{"id":2897,"date":"2024-01-31T18:02:29","date_gmt":"2024-01-31T17:02:29","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2897"},"modified":"2024-01-31T18:02:29","modified_gmt":"2024-01-31T17:02:29","slug":"der-bacherl-ein-spaeter-nachruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/der-bacherl-ein-spaeter-nachruf\/","title":{"rendered":"Der Bacherl &#8211; ein sp\u00e4ter Nachruf"},"content":{"rendered":"<p>Sechs Todesf\u00e4lle 2022, das war dann doch ein bissi viel. Zwei davon haben mich ganz besonders getroffen: mein Vater und der Bacherl. Vielleicht habe ich es deswegen nicht geschafft den Nachruf fr\u00fcher zu schreiben, der auf meinen Vater wird sowieso noch deutlich komplexer sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Es ist immer noch schwierig. Ich werde es chronologisch angehen und mich hinarbeiten bis zu seinem Begr\u00e4bnis am 13. Mai 2022.<\/p>\n<p>Ganz genau wei\u00df ich es nicht mehr, wann ich den Peter kennengelernt habe. Es war gemeinsam mit vielen anderen Klosterneuburgern irgendwann 1993, vielleicht bei einem privaten Festl oder einem Clubbing. Gleich zu Beginn &#8211; daran kann ich mich noch gut erinnern &#8211; ist mir aufgefallen, dass er stets von h\u00fcbschen Frauen umgeben war. Auch seine damalige Freundin, die Babsi (in Klosterneuburg hie\u00dfen damals irgendwie alle Babsi, au\u00dfer die Kathis, dazu sp\u00e4ter) geh\u00f6rte in diese Gruppe.<br \/>\nDamals hatte der Peter noch nicht studiert und machte beruflich irgendwas, ich wei\u00df das einfach nicht mehr. Aber er war schon damals ein umtriebiger Typ und kannte halb Klosterneuburg und auch dar\u00fcber hinaus eine Menge Leute. Daraus ergaben sich viele verschiedene Jobs, etwa im Bereich Security oder auch als DJ &#8222;Del Vino&#8220;.<br \/>\nWahrlich nicht auf den Mund gefallen, f\u00fcr manche hin und wieder ein wenig nervig, aber auch jederzeit zu einem tiefsinnigen Gespr\u00e4ch bereit. Peter konnte zuh\u00f6ren, was keine allzu verbreitete Tugend ist. Deshalb sa\u00df ich mit ihm auch des \u00f6fteren beim Heurigen, nat\u00fcrlich nicht nur f\u00fcr tiefsinnige Gedanken, wir waren beide jung und deppert und hatten vor allem Parties im Kopf. Daher nahm ich ihn auf gute Festln mit und umgekehrt. Ich habe es sicher auch ihm zu verdanken, dass ich meinen heutigen Klosterneuburger Freundeskreis so schnell und gut kennenlernen durfte.<br \/>\nDer Freundeskreis, der ihn letztlich auch zu Grabe tragen musste.<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt mir auch jetzt schwer auszuw\u00e4hlen, wor\u00fcber ich schreiben m\u00f6chte. Es waren fast drei\u00dfig Jahre Freundschaft, mit viel mehr H\u00f6hen als Tiefen, mit einer Konstanz, die alle Tiefen ausb\u00fcgeln konnte, mit einer Basis, die wir nie in Frage stellen mussten.<br \/>\nBeim Schreiben dieser Worte muss ich tief seufzen. Das war auch einer der letzten gutgemeinten Tipps, die ich ihm gegeben habe, als ich das letzte Mal mit ihm gesprochen habe, kurz vor seiner Kehlkopfoperation. Danach konnte er nicht mehr sprechen, er, der kommunikative Typ mit der gro\u00dfen Pappn.<br \/>\n&#8222;Tief seufzen hilft mir oft, probier es doch aus.&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt bin ich wieder gesprungen. Eigentlich war ich noch in den Erinnerungen an die sch\u00f6nen Zeiten. Sie umfassen ja den weitaus l\u00e4ngsten Teil unserer Freundschaft und reichen \u00fcber die schon erw\u00e4hnten zahlreichen Heurigenbesuche \u00fcber den gemeinsamen Besuch von Festen aller Art bis zu dem netten Wochenende, an dem Peter mich zur Blockveranstaltung an der Uni Klagenfurt begleitet hat. Sogar an einer Organisationsaufstellung hat er einmal teilgenommen. Solchem Hokus-Pokus begegnete Peter mit einer soliden Skepsis, ich konnte ihn aber neugierig machen. Es war spannend, vor allem f\u00fcr ihn, denn er wurde als Repr\u00e4sentant ausgew\u00e4hlt und stand dann da in der Aufstellung. Und dann passierte was, und es hinterlie\u00df einen bleibenden Eindruck. &#8222;Ich konnte auf einmal meinen Kopf nicht mehr bewegen, erst nach einer Aufl\u00f6sung der Situation war mir das wieder m\u00f6glich&#8220; meinte er danach.<\/p>\n<p>Ich bleibe noch kurz beim Blockseminar in Klagenfurt. Wir gingen an einem der Abende in ein Wirtshaus und der Peter bestellte. Als das Essen kam, blickte er mit leichter Verzweiflung, aber nicht ohne Humor darauf: &#8222;Bestellt habe ich Pute mit Reis, bekommen hab ich Schwein mit Fritten.&#8220; Das war typisch. Wir haben das dann mit ein paar Bierchen erledigt.<\/p>\n<p>Am nettesten waren eigentlich die spontanen Treffen. Ein kurzer Anruf und wenig sp\u00e4ter sa\u00dfen wir bei einem Bier in der Eule oder einem Spritzer beim Schmucki. Mir f\u00e4llt es schwer mich an einzelne Abende zu erinnern, sie sind bei mir wie ein gro\u00dfes Ganzes abgespeichert, eine Art Freundschaftspaket, das mich mit dem Bacherl verbindet.<br \/>\nEinige Fotos k\u00f6nnen das vielleicht besser zeigen.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/heuriger.jpg\" title=\"heuriger.jpg\" alt=\"heuriger.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Peter in Diskussion mit unserem Freund Dole<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/Girls.jpg\" title=\"Girls.jpg\" alt=\"Girls.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Peter umgeben von sch\u00f6nen Frauen. Sehr unangenehm war ihm das nicht, er hatte mehrere lange, gute Beziehungen &#8211; bis er die Julia kennenlernte. An einem Abend, an dem er eigentlich daheim bleiben wollte und nur kurz auf ein Bier wegging. Fast im Jogger. Typisch Peter (der \u00fcbrigens meistens durchaus gut angezogen war.)<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/Drahdi.jpg\" title=\"Drahdi.jpg\" alt=\"Drahdi.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Am allerletzten Konzert von Drahdiwaberl am 11. Mai 2013. Es gab ja viele letzte Konzerte dieser legend\u00e4ren Wiener Punkband. Dieses war aber wirklich das letzte, zwei kr\u00e4ftige Herren schleppten Stefan Weber auf die B\u00fchne, er kr\u00e4chzte 3-4 Nummern und dann haben sie in wieder runtergetragen. Das alles vor der Karlskirche, das Konzert war n\u00e4mlich Teil der Wiener Festwochener\u00f6ffnung und ich wusste nix davon. Dann rief mich Peter an (oder war es Kathi? egal) und trotz Regen beschlossen wir uns das zu geben. Es war unglaublich, eine Replik auf die alten Zeiten. Es wurden rohe Eier ins Publikum geschmissen und rohe H\u00fchnerteile. Was sie auf der B\u00fchne alles auff\u00fchrten, erw\u00e4hne ich hier aus gutem Grund nicht. Am lustigsten waren fein gekleidete Festwochener\u00f6ffnungsg\u00e4ste aus aller Herren L\u00e4nder, die das \u00fcberhaupt nicht packten. <\/p>\n<p>Eine Ver\u00e4nderung unserer Beziehung brachte unser Engagement in der Politik. Leider nicht zum Guten &#8211; Peter stieg in Klosterneuburg bei den NEOS ein, ich in Wien bei den Gr\u00fcnen. In zahlreichen Diskussionen zeigten sich zwei doch recht unterschiedliche Weltbilder. Das konnte, das sollte, das durfte unsere Freundschaft nicht ber\u00fchren. Und doch war es so. Wir hatten in der Zeit ohnehin weniger Kontakt und eine Zeit lang gab es Postings auf Facebook, die doch eine erhebliche Differenz zeigten. Wir konnten aber immer wieder gute Gespr\u00e4che f\u00fchren und die Differenzen diskutieren.<br \/>\nDann wechselte Peter als Gemeinderat zur \u00d6VP. Das war f\u00fcr viele seiner Freunde ein Schlag, ich fand es weniger aufregend, weil seine Beziehungen in die \u00d6VP-Welt waren immer gut und er f\u00fchlte sich wohl. Zugleich lief es beruflich nicht optimal und es war Zeit f\u00fcr ihn neue Wege zu gehen. Unsere Freundschaft d\u00fcmpelte vor sich hin, er hatte schlie\u00dflich neben der Politik und dem Job noch eine Familie, die ihn zurecht auch forderte. <\/p>\n<p>Dann kam der bittere Tag, an dem ich von seiner Erkrankung erfuhr: Krebs. Ein Stimmband raus, dann noch ein halbes. Hoffen, dass es damit erledigt ist. Das Wissen, dass gute W\u00fcnsche zwar nett sind, aber wenig ausrichten. Die Bitterkeit, schon vor vielen Jahren erfolgreich mit dem Rauchen aufgeh\u00f6rt zu haben und dann das. Einem Menschen, der von seiner Stimme lebt, von seiner F\u00e4higkeit am Telefon zu kommunizieren, im Marketing, im Verkauf &#8211; mit einem Schlag fast vorbei.<br \/>\nPeter zog sich zur\u00fcck, auch aus seinem riesigen Freundeskreis. Nat\u00fcrlich nicht ganz, aber doch sp\u00fcrbar. Auch wir sahen uns einfach seltener.<br \/>\nDann kam die n\u00e4chste schlimme Nachricht: Es ist wieder da. Und der Kehlkopf muss raus.<br \/>\nDas traf mich hart und ich fand keinen Zugang zu Peter. Bis zu dem Tag, an dem ich ihn einfach anrief, wissend, dass das Sprechen schwer fiel. Das Gespr\u00e4ch war lange und gut, ich sprach ihm so viel Trost zu wie nur m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Was kann da noch passieren? Die Antwort ist einfach: Corona. F\u00fcr einen frisch Operierten eine Katastrophe. Peter konnte nicht anders als sich m\u00f6glichst umfassend zur\u00fcckzuziehen. Der Kontakt beschr\u00e4nkte sich auf Emails oder Facebook-Postings. Aber die konnten keinen Trost spenden und die Freundschaft nur sehr schlecht aufrecht erhalten. Seine Verbitterung tat weh und tut es bis heute.<\/p>\n<p>Dann kam der Herbst 2021 und der Start in die Football-Saison. Peter war seit Ewigkeiten im Football-Universum, viel l\u00e4nger als ich. Diesen Start feiern wir immer am ersten NFL-Spieltag bei einem Freund, der eine gro\u00dfe Party gibt.<br \/>\nPeter war auch dort, nach langer Zeit wieder unter Menschen bzw. mit einer gro\u00dfen Gruppe. Nur ich war leider nicht da, weil ich mir genau an dem Wochenende einen alten Traum erf\u00fcllt hatte und nach Gstaad zum Konzert von Emmylou Harris gereist war.<\/p>\n<p>So verpasste ich die Chance Peter zu sehen. Es sollte keine weitere geben. Das wusste ich damals nat\u00fcrlich noch nicht, denn Peter ging es den Umst\u00e4nden entsprechend gut und das war auch das, was ich erfuhr und was mich nat\u00fcrlich sehr freute.<br \/>\nDas hie\u00df auch: Demn\u00e4chst wieder beim Heurigen bei einem gepflegten Spritzer. Ich plante schon ihn anzurufen, dann kam alles m\u00f6gliche dazwischen &#8211; egal, wir hatten es ja nicht so eilig.<br \/>\nZumindest bis zum Neujahrstag 2022, als ich von einem Freund erfahren musste, dass der Krebs wieder gekommen war. Metastasen in der Lunge. Es sah schlecht aus, ich wusste das leider, weil ja 2014 drei meiner besten Freunde an Krebs verstorben waren.<\/p>\n<p>Aber niemand gab die Hoffnung auf, auch Peter nicht. Er k\u00e4mpfte sich durch eine Chemotherapie nach der anderen. Doch seine Facebook-Postings wurden weniger und die wenigen Freunde, mit denen er Kontakt hatte, zeigten nur mehr wenig Hoffnung.<\/p>\n<p>Dann das Posting auf Facebook von einer Freundin, mit einer Todesnachricht. Ich dachte noch: Mein Gott, es ist was mit ihrem Vater! Aber dann war schnell klar, dass Peter gestorben war.<br \/>\nAm f\u00fcnften Mai hatte er seine Frau kennengelernt.<br \/>\nAm f\u00fcnften Mai hatte er sie geheiratet.<br \/>\nUnd am f\u00fcnften Mai ist er gestorben.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/kerze.jpg\" title=\"kerze.jpg\" alt=\"kerze.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die Kerze von Peter und Julia<\/p>\n<p>Peter hatte einen Sinn f\u00fcr Inszenierung. Wir verpassten ihm daf\u00fcr ein Begr\u00e4bnis, das wohl noch lange allen Anwesenden in Erinnerung bleiben wird. Die Stiftskirche in Klosterneuburg war gerammelt voll, der B\u00fcrgermeister &#8211; einer seiner engsten Freunde &#8211; hielt eine Rede, die mehr als au\u00dfergew\u00f6hnlich war. Stra\u00dfen wurden gesperrt f\u00fcr den Trauerzug zum Friedhof.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/kirche.jpg\" title=\"kirche.jpg\" alt=\"kirche.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Aufgebahrt in der Stiftskirche von Klosterneuburg. Ob er auch mit Sonnenbrille begraben wurde, ist nicht best\u00e4tigt<\/p>\n<p>Und danach gab es eine Party wie sie dem Bacherl gefallen h\u00e4tte &#8211; sehr gut gefallen sogar. Im Stollkeller, einem unserer Lieblingslokale, das schon lange geschlossen hatte und f\u00fcr uns, f\u00fcr Peter, einmal aufsperrte. <\/p>\n<p>&#8222;Einst lehnte er im Stoll am Fassl,<br \/>\nheut lehrt er an der Uni Kassel.&#8220;<\/p>\n<p>Der kleine Reim stammt von Peter und er druckte diese Wuchtel spontan an irgendeinem Abend viele Jahre davor, als wir beide am Fassl im Stollkeller standen. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/fassl.jpg\" title=\"fassl.jpg\" alt=\"fassl.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Am Fassl lehnend<\/p>\n<p>Der Abend am Tag seines Begr\u00e4bnisses wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Lachen und heulen zugleich, so viele Emotionen auf einen Haufen habe ich vorher noch nie erlebt. Auch bei mir selbst nicht. Es war zum Schluss wie eine Erl\u00f6sung, auch f\u00fcr seine Frau Julia, die wahrlich keine leichte Zeit hinter sich hatte. So wie auch ihre beiden Kinder.<br \/>\nEin paar Bilder k\u00f6nnen vielleicht einen Eindruck vermitteln.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/wc.jpg\" title=\"wc.jpg\" alt=\"wc.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Am WC vom Stollkeller. Auch hier an jeder Ecke irgendein Bild vom Bacherl. So war es nun einmal notwendig. So geh\u00f6rt sich das.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/stollgarten.jpg\" title=\"stollgarten.jpg\" alt=\"stollgarten.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Auch das Wimmelbild im Garten vom Stoll spricht f\u00fcr sich. Der Verlust ist noch nicht fassbar, nicht verarbeitbar.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/stollfest.jpg\" title=\"stollfest.jpg\" alt=\"stollfest.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Im Keller &#8211; auf diesem Bild finden sich alle Emotionen dieser Welt. Des Peters w\u00fcrdig.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/stollbar.jpg\" title=\"stollbar.jpg\" alt=\"stollbar.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: An der Bar vom Stollkeller. Mit Spritzer, Bier und guter Musik. Es gibt wohl keinen besseren Ort um vom Peter w\u00fcrdig Abschied zu nehmen. Inzwischen gibt es das alte Lokal nicht mehr. Irgendwie ist es mit Peter gestorben.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2024.01.31_Bacherl\/musik.jpg\" title=\"musik.jpg\" alt=\"musik.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Stowi und Andi spielen f\u00fcr uns, und speziell f\u00fcr Julia, w\u00e4hrend Peter im Hintergrund Bl\u00f6dsinn treibt.<\/p>\n<p>Jetzt sind schon bald zwei Jahre vergangen. Peter ist pr\u00e4senter als ich es erwartet hatte. Durch seine Frau Julia, die wieder nach vorne schaut und von allen herzlich willkommen gehei\u00dfen wird. Durch die vielen Erinnerungen, die nicht nur in Klosterneuburg auftauchen, sondern auch sonst zu allen m\u00f6glichen Gelegenheiten, in bunter, wilder Mischung sozusagen: Spr\u00fcche fallen mir bei Gelegenheit ein, oder ich treffe gemeinsame Freunde, oft zuf\u00e4llig, und dann ist Peter ein Thema.<br \/>\nOder ich denke beim Schreiben an ihn, beim Musikh\u00f6ren, auf Konzerten, Festen, Veranstaltungen, Workshops etc. Es war eine Beziehung, eine Freundschaft, die mein Leben gepr\u00e4gt hat &#8211; so wie einige andere, aber nicht viele.<br \/>\nDiese Pr\u00e4gung wird anhalten, nicht nur bei mir, sondern bei erstaunlich vielen Menschen. Peter ist tot. Es lebe der Bacherl!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Todesf\u00e4lle 2022, das war dann doch ein bissi viel. Zwei davon haben mich ganz besonders getroffen: mein Vater und der Bacherl. 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