schutzlos ausgeliefert waren.<br \/>\nDas hat uns so tief gepr\u00e4gt, dass Ausschlussdrohung Existenz\u00e4ngste hervorrufen kann.<br \/>\nWichtig ist an dieser Stelle ein entscheidender Unterschied zwischen der archaischen Gruppe und ihrer Notwendigkeit mit Abweichlern zurecht zu kommen und der heutigen Situation einer modernen Gesellschaft. In der Gruppe steht die Gesamtgr\u00f6\u00dfe fest, jeder kennt jeden (und jede kennt jede) und man ist miteinander in st\u00e4ndiger Verbindung. Niemand ist anonym oder kann sich hinter der Anonymit\u00e4t verstecken, alle sind sichtbar, wenngleich es auch in dieser Zeit informelle Ordnungen gab und heimliche Intrigen. Eine Anklage wurde stets vom Dorf\u00e4ltesten oder einer anderen Autorit\u00e4tsperson gepr\u00fcft und so war der Mechanismus f\u00fcr alle verst\u00e4ndlich.<br \/>\nIn unserer heutigen Welt ist das anders. Hier fehlt das Korrektiv der Gruppe, eine Pr\u00fcfung der Fakten ist nicht notwendig, um ein kollektives Urteil hervorzurufen.<br \/>\nHier w\u00e4re die Autorit\u00e4t gefragt, in unserem Fall in Form der Bundesregierung, weil es ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Doch die ist \u00fcberfordert, vor allem mit dem Grundwiderspruch Eines-Vieles.<br \/>\nNachdem viele Jahrzehnte das Individuum als Stolz der Gesellschaft im Dienste der Konsumindustrie produziert und protegiert wurde, steht es auf einmal als Idiot da. Der Idiot ist \u00fcbersetzt der &#8222;Vereinzelte&#8220;, also der, der sich nicht mehr in Gemeinschaft befindet. Er schaut daher auf sich und seine Bed\u00fcrfnisse und befriedigt sie invididuell. Das ist f\u00fcr eine auf ewiges Wachstum ausgerichtete Konsumindustrie auch besonders wichtig, denn ihr erkl\u00e4rter Feind ist die Gemeinschaft. Wenn die Hausgemeinschaft eine gemeinsam zu n\u00fctzende Bohrmaschine kauft, kann die Industrie nicht mehr jeder einzelnen der 12 Hausparteien eine verkaufen. Das sehen wir bei den meisten Konsumprodukten, speziell beim PKW, in dem durchschnittlich eine Person sitzt und 3-4 weitere Pl\u00e4tze durch die Gegend f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der aktuelle Spruch der Bundesregierung &#8222;Schau auf dich &#8211; schau auf mich&#8220; klingt auf den ersten Blick sehr nett und gemeinschaftlich und sozial und wird auch so gefeiert.<br \/>\nWenn man die Kehrseite betrachtet, dann steht dort &#8222;Wenn du nicht auf dich schaust, dann schaust du auch nicht auf mich&#8220;. Von da ist es nur mehr ein winziger Schritt zum Vorwurf asozialen Verhaltens, wobei hier nicht unterschieden wird, ob dies absichtlich oder unabsichtlich geschieht. Im Zweifelsfall wird Absicht unterstellt, gerne auch Dummheit, wie ein Spruch auf Facebook klar stellt: &#8222;Verbreitet das (die Regeln) weiter, damit auch die weniger Schlauen es verstehen.&#8220;<br \/>\nDieser Satz trieft vor Arroganz und Verachtung f\u00fcr all diejenigen, die sich jenseits der Norm verhalten. Es ist \u00fcbrigens genau dieses Verhalten, das erst Weiterentwicklung erm\u00f6glicht. Wenn alle Individuen einer Gesellschaft immer das gleiche tun, ver\u00e4ndert sich gar nichts. Das hat aber auch zur Folge, dass die Resilienz stark sinkt. Der Genetiker Markus Hengstschl\u00e4ger beschreibt das mit einem Beispiel: Wenn in einem Biotop ein Bakterientyp angesiedelt ist und sich die Umweltbedingungen ver\u00e4ndern &#8211; etwa durch Hinzuf\u00fcgen einer Chemikalie, dann sterben alle Bakterien, wenn alle Bakterien gleich sind. Wenn es aber &#8222;Abweichler&#8220; gibt, \u00fcberleben einige, weil sie genau gegen diese Chemikalie resistent sind.<br \/>\nDie Widerstandskraft einer Gesellschaft erh\u00f6ht sich durch Biodiversit\u00e4t genauso wie die eines Waldes. Nur m\u00fcssten wir hier von &#8222;Soziodiversit\u00e4t&#8220; reden, also von Vielfalt innerhalb einer Gemeinschaft. Nur dann erh\u00f6ht sich die Chance, dass die Gesellschaft bei einem Angriff von au\u00dfen &#8211; etwa durch Klimawandel oder ein Virus &#8211; \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Die angesprochene Weiterentwicklung l\u00f6st bei jedoch bei all den Menschen Angst aus, die nicht wollen, dass sich ihre Welt ver\u00e4ndert, da sie von der derzeitigen Situation und Konstellation profitieren. Sie befinden sich in einer sozial privilegierten Stellung, die sich bei Ver\u00e4nderung m\u00f6glicherweise verschlechtert, da man von ganz oben nur mehr hinunterfallen kann.<br \/>\nF\u00fcr sie ist die Kontrolle dar\u00fcber, dass alles so bleibt, wie es gerade ist, ist extrem wichtig. Das f\u00fchrt bis zur Kontrolle des eigenen K\u00f6rpers, in der Coronakrise sehr gut gesteuert durch die Kontrolle des Atems mittels eines Nasen-Mund-Schutzes. Aber auch der Stoffwechsel generell bekommt eine neue Wichtigkeit, nicht ohne Grund wurden Klopapier und Nudeln gehamstert.<\/p>\n<p>Fazit: Die Sache ist komplex. Wenn es zu viele Abweichler gibt, verliert die Gesellschaft den Zusammenhalt. Wenn es zu wenige gibt, verliert sie ihre Widerstandskraft. Vernaderer erf\u00fcllen somit eine wichtige Aufgabe, sofern sie nicht Oberhand bekommen und die notwendige Freiheit eliminiert wird. &#8222;Aufeinander schauen&#8220; muss neben der Kontrolle auch die F\u00fcrsorge beinhalten. Zu dieser F\u00fcrsorge geh\u00f6rt auch, dass man die individuellen Bed\u00fcrfnisse des anderen sieht und respektiert, auch wenn sie anders sind als die eigenen. Wenn der Egoismus als soziales Engagement auftritt, muss er enttarnt werden.<br \/>\nDie Demokratie lebt von der Balance zwischen Individuum und Gesellschaft, von der Bew\u00e4ltigung des Widerspruchs Eines &#8211; Vieles. Deswegen ist es auch dringend notwendig Verordnungen von oben kritisch zu betrachten, auch wenn sie noch so notwendig erscheinen. Es ist viel bequemer zu gehorchen als Widerstand gegen etwas zu leisten, aber genau hier finden wir eine gro\u00dfe Gefahr, n\u00e4mlich den schleichenden Angriff auf die Demokratie. Hannah Arendt hat es pointiert ausgedr\u00fcckt, als sie gemeint hat &#8222;Keiner hat das Recht zu gehorchen&#8220;. In einer Krise m\u00fcssen schnelle, zentrale Entscheidungen getroffen werden. Dagegen ist nichts einzuwenden. Sich den Anordnungen zu f\u00fcgen, die aus diesen Entscheidungen entstehen, sollte jedoch nicht ohne Skepsis geschehen, nicht ohne Dialog, nicht ohne Transparenz zu fordern.<br \/>\nSonst besteht die Gefahr, dass unsere Gesellschaft nicht durch das (oder den &#8211; nicht einmal da ist man sich einig) Virus zerst\u00f6rt wird, sondern durch das schleichende Abrutschen in ein autorit\u00e4res System, letztlich in die Diktatur, wie wir es in Ungarn gerade erleben, erste Reihe fu\u00dffrei.<\/p>\n<p>W\u00fcrde Ernst Hinterberger noch leben, er h\u00e4tte sicher den richtigen Spruch f\u00fcr uns auf Lager. Irgendwas mit &#8222;ollas Unn\u00f6tige&#8220; oder so. Ein bisschen von seinem Geist der Unzufriedenheit k\u00f6nnen wir heute durchaus brauchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer erinnert sich noch an den Kaiserm\u00fchlen-Blues? Die beliebte und sehr wienerische Fernsehserie aus den 1990er-Jahren hatte nicht nur die zwei schrulligen Bezirksr\u00e4te &#8222;Schoitl&#8220; und &#8222;Gneisser&#8220; zu bieten, sondern auch den Herrn Naderer, einen alten, wei\u00dfb\u00e4rtigen Mann, der immer, absolut<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-2736","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-analytisches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2736"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2736\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2740,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2736\/revisions\/2740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}