{"id":2974,"date":"2024-07-06T15:50:00","date_gmt":"2024-07-06T14:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=2974"},"modified":"2024-07-06T15:50:00","modified_gmt":"2024-07-06T14:50:00","slug":"taylor-swift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/taylor-swift\/","title":{"rendered":"Taylor Swift"},"content":{"rendered":"<p>Ein Versuch einer Kulturtheorie<\/p>\n<p>Okay, eine ganze Kulturtheorie wird es wohl nicht, aber ein Versuch einige wichtige Elemente zu finden und aus deren Kombination ein Gesamtbild zu formen.<\/p>\n<p>Ein Ph\u00e4nomen ist sie auf jeden Fall, die Taylor Swift.<\/p>\n<p>In der Schweizer TV-Sendung Sternstunde Philosophie (\u201eTaylor Swift \u2013 die Utopie des Normalen\u201c) wird das Ph\u00e4nomen vom Medienwissenschaftler J\u00f6rn Glasenapp, Autor des Buches \u201eTaylor Swift\u201c (wie sollte es auch sonst hei\u00dfen) gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Christine L\u00f6tscher untersucht. Ihre Diskussionspunkte und Erkenntnisse flie\u00dfen in meine \u00dcberlegungen ein.<\/p>\n<p>Ich versuche es zuerst in einzelnen Punkten zu erfassen.<\/p>\n<p><strong>a.) Quantit\u00e4t\/Dimension<\/strong><br \/>\nSie schl\u00e4gt alle Kassenrekorde, Preiserekorde, Stadionrekorde und noch einige mehr. Sie ist in einer neuen Dimension im Geldverdienen und Erfolg haben. Auf Instagram hat sie 283 Millionen Follower und bei ihrer 2024 aktuellen Konzerttour angeblich bereits mehr als eine Milliarde Dollar verdient.<\/p>\n<p><strong>b.) Qualit\u00e4t\/k\u00fcnstlerisches Schaffen<\/strong><br \/>\nAuch hier ist sie in der Branche Popmusik f\u00fchrend. Das ist unter anderem deswegen interessant, weil sie aus der amerikanischen Country-Szene stammt und dort nicht an der Spitze ist.<br \/>\nSie spielt bzw. spielte aber in der oberen Liga mit, war eine der Laudatorinnen von Brooks &#038; Dunn (\u201eThe Last Rodeo\u201c, Youtube) und in der Szene sehr bekannt.<br \/>\nDiese ist sicher die h\u00e4rteste Musikszene der Welt, da sie riesig ist und eine unglaubliche Vielzahl von Talenten aufweist. Wenn wir uns nur auf die Frauen beschr\u00e4nken, dann finden wir die Wurzeln im Dreigestirn Dolly Parton, Linda Ronstadt und Emmylou Harris (\u00fcber die ich zur Country Music gekommen bin). Da reden wir von den 1970er- und 1980er Jahren. Danach kam Shania Twain, gefolgt von Reba McEntire, Martina McBride und zahllosen anderen. Die n\u00e4chste Generation stand und steht immer schon in den Startl\u00f6chern, hervorzuheben sind Jennifer Nettles, Miranda Lambert und nat\u00fcrlich Carrie Underwood. Und auch sie sind schon die \u00e4ltere Generation, neue Talente wie Kelsea Ballerini tauchen auf.<\/p>\n<p>All diese S\u00e4ngerinnen haben ein breites Spektrum, schon Emmylou Harris kam aus der Folk-Music und Linda Ronstadt war auch vielseitig unterwegs. Sie alle zeichnen sich durch ausgesprochen gute Stimmen aus, die meisten durch musikalisches Talent, dazu sind sie sattelfest auf der B\u00fchne und durch die Bank attraktive Frauen.<\/p>\n<p>Das ist aber noch nicht alles. Im Gegensatz zu anderen Szenen kooperieren sie gerne und es wirkt auch nicht aufgesetzt. Sie scheinen sich Erfolge zu g\u00f6nnen und zeichnen sich durch professionelles Verhalten und harte Arbeit aus. Das beste Beispiel ist wohl Carrie Underwood, die in der Talenteshow \u201eAmerican Idol\u201c entdeckt wurde und bei der man die musikalische Entwicklung gut verfolgen kann.<\/p>\n<p>In dieser Szene konnte sich Taylor Swift auf allen Ebenen behaupten, musikalisch, vom Auftritt und auch der Professionalit\u00e4t, ohne die sie lange nicht dort w\u00e4re, wo sie heute ist.<\/p>\n<p>Ihr k\u00fcnstlerisches Schaffen beschr\u00e4nkt sich nicht auf das Schreiben von Liedern, sie formt ganze Alben mit speziellen Themen, zeigt Vielfalt und Kreativit\u00e4t. <\/p>\n<p><strong>c.) Erscheinung und Professionalit\u00e4t<\/strong><br \/>\nWenn sie wo auftaucht, bekommt sie sofort Aufmerksamkeit \u2013 sie betritt keinen Raum, sie erscheint. Das mag zu einem Teil aus der Popularit\u00e4t stammen, geht aber dar\u00fcber hinaus. Ich formuliere es vorsichtig: Sie wird zu dem gemacht, was sie jetzt ist. Sie kann es aber scheinbar gut verkraften, wirkt nicht \u00fcberfordert oder ausgebrannt. <\/p>\n<p>Hier ein Link zu einem langen Interview bei einer US-Show. Hier ist gut zu erkennen wie sie sich selbst darstellt:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Taylor Swift Full Interview on Late Night with Seth Meyers\" width=\"720\" height=\"405\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DYIOaifhjQU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Sie ist so hoch auf der Karriereleiter und so tief in ihrem Business, dass das ohne Professionalit\u00e4t nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Entsprechendes k\u00f6rperliches und mentales Training ist in dieser Liga absolute Notwendigkeit, ebenso wie die dazugeh\u00f6rende Disziplin.<\/p>\n<p><strong>d.) Das Stretching<\/strong><br \/>\nUnerreichbare Pop-Queen und lustiges M\u00e4dchen von nebenan. Wer sich zwanzig Minuten einer gro\u00dfen Show ansieht und danach zwanzig Minuten eines kleinen Konzerts, kann verstehen, was damit gemeint ist. Es sieht nach zwei verschiedenen Menschen aus und doch ist die Identit\u00e4t stets da.<br \/>\nSie ist das \u201eAll American Girl\u201c, kommt aus der Normalit\u00e4t (was auch immer man damit bezeichnen mag) und schafft es bis ganz nach oben. <\/p>\n<p>Auf Youtube findet man nat\u00fcrlich jede Menge Videos, eines m\u00f6chte ich aber besonders empfehlen, weil es Taylor Swift von einer Seite zeigt, die man in den Medien normalerweise nicht mitbekommt. Sie spielt in einer Art Wohnzimmerkonzert vier Nummern, durch die Geschichten, die sie erz\u00e4hlt, zeigt sich aber die Breite, die Tiefe und auch ihr Humor. Und die dritte Nummer ist diejenige, von der L\u00f6tscher und Glasenapp meinen, sie w\u00e4re ihre beste.<br \/>\nHier der Link:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Taylor Swift: NPR Music Tiny Desk Concert\" width=\"720\" height=\"405\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/FvVnP8G6ITs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>e.) Die Frau<\/strong><br \/>\nGanz zu Beginn der gro\u00dfen Laufbahn verk\u00f6rpert sie in \u201eLove Song\u201c eine Prinzessin, die vom feschen Prinzen umworben wird. Dort wird sie bereits ikonenhaft dargestellt: h\u00fcbsches Gesicht, blonde Frisur, makellos-schlanker K\u00f6rper. <\/p>\n<p>Hier der Youtube Link:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Taylor Swift - Love Story\" width=\"720\" height=\"405\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8xg3vE8Ie_E?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>\u201eMan kann als M\u00e4dchen zur Frau werden ohne an Lebendigkeit einzub\u00fc\u00dfen\u201c hei\u00dft es in der Sendung. Dadurch wird Taylor nicht nur zum Vorbild f\u00fcr viele junge M\u00e4dchen, sie gibt auch dem Feminismus einen neuen Kick.<br \/>\nSie muss nicht zum Mann werden, um Erfolg zu haben. Sie muss sich den M\u00e4nnern nicht beugen, nicht einmal scheinbar \u00fcberm\u00e4chtigen Konzernen. Sie macht ihr Ding und l\u00e4sst alle oder zumindest fast alle M\u00e4nner einfach hinter sich. Sie schl\u00e4gt sie dort, wo es ihnen am meisten weh tut: bei Geld und Ruhm.<br \/>\nAls ihre Plattenfirma abhob und versucht hat sie zu hintergehen, hat sie sich erfolgreich gewehrt und einige Alben einfach noch einmal aufgenommen. Besonders nett ist an dieser Geschichte der Aspekt, dass sie mit den neuen Alben wesentlich mehr Erfolg hat als mit den alten.<br \/>\nSie ist k\u00e4mpferisch, sicher auch in gewisser Weise machtbewusst, zugleich wirkt sie durchaus nahbar, verletzlich und strahlt Freude an dem aus, was sie tut.<br \/>\nSeit einiger Zeit hat sie auch einen interessanten Mann gefunden, den NFL-Footballstar Travis Kelce. Der ist mehrfacher Superbowlsieger und ein echtes Raubein, als Paar sind sie zudem noch erfolgreicher als alleine. Nur durch die Verbindung gab es in der NFL einen deutlichen Entwicklungsschub, der sich nicht nur durch eine wachsende Fangemeinde auszeichnet.<\/p>\n<p><strong>f.) Die Selbstironie<\/strong><br \/>\nDas alles geht nicht ohne Selbstreflexion. Sie zeigt, dass sie sich st\u00e4ndig mit ihrer eigenen Biographie auseinandersetzt. Das macht sie flexibel nach oben bzw. nach vorne. Sie kann sich selbst immer wieder neu erfinden und doch mit sich ident bleiben. Das macht sie widerstandsf\u00e4hig \u2013 eine Eigenschaft, die sie gut brauchen kann und auch in Zukunft noch brauchen wird, wenn sie der raue Wind der Politik erfasst.<\/p>\n<p><strong>g.) Der politische Mensch<\/strong><br \/>\nSie ist m\u00f6glicherweise der einzige Mensch, der eine zweite Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump verhindern kann. Dass sie oft mit ihrem Privatjet herumfliegt und dabei nicht gerade ein Umweltschutzvorbild ist, sei ihr vor allem dann verziehen, wenn sie den ganz gro\u00dfen Hebel zieht und die Welt vor weiteren vier Jahren Umweltdesaster sch\u00fctzt. Bis auf die Klimawandelleugner haben auch schon so ziemlich alle kapiert, was Trump anrichten wird, sollte er die Wahlen gewinnen.<br \/>\nTaylor geht einen interessanten Weg. Sie ist immer ein wenig hinter den politisch aktiven Kolleg:innen, hat sich erst 2018 zu den Mid-Terms politisch geoutet und nicht schon ein Jahr vorher bei Trumps erster Pr\u00e4sidentschaft.<br \/>\nSie versucht auch nicht in die Links-Rechts-Spaltung hineinzugeraten, sondern sieht sich eher auf der Seite der Vern\u00fcnftigen, Normalen \u2013 vielleicht in der Hoffnung, dass das eine Mehrheit ist, die auch vern\u00fcnftig und normal w\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p>Derzeit ist es ja nicht besonders leicht Fan von Demokraten oder Republikanern zu sein. Die beiden Kandidaten wirken wir die Wahl zwischen Pest und Cholera. Taylor hat bereits im Fr\u00fchjahr 2024 etwas Wichtiges getan: Sie hat ihre Fans aufgerufen sich registrieren zu lassen. Das ist eminent wichtig, denn nur rechtzeitig Registrierte haben \u00fcberhaupt das Recht zu w\u00e4hlen.<br \/>\nDa sie derzeit ca. 300 Millionen Menschen in ihrer Fangemeinde hat, davon ein Gro\u00dfteil in den USA, k\u00f6nnte ein erfolgreicher Aufruf zur richtigen Zeit in der richtigen Art und gerichtet an die richtigen Leute, ein politisches Erdbeben erzeugen, so wie sie derzeit auf ihrer Eras-Tour in manchen Stadien bereits kleine Erdbeben erzeugt hat.<br \/>\nAngenommen sie hat in den USA 100 Millionen Follower, dann sind davon der Gro\u00dfteil weiblich und jung. Das ist keine sehr wahlaffine Gruppe, die haben meist andere Dinge im Kopf als sich zwischen zwei alten M\u00e4nnern entscheiden zu m\u00fcssen. Wenn Taylor Swift es schafft davon nur ein einziges Prozent zur Wahl zu bewegen, k\u00f6nnte das den Ausschlag gegen Trump geben.<br \/>\nViel politisch wirksamer kann man (frau!) nicht agieren. <\/p>\n<p><strong>h.) Die Querschnittsfrau<\/strong><br \/>\nEin Auswuchs des \u201eTaylorverse\u201c (statt Universe) sind kitschige Liebesromane, die bei Swifties gerade sehr gefragt sind. Zu Beginn dieser Romane gibt es meistens eine Playlist, auf der Taylor mehrfach vertreten ist.<br \/>\nSie spielt mit diesem Element in ihren Shows und Interviews, wo sie sich absolut nicht als Beziehungsgewinnerin pr\u00e4sentiert, sondern durchaus mit einer komplexen Liebesvergangenheit mit H\u00f6hen und Tiefen. Das bringt sie nicht nur ihren Fans n\u00e4her, sondern ist auch klares Element ihrer Person.<br \/>\nSie spielt aber noch in viele andere Lebensbereiche hinein. Es ist in Mode gekommen auf einem Swift-Konzert der Freundin den Heiratsantrag zu machen. Und ihre Fans treten miteinander in Interaktion, quasi als Nebeneffekt zum Konzert. Noch klarer wird das bei \u201eSwifties-Nights\u201c, also Veranstaltungen, zu denen Swifties kommen. Dort ist Taylor maximal \u00fcber Lautsprecher oder eine Videowall pr\u00e4sent, aber das ist egal.<\/p>\n<p>Ihre Fans kn\u00fcpfen und tauschen Freundschaftsarmb\u00e4nder, das hat sich zu einem riesigen Hype entwickelt. Der Ursprung ist eine einzige Zeile in einem ihrer Lieder (You\u00b4re on your own, kid), wo sie singt \u201eSo make the friendship bracelets\u201c \u2013 das war\u00b4s, mehr kam da nicht. Aber das hat gereicht.<\/p>\n<p>Das Taylorverse reicht aber noch weiter, wird noch breiter. Sie nimmt die Str\u00f6mungen, Ideen, Anregungen, W\u00fcnsche ihrer Fans und noch vieles mehr auf und rezipiert darauf, baut sie ein, entwickelt sie weiter, ver\u00e4ndert sie. Somit arbeitet nicht nur sie am Taylorverse, an der Ver\u00e4nderung dieses kleinen Universums (das Universum ist per se nicht klein, nur so am Rande), sondern alle gemeinsam. <\/p>\n<p><strong>i.) Die Schreiberin<\/strong><br \/>\nNicht nur Texte f\u00fcr ihre Lieder, sie schreibt sich Frust von der Seele, sie wird im Schreiben kreativ. Das ist weit entfernt von normalen Pop-Sternchen, denen irgendjemand die Texte und auch den Rest erzeugt. Taylor schreibt Kurzgeschichten und es w\u00e4re ein gro\u00dfer Fehler, sie auf eine \u201eTexterin\u201c zu reduzieren, wie Glasenapp erkl\u00e4rt: Sie ist eine Musikerin, ihre Texte m\u00f6gen gut sein, aber erst in der Verbindung mit der Musik entfalten sie die Kraft, in der die wahre Taylor Swift steckt.<\/p>\n<p>Die Summe aus all diesen Elementen l\u00e4sst das Ph\u00e4nomen Taylor Swift erahnen. Wo sie wirklich einzuordnen ist, wird sich gegen Ende 2024 zeigen. Bis dahin bleibt sie auf jeden Fall ein stabiler Faktor in einer Welt, die immer mehr in die Instabilit\u00e4t abgleitet. Allein daf\u00fcr verdient sie sich durchaus unsere Bewunderung, zumindest aber unseren Respekt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Versuch einer Kulturtheorie Okay, eine ganze Kulturtheorie wird es wohl nicht, aber ein Versuch einige wichtige Elemente zu finden und aus deren Kombination ein Gesamtbild zu formen. Ein Ph\u00e4nomen ist sie auf jeden Fall, die Taylor Swift. 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