{"id":2810,"date":"2021-05-06T08:49:36","date_gmt":"2021-05-06T07:49:36","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2810"},"modified":"2021-05-06T08:49:36","modified_gmt":"2021-05-06T07:49:36","slug":"design","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/design\/","title":{"rendered":"Design"},"content":{"rendered":"<p>DESIGN<\/p>\n<p>Anmerkungen zu einem Element unseres Konsumlebens<\/p>\n<p>Auf Wikipedia hei\u00dft es schlicht \u201eEntwurf\u201c oder \u201eFormgebung\u201c und das hilft uns nicht weiter. Die \u00dcbersetzung aus dem Englischen (\u201eGestaltung\u201c) schon eher.<br \/>\nAber auch Wikipedia wird noch genauer: \u201eInsbesondere umfasst es auch die Auseinandersetzung des Designers mit der technischen Funktion eines Objekts sowie mit dessen Interaktion mit einem Benutzer. Im Design-Prozess kann somit unter anderem Einfluss auf die Funktion, Bedienbarkeit und Lebensdauer eines Objekts genommen werden, was insbesondere beim Produktdesign relevant ist.\u201c<\/p>\n<p>Wenn es also hei\u00dft \u201eein sch\u00f6nes Design\u201c, dann kann damit die Gestaltung eines Objekts gemeint sein, also die \u00e4u\u00dfere Form, oder das, was darin enthalten ist, denn mit \u201eFunktion, Bedienbarkeit und Lebensdauer\u201c ist das Wesen beschrieben, das ein Gegenstand, ein Objekt hat.<br \/>\nWer einen Gegenstand \u201edesignt\u201c, \u00fcbernimmt damit auch die Verantwortung f\u00fcr das, was er ist und f\u00fcr seine Relation zur Welt, denn es handelt sich um einen bewussten Vorgang.<br \/>\nIm Doku-Film \u201eDesign ist niemals unschuldig\u201c von Reinhild Dettmer-Finke wird dieser Verantwortungsaspekt unter die Lupe genommen.<br \/>\nDesign gestaltet unsere Welt, es ist zumindest mitgestaltend und somit auch daf\u00fcr verantwortlich, was die Dinge in und mit unserer Welt machen.<\/p>\n<p>Wenn ein Gegenstand geplant, entworfen und gebaut wird, dann ist seine Form nicht zuf\u00e4llig, sondern steht f\u00fcr etwas. An dieser Stelle ist noch nicht gesagt, wof\u00fcr er steht.<br \/>\nEin gutes Beispiel ist der VW K\u00e4fer, der f\u00fcr \u201emoderne Mobilisierung der Massen\u201c steht bzw. stand und ganz bewusst daf\u00fcr entworfen wurde.<br \/>\nAn dieser Stelle kommt eine politische Dimension dazu, denn der K\u00e4fer wurde sowohl vom Nationalsozialismus wie auch von der US-amerikanischen Hippie-Bewegung als Symbol verwendet.<br \/>\nDer K\u00e4fer hat 4-5 Sitzpl\u00e4tze und wurde somit f\u00fcr die Kernfamilie entworfen, also Vater, Mutter und 2-3 Kinder plus eine bestimmte Menge Gep\u00e4ck. Durch seine Technik wurde er so gestaltet, dass die Erzeugung zu einem Preis m\u00f6glich ist, den sich die erw\u00fcnschten Besitzer auch leisten k\u00f6nnen.<br \/>\nIst das Design des K\u00e4fers nun eine Antwort auf ein erw\u00fcnschtes Gesellschaftsmodell oder wird dadurch dieses Modell erst entworfen?<\/p>\n<p>Der Designtheoretiker Friedrich von Borries erkl\u00e4rt im Film anhand des Smartphones die verschiedenen Ebenen des Designs. H\u00f6ren wir ihm kurz zu:<br \/>\n<em>\u201eAuf den ersten Blick w\u00fcrde man sagen, das Design eines Smartphones ist die Oberfl\u00e4che, die Materialit\u00e4t, dass ich dar\u00fcberwischen kann, dass ich es gerne anfasse, dass es der Hand schmeichelt, dass es gut aussieht usw. Das ist Design.<br \/>\nAuf den zweiten Blick kann man sagen, vielleicht ist das Design des Smartphones noch etwas anderes, n\u00e4mlich die Art, wie wir es benutzen, wie wir miteinander kommunizieren, also dass wir jetzt alle erwarten, innerhalb von zwei bis vier Stunden \u2013 oder wie auch immer \u2013 eine Antwort auf eine E-mail oder SMS zu bekommen. Eine Interaktionserwartung an andere zu haben, ist auch das Design.<br \/>\nDas Design eines Smartphones ist aber auch, dass wir bereit sind uns \u00fcberwachen zu lassen, dass wir aus Bequemlichkeit unsere Ortungsdaten zur Verf\u00fcgung stellen, diese verkn\u00fcpfen lassen mit den Informationen, die wir an dem Ort gesucht haben, um damit also selbst gl\u00e4sern, transparent und kommerziell verwertbar zu werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Laut von Borries ist Design politisch, weil es manipulativ die \u00dcberwachungsfunktion hinter der gl\u00e4nzenden Fassade verbirgt, weil es damit Selbst\u00fcberwachung schafft und in Folge auch eine ebenso gestaltete Gesellschaft.<br \/>\nEr meint, dass dies nicht von \u201edurchgeknallten Politikern\u201c geschaffen wird, sondern von den Konsument*innen und den kommerziell interessierten Herstellern.<\/p>\n<p>Es taucht die Frage auf, was wir f\u00fcr ein gutes Leben brauchen und ob Design die Verantwortung hat, uns das zur Verf\u00fcgung zu stellen, daf\u00fcr zu designen.<br \/>\nDesign kann somit entweder die \u00dcberfluss- und Wegwerfgesellschaft befeuern oder genauso gut einen anderen Entwurf, etwa eine Gesellschaft in einer Postwachstums\u00f6konomie, in der die Gegenst\u00e4nde m\u00f6glichst nachhaltig, m\u00f6glichst reparierbar und m\u00f6glichst langlebig entworfen werden.<\/p>\n<p>Design hat in den letzten Jahrzehnten die Aufgabe \u00fcbernommen, Gegenst\u00e4nden das Attribut \u201einnovativ\u201c zu verleihen, \u201eanzudesignen\u201c k\u00f6nnte man sagen. Eine Wachstumsgesellschaft braucht st\u00e4ndige Innovationen, um st\u00e4ndig neue Gegenst\u00e4nde verkaufen zu k\u00f6nnen, die eigentlich nicht gebraucht werden. Ein neu entworfener Sneaker (Turnschuh) kann nicht mehr als das Vorg\u00e4ngermodell, soll aber durch sein Design vermitteln, dass er etwas besser kann und daher gekauft werden soll.<br \/>\nWir finden das nat\u00fcrlich ganz besonders bei der wichtigsten Ikone unserer Zeit, dem Auto. Neue Modelle unterscheiden sich von den Vorg\u00e4ngermodellen in winzigen Details, die aber durch die Werbung zu unglaublichen Innovationen aufgeblasen werden m\u00fcssen, um einen entsprechenden Verkaufserfolg zu schaffen.<br \/>\nWer hier nicht mitmacht, ger\u00e4t ins Hintertreffen, verliert Marktanteile und verschwindet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter.<br \/>\nEin Beispiel daf\u00fcr ist die Marke \u201eEudora\u201c, die viele Jahrzehnte Haushaltsger\u00e4te erzeugt hat, vor allem Waschmaschinen.<br \/>\nDiese Ger\u00e4te haben sich als ausgesprochen langlebig erwiesen \u2013 ich selbst besitze eine seit drei\u00dfig Jahren. Das bedeutet, dass ich mir seit drei\u00dfig Jahren keine neue gekauft habe und Eudora kein Geld mit mir verdient hat.<br \/>\nAn dieser Stelle greift wiederum die Politik ein, die unser System steuert, etwa indem sie Herstellern, die Ger\u00e4te f\u00fcr Langzeitgebrauch erzeugen, steuerliche Vor- oder Nachteile verschafft.<br \/>\nDadurch steuert sie, welche Art von Design belohnt und welche bestraft wird. Am Beispiel von Eudora k\u00f6nnen wir leicht erkennen, dass Langlebigkeit nicht gerne gesehen und somit bestraft wird.<\/p>\n<p>An dieser Stelle wird gerne erw\u00e4hnt, dass es ja die KonsumentInnen sind, die langlebige oder kurzlebige Waschmaschinen wollen und somit kaufen.<br \/>\nIst das wirklich so? Weshalb sollte ich eine Waschmaschine kaufen, die schnell kaputt wird? Beim Smartphone kann ich das noch irgendwie verstehen, etwa wenn man mit dem neuen Modell bei Freunden angeben will und es somit \u00e4u\u00dferst praktisch ist, wenn das alte schnell kaputt geht\u2013 aber bei der Waschmaschine?<br \/>\nDa gibt es noch das Argument, dass die neue Maschine umweltfreundlicher ist als die alte und daher diese daher m\u00f6glichst schnell ausgetauscht werden sollte.<br \/>\nInzwischen hat sich herausgestellt, dass auch hier manipuliert wurde und die neuen Maschinen genauso viel Strom verbrauchen wie die alten. Man verwendet daf\u00fcr den gleichen Trick wie VW mit seinen Dieselautos: Es wird ein bestimmter Testzyklus entworfen, in dem geringer Verbrauch gemessen werden kann. In der Praxis gibt es solche Zyklen aber nicht und daher handelt es sich bestenfalls um Manipulation.<\/p>\n<p>Dinge k\u00f6nnen so designt werden, dass Menschen sie etwa gut teilen k\u00f6nnen oder dass sie reparierbar sind. Sie k\u00f6nnen so gestaltet werden, dass man sie gerne lange ben\u00fctzt, eine Beziehung zu ihnen aufbaut und in ihnen einen Wert erkennt. Das kann \u00fcber die Materialwahl, die Verarbeitung oder die Formgebung geschehen.<br \/>\nAll das macht das Design. <\/p>\n<p>Design nimmt auch direkt Einfluss auf das Verhalten der Menschen, es kann beziehungsf\u00f6rdernd wirken oder hemmend. Wenn eine Freifl\u00e4che, ein Innenhof, eine Stra\u00dfe, ein Haus so gestaltet wird, dass die Leute zum Beziehungsaufbau animiert werden, so ist das eine Frage des Designs, das nicht nur f\u00fcr einzelne Gegenst\u00e4nde zust\u00e4ndig ist.<br \/>\nIm Film wird ein Rondeau gezeigt, das aus einem gr\u00fcnen Ring mit Pflanzen besteht, die von Besucher*innen gestaltet werden k\u00f6nnen. Innen gibt es eine ringf\u00f6rmige Bank, \u00e4hnlich einem Sesselkreis. Sie l\u00e4dt zum Plaudern oder Diskutieren ein.<br \/>\nDas Gegenteil ist das Design moderner Bahnh\u00f6fe, wo es gar keine Sitzgelegenheiten mehr gibt, die gen\u00fctzt werden k\u00f6nnen, ohne zu konsumieren. Selbst freie Bodenfl\u00e4chen werden umgestaltet, etwa durch spitze Zacken, so dass sich niemand hinlegen kann. Dadurch sollen Obdachlose vertrieben werden, die sich im Winter aufw\u00e4rmen wollen.<br \/>\nAuch das ist Design.<\/p>\n<p>Es kann Kreativit\u00e4t f\u00f6rdern oder verhindern. Das beste Beispiel ist LEGO. Die urspr\u00fcngliche Designidee war die F\u00f6rderung der kindlichen Kreativit\u00e4t. Die Bausteine waren so gestaltet, dass sie vielf\u00e4ltig verwendbar waren. Wenn man gen\u00fcgend davon hatte, konnte man so ziemlich alles bauen, was man sich ausdenken konnte. Daf\u00fcr reichten kleine, viereckige Bausteine unterschiedlicher L\u00e4nge und Gr\u00f6\u00dfe plus ein paar Sonderelemente wie R\u00e4der oder schr\u00e4ge Bausteine als Dachelemente.<br \/>\nDann entwickelte LEGO die \u201eTechnik\u201c-Serie. Damit konnten die Kinder nach genauer Anleitung technische Ger\u00e4te wie Bagger oder Autos bauen. In den ersten Jahren waren auch diese Bausteine noch flexibel verwendbar und so konnte man aus einem Bagger auch einen Kran bauen und die Teile mit den alten Legosteinen mischen. Die Kreativit\u00e4t wurde dadurch schon deutlich eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nIn der heutigen Form wird ein Objekt \u2013 etwa ein Raumschiff aus der Star-Wars-Serie \u2013 vorgegeben und kann nach genauer Anleitung zusammengesteckt werden. Die Elemente sind hochkomplex und nachdem etwas aufgebaut ist, kann zwar noch seine Funktion getestet werden, es animiert aber nicht mehr zu einer Umgestaltung. Die Kinder werden \u00fcberhaupt nicht mehr dazu angeregt kreativ zu sein, sondern folgsam nach einer exakten Vorgabe etwas abzuarbeiten. Die meisten Bauelemente k\u00f6nnen nur f\u00fcr genau einen Zweck verwendet werden und passen nur auf genau einen Platz. Das Design der modernen LEGO-Elemente hat die Freiheit gegen die Gehorsamkeit getauscht und das Spiel gegen die Arbeit.<\/p>\n<p>Die Forderung nach anderem Design als diesem ist alt, erschreckend alt. Auf der Design-Konferenz in Aspen forderten junge Designer bereits 1970: <em>\u201eH\u00f6ren Sie mit dem unn\u00f6tigen Ressourcenverbrauch auf! Weigern Sie sich Strukturen zu schaffen, deren einziger Zweck der Profit ist und damit eine zerst\u00f6rerische Kraft in unserer Gesellschaft.\u201c<\/em><br \/>\nBereits damals wurde intensiv \u00fcber ein alternatives Wirtschaftssystem nachgedacht. Aus heutiger Sicht ist klar, dass sich diese Gedanken, W\u00fcnsche und Forderungen nicht durchgesetzt haben. War ihre Zeit damals noch nicht gekommen? Ist sie es heute? Oder handelt es sich um ein kritisches Grundrauschen, mit dem der Kapitalismus damals wie heute locker fertig wird?<\/p>\n<p>Haben Designer*innen Verantwortung f\u00fcr das, was sie entwerfen? Oder liegt diese Verantwortung bei ihren Auftraggebern?<br \/>\nEntwickeln die Designer*innen das, was die Konsument*innen fordern bzw. w\u00fcnschen, oder nehmen diese einfach das, was designt wird? Erzeugt das Design erst den Wunsch?<\/p>\n<p>Die politischen Dimensionen von Design sind vielf\u00e4ltig. Wer etwa Solarzellen entwirft, die jenseits der bekannten Paneele auf Fenstern oder verschiedenen, nicht auff\u00e4lligen Gegenst\u00e4nden angebracht sind, ver\u00e4ndert die Art und das Ausma\u00df der Akzeptanz. Das wiederum f\u00fchrt m\u00f6glicherweise zu einer steigenden Zahl an Anwendungen und in Folge zu Autarkie oder auch st\u00e4rkerer Vernetzung der Menschen durch Technologie: Wenn jeder Haushalt seinen eigenen Strom erzeugt, ver\u00e4ndert das nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Machtverh\u00e4ltnisse und somit das demokratische System.<\/p>\n<p>Der modernste Ansatz richtet sich gegen das urspr\u00fcngliche Ziel des Designs: Dinge so zu gestalten, dass Menschen sie kaufen, obwohl sie diese Dinge nicht brauchen, um das st\u00e4ndige Wachstum anzutreiben.<br \/>\nHeute geht es um das Gegenteil: Dinge so zu gestalten, dass die Menschen mit weniger auskommen und trotzdem keinen Mangel empfinden. Langandauernde N\u00fctzlichkeit r\u00fcckt in den Vordergrund, Reparierbarkeit wird zum zentralen Gestaltungselement, vielf\u00e4ltiger Nutzen ebenso wie die M\u00f6glichkeit die Dinge nach ihrem Gebrauchszyklus wiederzuverwerten.<br \/>\nModernes Design kehrt den Wert der Gegenst\u00e4nde hervor, optisch und haptisch, und lenkt das Begehren in eine Langzeitnutzung anstatt in die schnelle Erneuerung. Der Statusgewinn entsteht dann nicht mehr dadurch, dass ich das Neueste habe, sondern dass ich das Beste teile.<\/p>\n<p>\u201eKritisches Design\u201c denkt heute schon \u00fcber die Probleme der Zukunft nach. Wie werden wir leben (k\u00f6nnen), wenn die Klimakrise jetzt bewohnte Teile unserer Erde unbewohnbar macht? Wie m\u00fcssen Lebensr\u00e4ume gestaltet sein, um ohne Ressourcenverschwendung auszukommen? Wie funktionieren Kreislaufsysteme?<br \/>\nAll diese Fragen und die darauf fehlenden Antworten machen klar, welche Verantwortung die Querschnittsmaterie Design hat.<\/p>\n<p>Sehen wir uns abschlie\u00dfend an, was Friedrich von Borries dazu zu sagen hat:<br \/>\n<em>\u201eIch kann sagen, ich bin Transportation Designer und mache deshalb Autos und ich mache, dass die sch\u00f6n aussehen und sich gut verkaufen. Ich kann sagen, ich bin Transportation Designer und mich interessiert, wie in einer Stadt das Verh\u00e4ltnis zwischen Fu\u00dfg\u00e4ngern, Radfahrern und Autofahrern ist und deshalb gestalte ich nicht nur Fahrr\u00e4der und Autos, sondern \u00fcberlege mir, wie breit sind die Gehwege, wie breit sind die Stra\u00dfen \u2013 aber ich \u00fcberlege mir auch, wie kann ich von dem einen auf das andere umsteigen und deswegen entwerfe ich auch Umsteigestationen, entwerfe S-Bahn-Waggons, in die ich einfach die Fahrr\u00e4der mitnehmen kann usw.<br \/>\nUnd pl\u00f6tzlich gestalte ich an der Umweltvertr\u00e4glichkeit unserer Gesellschaft und nicht an der Verkaufbarkeit von einer Tonne Stahl und Motor.<br \/>\nDesign kann alternative Lebensformen und den gesellschaftlichen Wandel attraktiv machen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Im Gegensatz zur kapitalistischen Gesellschaft wird die Zukunft einer Transformationsgesellschaft geh\u00f6ren, in der Design nicht die Aufgabe hat, sch\u00f6ne Produkte zu entwerfen, um m\u00f6glichst viel davon zu verkaufen, sondern dem Design die wichtige Aufgabe zukommt, Gegenst\u00e4nde samt den notwendigen Ressourcen so einzusetzen, dass sie eine Zukunft mit einem guten Leben f\u00fcr alle erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DESIGN Anmerkungen zu einem Element unseres Konsumlebens Auf Wikipedia hei\u00dft es schlicht \u201eEntwurf\u201c oder \u201eFormgebung\u201c und das hilft uns nicht weiter. 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