{"id":523,"date":"2011-01-30T10:08:29","date_gmt":"2011-01-30T09:08:29","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=523"},"modified":"2011-01-30T10:08:29","modified_gmt":"2011-01-30T09:08:29","slug":"10-tage-optimismus-tag-1-twitter-und-facebook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/10-tage-optimismus-tag-1-twitter-und-facebook\/","title":{"rendered":"10 Tage Optimismus &#8211; Tag 1: Twitter und Facebook"},"content":{"rendered":"<p>10 Tage Optimismus. In den Nachrichten nur Negatives und auch mein Blick ist schon zu sehr auf den Mangel gerichtet. Daher 10 Tage lang je ein Beispiel f\u00fcr was Positives auf dieser Welt.<\/p>\n<p>Tag 1: Es wird viel \u00fcber die Oberfl\u00e4chlichkeit und Beschr\u00e4nktheit der neuen Medienformen wie Twitter und Facebook gesprochen und geschrieben. Dabei wird leicht \u00fcbersehen, dass diese &#8222;Social Networks&#8220; auch sehr positiv verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Twitter etwa wurde verwendet, um quasi in Sofortzeit wichtige kurze Informationen zu verbreiten. Durch die Technik von Twitter, das (angeblich) ohnehin von der Grundidee genau f\u00fcr solche F\u00e4lle entwickelt wurde, k\u00f6nnen Infos einerseits gezielt und andererseits breit gestreut verteilt werden.<br \/>\nEin Beispiel daf\u00fcr ist die Flut in Brisbane, Australien. Viele Menschen haben sich nicht rechtzeitig darauf vorbereitet (\u00fcber die Gr\u00fcnde habe ich mit Freunden schon diskutiert, ohne die Wahrheit zu finden) und so gerieten sie in Bedr\u00e4ngnis: wo steigt das Wasser? Wo gibt es noch Stra\u00dfen, die offen sind? Wann kommt Hilfe genau in meine Gegend?<br \/>\nAntworten auf diese und andere Fragen konnten \u00fcber Twitter schnell verbreitet werden. Hier gilt der alte Spruch: wer schnell hilft, hilft doppelt &#8211; und das gilt auch f\u00fcr die Information. Es geht hier gar nicht darum, wie viel und wie ausf\u00fchrlich ich die Info bekomme, es geht tats\u00e4chlich um die Zeit. Wenn ich unter Stress gerate oder gar an der Grenze zur Panik bin und dann, genau dann kommt die ersehnte Nachricht, dann habe ich wertvolle Zeit gewonnen, weil sich der Stress (ob grundlos oder nicht ist dem Stress egal) nicht mehr weiter aufbaut. &#8222;Jemand denkt an mich&#8220; ist der erste und wichtigste Gedanke, auch wenn man gar nicht pers\u00f6nlich angesprochen ist, das ist in dieser Situation gar nicht notwendig, es reicht das Gef\u00fchl, dass man an einer Art virtuellem Rettungsseil h\u00e4ngt. Mit jeder kurzen Nachricht auf das Handy erh\u00e4lt man die Best\u00e4tigung, dass das Seil noch h\u00e4lt und am anderen Ende jemand da ist, f\u00fcr mich da ist.<br \/>\nDas ist vor allem deswegen besonders hilfreich, weil es gleich eine gro\u00dfe Menge Menschen betrifft, quasi die Masse. Es macht dabei einen gro\u00dfen Unterschied, ob ich es \u00fcber das Fernsehen erfahre, oder eine Nachricht auf das Handy bekomme. Letzteres simuliert etwas Pers\u00f6nliches. \u00dcber Fernsehen und Radio w\u00e4ren spezifische Meldungen und Informationen f\u00fcr kleine Gebiete nicht sinnvoll verbreitbar, aber durch die Technik von Twitter geht das.<\/p>\n<p>Auch Facebook darf hier positiv erw\u00e4hnt werden. Hier ist quasi die n\u00e4chst h\u00f6here Informations- und Kommunikationsstufe in Verwendung. Menschen aus dem Flutgebiet konnten Bilder einstellen, die sie mit dem Handy aufgenommen hatten und so ihre Verwandtschaft schnell und gut \u00fcber ihr Wohlergehen informieren. Sie konnten aber auch Unterst\u00fctzungsaufrufe losschicken und diese durchaus gezielt (weil im eigenen Facebook-Freundeskreis) verbreiten. Auch Hilfskoordinationen wurden \u00fcber Facebook initiiert, gestartet und durchgef\u00fchrt. Das Medium hat sich als brauchbar erwiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10 Tage Optimismus. In den Nachrichten nur Negatives und auch mein Blick ist schon zu sehr auf den Mangel gerichtet. Daher 10 Tage lang je ein Beispiel f\u00fcr was Positives auf dieser Welt. 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