{"id":2908,"date":"2023-12-04T10:36:20","date_gmt":"2023-12-04T09:36:20","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2908"},"modified":"2023-12-04T10:36:20","modified_gmt":"2023-12-04T09:36:20","slug":"rundumadum-der-wanderweg-rund-um-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/rundumadum-der-wanderweg-rund-um-wien\/","title":{"rendered":"Rundumadum &#8211; der Wanderweg rund um Wien"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich im August und September die 14 Stadtwanderwege gegangen und tw. auch schon gelaufen bin, stand jetzt die n\u00e4chste Herausforderung am Programm.<br \/>\nMit kleinen Schildern ist ein Weg rund um Wien gekennzeichnet, den ich ebenfalls sehr empfehlen kann.<br \/>\nL\u00e4nge: 123 Kilometer<br \/>\nH\u00f6henmeter: 1.727<br \/>\nEtappen: 24<\/p>\n<p>Der Weg verl\u00e4uft nat\u00fcrlich nicht exakt an der Stadtgrenze, bietet aber doch ein ordentliches Bild dieser Gro\u00dfstadt von und an ihren R\u00e4ndern. Im Gegensatz zu den Stadtwanderwegen sind die Start- und Endpunkte nat\u00fcrlich immer woanders, was die Ben\u00fctzung der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel notwendig macht &#8211; sofern man nicht mit dem Taxi fahren will.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/rund.jpg\" title=\"rund.jpg\" alt=\"rund.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die kleinen Schilder &#8211; ein rotes Herz und ein Pfeil.<\/p>\n<p>Das kann m\u00fchsam sein, denn zu manchen Etappenabschnitten fahren nur Busse und die haben tw. recht d\u00fcnne Intervalle, eine halbe Stunde oder manchmal auch eine ganze. Manche der &#8211; von der Stadt Wien so vorgesehenen &#8211; Etappen sind nur drei Kilometer lang, andere zehn. Sie decken sich teilweise mit den Stadtwanderwegen, aber nicht so, dass der Rundumadum nicht ein durchaus eigenes Erlebnis w\u00e4re.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/alles.jpeg\" title=\"alles.jpeg\" alt=\"alles.jpeg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Der gesamte Rundumadum auf einen Blick. Beim Lainzer Tiergarten kann man gut die zwei verschiedenen Wegvarianten sehen.<\/p>\n<p>Es gibt so etwas wie einen offiziellen Beginn, n\u00e4mlich in Nussdorf, aber man kann dort beginnen oder aufh\u00f6ren, wo man gerade m\u00f6chte. Ich habe am Nussdorfer Steg begonnen, also quasi im letzten Kilometer der Etappe Nr. 24, weil das nur ein paar Gehminuten von der U4-Station Heiligenstadt entfernt ist. F\u00fcr mich ist das die <strong>erste Etappe.<\/strong><br \/>\nEs beginnt locker entlang der Donau bis zum Kahlenbergerd\u00f6rfl, von dort geht es \u00fcber den Nasenweg hinauf auf den Leopoldsberg. Das ist zugleich auch das steilste und anstrengendste St\u00fcck des gesamten Weges. Laufen kann ich das nicht, nur gehen. Womit wir beim eigentlichen Punkt sind: Ich wollte den Rundumadum laufen. Nicht in einem St\u00fcck, wobei auch das machen manche Leute, daf\u00fcr gibt es sogar einen eigenen Rundumadum-Lauf. Wer das machen will, hier ist die Website: https:\/\/www.wien-rundumadum.at<\/p>\n<p>Am 3. November 2023 ist ein W\u00e4hringer die Strecke in etwas mehr als 16 Stunden gelaufen. Das ist brutal, so viel kann ich jetzt schon sagen. F\u00fcr mich war das Ziel es in mehreren Etappen zu schaffen und Steilst\u00fccke zu gehen. Das hat auch gut funktioniert, ich habe manchmal 2 der offiziellen Etappen auf einmal gemacht und meistens drei. Und ich war an manchen Tagen besser drauf und an anderen schlechter. Es hat auch nicht immer nur Spa\u00df gemacht, wenn die Strecke einen \u00f6den Abschnitt hatte und ich eh schon ziemlich fertig war. Es hat sich aber ausgezahlt die Runde zu laufen, das kann ich als Resum\u00e9 schon verlauten.<br \/>\nManchmal gibt es zwei Wege, wobei einer davon f\u00fcr Hundebesitzer und -innen ist, weil die normale Route f\u00fcr Hunde gesperrt ist. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/start.jpg\" title=\"start.jpg\" alt=\"start.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Der Start entlang der Donau, m\u00e4\u00dfig romantisch, eine sehr lange Gerade<\/p>\n<p>Ich werde hier die Strecke nur teilweise beschreiben, aber mit ein paar ausgew\u00e4hlten Bildern dokumentieren.<br \/>\nDer Nasenweg ist bereits einer der sch\u00f6nsten (und nicht nur anstrengendsten) Teile des Rundumadum. Jede Menge tolle Aussichtspunkte, nicht nur in die Stadt der Donau entlang, sondern auch hin\u00fcber zum Nussberg und den zahlreichen Weinbergen. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/nase.jpg\" title=\"nase.jpg\" alt=\"nase.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Schon recht weit oben am Nasenweg mit Blick auf den Nussberg und die dortigen Weinberge und Buschenschanken<\/p>\n<p>Oben wird es dann relativ flach und geht leicht bergauf-bergab entlang der Stadtwanderwege 1 und 1a hin\u00fcber zum Cobenzl. Dort umrundet man den Latisberg und setzt dann den Weg rund um den Hermannskogel Richtung Dreimarkstein fort. Dieser Teil der Tour besteht aus 100% Wienerwald. An vielen Stellen gibt es einen Blick tief hinein in diese riesige gr\u00fcne Lunge von Wien.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/hameau.jpg\" title=\"hameau.jpg\" alt=\"hameau.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Zwischen Dreimarkstein und Hameau geht der Blick in den Westen<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil des Rundumadum besteht aus Asphaltwegen, aber vor allem im Wienerwald, aber auch in der Lobau gibt es fast nur Waldwege, allesamt gut ausgebaut, mit wenigen Ausnahmen, wo es \u00fcber winzige Wege oder \u00fcber kleine Br\u00fccken geht, oftmals auch nicht wirklich gut ausgeschildert. Die kleinen Schilder sind zwar h\u00e4ufig zu finden, aber nicht immer an der richtigen Stelle aufgeh\u00e4ngt. Prinzipiell gibt es immer dann ein Schild, wenn sich die Richtung ver\u00e4ndert. Das ist aber nur eine grobe Regel, ohne App w\u00e4re ich immer wieder zumindest kurz in die falsche Richtung gelaufen. Das ist nicht wirklich gut gel\u00f6st, ein paar Schilder mehr w\u00fcrden sehr helfen.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/weg.jpg\" title=\"weg.jpg\" alt=\"weg.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Ein typischer Weg im Wienerwald<\/p>\n<p>Meine <strong>zweite Etappe<\/strong> f\u00fchrte vom Dreimarkstein bis H\u00fctteldorf, mit Zwischenstation im Schwarzenbergpark, wo man einen Gro\u00dfteil der Allee marschiert und dann hinauf zur Kreuzeichenwiese, hin\u00fcber zur Jubil\u00e4umswarte, deren Besteigung ich genauso empfehlen kann wie die der Stefaniewarte. Erstere liefert den vielleicht vollst\u00e4ndigsten Blick \u00fcber Wien, von der Westeinfahrt bis zum Bisamberg. Die Stefaniewarte hat &#8211; \u00e4hnlich wie die Habsburgwarte am Hermannskogel &#8211; nur an Wochenenden in der warmen Jahreszeit offen, bei allen lohnt sich der Weg hinauf und dann der Blick hinunter, bei der Stefaniewarte vor allem hin\u00fcber ins Weinviertel. Da wird mit einem Blick sichtbar, wie viel Windkraft in den letzten zwanzig Jahren schon ausgebaut wurde.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/ich.jpg\" title=\"ich.jpg\" alt=\"ich.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Eines meiner super-seltenen &#8222;Selfies&#8220;<\/p>\n<p>Meine <strong>dritte Etappe<\/strong> f\u00fchrte durch den Lainzer Tiergarten. Bis auf ein kurzes St\u00fcck, das sich mit dem Stadtwanderweg Nr. 6 deckt, gibt es diese Abschnitte nur beim Rundumadum. Sie sind wundersch\u00f6n, beinhalten aber auch 2-3 ordentliche Steigungen.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/steil.jpg\" title=\"steil.jpg\" alt=\"steil.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Hier sieht man eine sehr lange Gerade. Nicht zu sehen ist die Steilheit, es geht so bergauf, dass ich das nicht laufen konnte.<\/p>\n<p>Der letzte Teil dieser Etappe f\u00fchrt bereits am Liesingbach entlang, das war mit 17,6 km meine zweitl\u00e4ngste und hat sich zum Schluss schon ordentlich reingeh\u00e4ngt. Und dann kam noch was dazu: Beim Laufen darf man nicht zu warm angezogen sein, beim R\u00fcckweg ist man aber verschwitzt und sollte entweder eine gute Windjacke oder Reservegewand mithaben, um sich in der Stra\u00dfenbahn oder im Bus nicht zu verk\u00fchlen. Die Fahrten dauern oft eine Stunde. Ich nehme auch immer 1-2 Wasserflaschen mit, je nach Streckendauer und Witterung. Hin und wieder gibt es auch Brunnen, wie etwa an der Mauer vom Lainzer Tiergarten in der N\u00e4he von Breitenfurt.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/wasser.jpg\" title=\"wasser.jpg\" alt=\"wasser.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Einer der Brunnen mit dem hervorragenden Wiener Wasser<\/p>\n<p>Ab meiner <strong>vierten Etappe<\/strong> wird es dann flach. Es geht sehr lang am Liesingbach entlang, an den riesigen T\u00fcrmen von Alterlaa vorbei bis fast zum Verteilerkreis Favoriten. Immer wieder kreuzt man Stadtwanderwege oder ben\u00fctzt sie ein St\u00fcck lang. Ich kenne sie alle, war aber trotzdem nicht entt\u00e4uscht, weil der Rundumadum in Summe doch noch ganz andere Eindr\u00fccke erzeugt. Er ist irgendwie uriger, zeigt noch mehr die weniger bekannten Seiten dieser gro\u00dfen Stadt. Ich war in Gegenden, in denen ich noch nie war und in die ich auch sonst niemals kommen w\u00fcrde.<br \/>\nManche Abschnitte sind auch eher fad, andererseits geh\u00f6rt das halt auch dazu.<\/p>\n<p>Bei der <strong>f\u00fcnften Etappe<\/strong> ging es in den B\u00f6hmischen Prater, durch die L\u00f6wygrube und dann hinunter nach Simmering bis in den Zentralfriedhof. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/kraftwerk.jpg\" title=\"kraftwerk.jpg\" alt=\"kraftwerk.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Unterhalb des B\u00f6hmischen Praters geht es an Feldern entlang hinunter nach Simmerring. Am Bild ein kalorisches Kraftwerk<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/zf1.jpg\" title=\"zf1.jpg\" alt=\"zf1.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Durch den Zentralfriedhof<\/p>\n<p>Dort war auch ordentlich Stimmung, weil ich ihn zu Allerheiligen gelaufen bin. W\u00e4hrend es rund um den Wienerberg noch rauf und runter geht, ist es ab dem Zentralfriedhof f\u00fcr lange Zeit komplett flach. An diesem Tag war es &#8222;zaaach&#8220;, wie man auf Wienerisch so sch\u00f6n sagt. Der Schluss geht \u00fcber den unteren Teil der Donauinsel und ich hatte Gegenwind.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/hafen.jpg\" title=\"hafen.jpg\" alt=\"hafen.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Am Hafen Wien vorbei geht es \u00fcber die Donau<\/p>\n<p>Am Ende dieser Etappe steht eine kleine Weltreise, die genau genommen gar nicht so lange ist, vorausgesetzt der Bus 92B f\u00e4hrt einem nicht vor der Nase davon. Meistens kann man mit den Bussen gut die Linie U2 erreichen, mit der man dann schnell ins Zentrum kommt. Wer noch keine Jahreskarte besitzt &#8211; die vielen Fahrten f\u00fcr den Rundumadum laden dazu ein, sich eine zuzulegen. <\/p>\n<p>Die <strong>sechste Etappe<\/strong> geht dann quer durch den Nationalpark Donauauen bzw. durch die Lobau. Das ist ein reizvoller Abschnitt, an dessen Ende man wieder bei einer der zahlreichen Neubausiedlungen ankommt, die in den letzten Jahren in der Donaustadt gebaut wurden. Das ist das wichtigste Stadterneuerungsgebiet und einigerma\u00dfen gut mit Bussen versorgt, auch wenn die Intervalle h\u00f6chst unterschiedlich sind.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/lobau.jpg\" title=\"lobau.jpg\" alt=\"lobau.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Eines der zahlreichen Gew\u00e4sser, an denen man vorbeikommt<\/p>\n<p>Ab jetzt wird es eher fad. Die <strong>siebente Etappe<\/strong> f\u00fchrte mich rund um die Seestadt Aspern bis nach S\u00fc\u00dfenbrunn, wo man vom Etappenende noch einen knappen Kilometer bis zum Bahnhof gehen muss, um zur Schnellbahn zu kommen, die dann allerdings in wenigen Minuten bis Floridsdorf f\u00e4hrt. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/feld.jpg\" title=\"feld.jpg\" alt=\"feld.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die Gegend ist l\u00e4ndlich, obwohl es Wien ist. Hier gibt es noch echte Landwirtschaft und ehemals kleine Orte im Marchfeld, heute allesamt von Neubausiedlungen umzingelt. Die Stadt erscheint weit weg.<\/p>\n<p>Mir war klar, dass der n\u00e4chste Abschnitt wieder eine gewisse Herausforderung wird. Ich konnte irgendwie nicht sehr schnell laufen und hatte mir mehr Konditionszuwachs erwartet. Der kam nicht und so musste ich bei jeder Etappe immer wieder k\u00e4mpfen &#8211; gegen die \u00d6dheit mancher Landschaften, gegen den Wind und gegen mich selbst.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/suessenbrunn.jpg\" title=\"suessenbrunn.jpg\" alt=\"suessenbrunn.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Eine Reihenhaussiedlung in S\u00fcssenbrunn. Sie wurde mitten ins Nirgendwo gebaut und ist ohne Auto absolut unerreichbar. Hier sieht man die verfehlte Siedlungspolitik, die es nicht nur im Westjordanland gibt, sondern auch in der Donaustadt. Die Seestadt ist eine l\u00f6bliche Ausnahme, ansonsten findet man seelenlose Schlafsiedlungen ohne jede Infrastruktur.<\/p>\n<p>Das Wohnen kann dort trotzdem sch\u00f6n sein &#8211; je nachdem, welche Anspr\u00fcche man hat. Der Rundumadumweg verl\u00e4uft hier meistens sehr gerade. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich im Laufe der Etappen erh\u00f6ht, auch weil die ersten sehr bergig waren. Jetzt aber stockt es irgendwie, ich habe manchmal den Eindruck gar nicht voranzukommen. Auf dieser Strecke etwa dachte ich, dass ich noch langsamer sein werde als davor, war aber etwas schneller. Ich konnte auf 10 km\/h erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/IMG_8953.PNG\" title=\"IMG_8953.PNG\" alt=\"IMG_8953.PNG\" \/><\/center><br \/>\nBild: Der Screenshot von bergfex. <\/p>\n<p>Die Gegend ist superflach und man l\u00e4uft zeitweise mitten durch Felder &#8211; auch das ist Wien.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/feldweg.jpg\" title=\"feldweg.jpg\" alt=\"feldweg.jpg\" \/><\/center><br \/>\nEin Feldweg in einem noch unbebauten Teil von Wien. Da die Stadt weiterhin rasant w\u00e4chst, werden dort wohl auch bald Wohnbl\u00f6cke stehen. Im Hintergrund sieht man schon den Bisamberg<\/p>\n<p>Von S\u00fc\u00dfenbrunn geht es in der <strong>achten Etappe<\/strong> dann durch Gerasdorf bis zum Marchfeldkanal, an dem man l\u00e4nger entlangl\u00e4uft, und zwar bis Stammersdorf. Dort fahren die Busse echt selten und ich hoffte gleich drei Etappen zu schaffen. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/marchfeldkanal.jpg\" title=\"marchfeldkanal.jpg\" alt=\"marchfeldkanal.jpg\" \/><\/center><br \/>\nDer Kanal sollte urspr\u00fcnglich der Schifffahrt dienen, wurde dann aber nie so gen\u00fctzt. Oder vielleicht auch ganz anders &#8211; entlanglaufen ist ganz okay.<\/p>\n<p>Hinter Stammersdorf kommt eine kleine Steigung parallel zur Br\u00fcnnerstra\u00dfe, die man dann auch \u00fcberquert und auf den Stadtwanderweg Nr. 5 trifft, dem man bis auf den Bisamberg folgt. Es geht stetig leicht bergauf, durch die Weinberge bis zur letzten echten Steigung des Rundumadum. Die ist dann doch knackig, ich konnte sie nicht laufen, auch weil ich schon viele Kilometer in den Beinen hatte. Oben wird es dann flach und geht schlie\u00dflich wieder hinunter zur Kellergasse. Weil der Bus dort noch ewig gedauert h\u00e4tte, bin ich gleich bergab durch eine weitere, sehr nette Kellergasse nach Strebersdorf gelaufen und konnte dort einen Bus erwischen, der mich zur Stra\u00dfenbahn Richtung Floridsdorf brachte. <\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/wein.jpg\" title=\"wein.jpg\" alt=\"wein.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Die l\u00e4ngst gelesenen Weinst\u00f6cke am Fu\u00dfe des Bisambergs in der Sp\u00e4tnachmittags-Novembersonne<\/p>\n<p>Der Wein geh\u00f6rt zu Wien und deswegen muss man auch durch die Weinberge wandern bzw. laufen. Ich erwischte daf\u00fcr einen der letzten sch\u00f6nen Herbsttage und wusste, dass ich den Rundumadum jetzt bald fertig machen m\u00fcsste. Auf den letzten Etappen wurde es zunehmend k\u00fchler, am Ende dieser  Strecke war ich echt froh \u00fcber die Windjacke.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/bisamberg.jpg\" title=\"bisamberg.jpg\" alt=\"bisamberg.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Am Bisamberg im letzten Sonnenlicht, kurz bevor der steile Teil beginnt.<\/p>\n<p>Die <strong>neunte<\/strong> und letzte <strong>Etappe<\/strong> war zugleich die k\u00fcrzeste, weil ich ja schon einen Teil (bis Strebersdorf) davor gelaufen war und die letzte Strecke nur bis zum Nussdorfer Steg und nicht bis Nussdorf laufen musste. Daf\u00fcr schneite es leicht und ich beschloss, die Sache flott anzugehen. Es ging auch einigerma\u00dfen gut, durch Strebersdorf wieder entlang des Marchfeldkanals bis zu seinem Beginn. Auch ein Ort, an dem ich zuvor noch nie war.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/ma2.jpg\" title=\"ma2.jpg\" alt=\"ma2.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: Der Marchfeldkanal mit zwei Schw\u00e4nen, im Hintergrund schon der Beginn der Alpen mit Leopolds- und Kahlenberg<\/p>\n<p>Bei diesem Abschnitt muss man die Autobahn \u00fcberqueren und l\u00e4uft dann entlang des Donauufers bis zu einer Br\u00fccke, die auf die Donauinsel f\u00fchrt. Dort dann entlang bis zu einer weiteren Br\u00fccke, die wieder hin\u00fcber in den 19. Bezirk f\u00fchrt.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/bilder\/2023.12.02_Rundumadum\/at.jpg\" title=\"at.jpg\" alt=\"at.jpg\" \/><\/center><br \/>\nBild: \u00dcberquerung der Donauuferautobahn<\/p>\n<p>Irgendwie lief es an dem Tag auch nicht so wie geplant, zumindest was die Geschwindigkeit anging. Gef\u00fchlterma\u00dfen war ich blitzschnell, de facto aber auch nicht schneller als bei der achten Etappe. Macht aber nichts, ich war echt froh den Rundumadum beendet zu haben. Ein paar Tage sp\u00e4ter schneite es so heftig, dass das Laufen keinen Spa\u00df mehr gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Fazit: Sehr empfehlenswert, weil anders als das, was man als Wanderer in und rund um Wien so kennt. Ich habe insgesamt 14 Stunden und 12 Minuten f\u00fcr meine neun Etappen gebraucht. Die Stadt Wien gibt auf wien.gv.at die Gehzeit mit mindestens 31 Stunden an.<br \/>\nMeine Durchschnittsgeschwindigkeit war 9,13 km\/h, das lie\u00dfe sich mit etwas Training auf knapp \u00fcber 10 steigern. Ich habe das aber nicht vor und war letztlich mit meiner Leistung ganz zufrieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich im August und September die 14 Stadtwanderwege gegangen und tw. auch schon gelaufen bin, stand jetzt die n\u00e4chste Herausforderung am Programm. Mit kleinen Schildern ist ein Weg rund um Wien gekennzeichnet, den ich ebenfalls sehr empfehlen kann. L\u00e4nge:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2908","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2908"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2908\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2915,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2908\/revisions\/2915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}