{"id":810,"date":"2012-02-12T11:02:31","date_gmt":"2012-02-12T10:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/?p=810"},"modified":"2012-02-12T11:02:31","modified_gmt":"2012-02-12T10:02:31","slug":"one-moment-in-time","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidoschwarz.at\/blog\/one-moment-in-time\/","title":{"rendered":"One moment in time&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Ein paar Worte zu der gerade eben im Alter von 48 Jahren verstorbenen Whitney Houston.<\/p>\n<p>Wer bei dem folgenden Video nicht ein klein wenig G\u00e4nsehaut bekommt, braucht diesen Blog nicht weiterlesen:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"720\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Wx4v6cO1GMk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Stimme!<br \/>\nUnd wieso muss jemand erst sterben, um ins Zentrum der Betrachtung zu r\u00fccken, wie es bei vielen Prominenten passiert und derzeit nat\u00fcrlich wieder auf Facebook zu beobachten ist?<\/p>\n<p>Die Gesellschaft ist ein gieriger Rachen, der einzelne Personen auffrisst und erst bei ihrem Tod wieder ausspuckt. Die Reste liegen dann manchmal von Drogen zerst\u00fcckelt in irgend einem Hotelzimmer oder einer Villa. Eigentlich nicht nur manchmal, sondern ziemlich oft, auch wenn es immer wieder Individuen gibt, die diesem Schicksal entkommen, aber ich muss l\u00e4nger nachdenken, damit mir daf\u00fcr Beispiele einfallen. <\/p>\n<p>&#8222;In Wien musst erst sterben, bevor sie dich hochleben lassen&#8220; &#8211; dieser Satz wird dem Qualtinger zugeschrieben. &#8222;Aber dann lebst ewig&#8220; hat der Falco erg\u00e4nzt. Das gilt \u00fcbrigens nicht nur f\u00fcr Wien, und daher lohnt es sich, eine Ebene tiefer zu gehen. Oder am besten gleich mehrere.<\/p>\n<p>Der Mensch ist ein Widerspruchswesen, daraus entsteht &#8211; philosophisch gesprochen &#8211; erst das Menschsein. Wir haben es \u00fcbrigens mit vier Grundwiderspr\u00fcchen zu tun:<br \/>\nLeben &#8211; Tod<br \/>\nAlt &#8211; Jung<br \/>\nM\u00e4nnlich &#8211; Weiblich<br \/>\nEines &#8211; Vieles<\/p>\n<p>Alle anderen Widerspr\u00fcche bauen auf diesen vier auf. Heute m\u00f6chte ich mich mit dem letzten besch\u00e4ftigen: Eines und Vieles. Damit ist der Widerspruch zwischen dem Individuum und der Gruppe gemeint, denn in dieser Konstellation haben die Menschen den Gro\u00dfteil ihrer Entwicklungsgeschichte gelebt. Sp\u00e4ter kamen gr\u00f6\u00dfere Einheiten dazu: F\u00fcrstent\u00fcmer, Gro\u00dfreiche, Staaten, Staatengemeinschaften und Gesellschaften bis hin zur Weltgesellschaft.<\/p>\n<p>Je gr\u00f6\u00dfer diese Einheiten, desto gr\u00f6\u00dfer auch der Widerspruch Eines &#8211; Vieles. Whitney Houston war das, was wir einen &#8222;Weltstar&#8220; nennen, und daher mit dem gr\u00f6\u00dften denkbaren Widerspruch konfrontiert. Das Maul, das sie geschluckt und jetzt wieder ausgespuckt hat, war sozusagen das denkbar gr\u00f6\u00dfte. <\/p>\n<p>Das Monstrum hei\u00dft \u00fcbrigens &#8222;Freizeitgesellschaft&#8220; und ist eine Erfindung der Moderne, die zwischen Arbeit und Freizeit trennt. Diese Freizeitgesellschaft braucht Sinn stiftende Elemente, um existieren zu k\u00f6nnen, quasi ihre Nahrung. Daf\u00fcr werden Individuen gesucht und gleichsam &#8222;geopfert&#8220;. Dieser Ritus des Opfers ist uralt und funktioniert bis heute, auch wenn wir es nicht so nennen. Die Menschen werden ausgew\u00e4hlt (&#8222;gecastet&#8220;) und gef\u00fcttert (mit Plattenvertr\u00e4gen, Filmrollen, Geld, \u00f6ffentlichen Auftritten etc.) und am Schluss geopfert. Dann wird ein neues Opfer ausgesucht und es geht von vorne los. Die Profiteure sind nicht andere Menschen, sondern die Gesellschaft. Das war schon vor tausenden Jahren so, ich erinnere an das Kolosseum in Rom. Dort werden die Individuen auf den R\u00e4ngen zu einer Masse und f\u00fcr eine kurze Zeit verschwindet der Widerspruch zwischen Einem und Vielem. Damit das funktioniert, muss es ein Individuum geben, das aus der Masse heraus geholt wird, \u00fcbrigens auch nur f\u00fcr kurze Zeit. Das funktioniert umso besser, je individualisierter dieser Mensch ist, bzw. gemacht wird. Dadurch werden diese Individuen als solche gut erkennbar, der Abstand zur Masse muss entsprechend gro\u00df sein. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich zahlt das Individuum einen Preis, im Normalfall sein Leben als Individuum. Diesen Preis zahlt es meist doppelt: zuerst wird es Gegenstand der Massenbetrachtung, also der \u00d6ffentlichkeit. Dabei verliert es seine Individualit\u00e4t (&#8222;Ich kann nirgends hingehen ohne erkannt zu werden&#8220;) und zugleich wird genau diese Individualit\u00e4t verst\u00e4rkt, indem die Person in eine extreme Sonderposition gehoben wird. Die ist dadurch definiert, dass sie nur von wenigen Einzelpersonen erreicht werden kann, und zwar von so vielen, wie die Masse braucht, um rund um die Uhr unterhalten zu werden. Den zweiten Preis zahlt das Individuum mit seinem Tod. Der ist notwendig, damit neue Opfer gefunden werden k\u00f6nnen, aber auch, um das Opfer erst perfekt machen zu k\u00f6nnen, quasi um es abzurunden. Die wenigen Menschen, die sich aus dieser Rolle befreien k\u00f6nnen, finden manchmal irgendwo auf der Welt einen Platz, an dem sie in Frieden alt werden k\u00f6nnen, gest\u00f6rt nur durch gelegentliche Besuche von Reportern aus der Was-wurde-eigentlich-aus-Liga.<\/p>\n<p>Manchmal gen\u00fcgt es der Masse die Person zu zerbrechen. &#8222;Person&#8220; hei\u00dft \u00fcbrigens &#8222;durcht\u00f6nende Maske&#8220; und deutet auf die notwendige Maske hin, die das Individuum braucht, um sich eine Zeit lang vor der Masse verstecken zu k\u00f6nnen. Deswegen werden die Promis auch meist stark geschminkt und ver\u00e4ndert, um ihnen quasi eine Atemschutzmaske zu geben, die sie vor dem allzu schnellen Verbrennen sch\u00fctzt. <\/p>\n<p>Die notwendige Erh\u00f6hung zum massentauglichen Individuum wird durch eine Komprimierung erzeugt, also ein extrem verdichtetes Leben oder eine besonders ausgepr\u00e4gte Eigenschaft:<\/p>\n<p>I&#8217;ve lived to be<br \/>\nThe very best<br \/>\nI want it all<br \/>\nNo time for less<\/p>\n<p>Es braucht nicht zu wundern, wenn diese Leben dann schneller zu Ende gehen als &#8222;normale Leben&#8220;. K\u00f6rper und Geist halten diese oft extreme Beschleunigung meist nur mit chemischer Unterst\u00fctzung durch, besonders beliebt sind hier Alkohol und andere Drogen. <\/p>\n<p>Zerrissen wird das Opfer \u00fcbrigens durch den Grundwiderspruch Eines &#8211; Vieles. Es muss n\u00e4mlich einerseits extrem individualisiert werden, um quasi tauglich zu sein, andererseits muss es als Mensch, als Teil der Gesellschaft erkennbar bleiben. Auch daf\u00fcr werden die Drogen gebraucht, die dann Bilder von ganz normal aussehenden Menschen erzeugen, die ein von Leiden durchzogenes Leben haben (Britney Spears ist so ein Fall). H\u00e4sslich aufgedunsen und am n\u00e4chsten Tag wieder perfekte G\u00f6ttin &#8211; so liebt es die Masse, so wird ihr klar, dass der Widerspruch voll einschl\u00e4gt, dass das Opfer perfekt ausgew\u00e4hlt wurde, tauglich ist f\u00fcr die Riten, nach denen das Monster lechzt.<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkt wird die Sucht der Masse durch extreme Zeiten, in denen z. B. die Sicherheitss\u00e4ulen br\u00f6ckeln. Dann ist eine kollektive Flucht notwendig, und die gelingt am besten, wenn es eine m\u00f6glichst perfekt aufgebaute Scheinwelt gibt. Fr\u00fcher wurde diese um Mitternacht durch die Bundeshymne und das Testbild begrenzt, heute l\u00e4uft sie rund um die Uhr und zeigt sehr sch\u00f6n die Ver\u00e4nderung der Gesellschaft und auch, in welche Richtung die Entwicklung geht: Panem et circenses, gebt den Leuten Brot und Spiele! In meinem Buch &#8222;Ich bin doch nicht frei &#8211; willkommen im bl\u00f6den Markt!&#8220; habe ich das genauer dargestellt und ich merke, es bleibt aktuell.<\/p>\n<p>Wenn die Maschine rund um die Uhr laufen soll, dann braucht es daf\u00fcr mehr Opfer und nat\u00fcrlich muss auch deren Qualit\u00e4t besser werden, also extremere Individualit\u00e4t und immer gleichere Masse: Rund um die Uhr sitzen die Menschen vor den gleichen Vergn\u00fcgungsger\u00e4ten (Flatscreens) und nehmen die gleichen Ruhigsteller zu sich (Pizza, Pommes, Burger, Kebab, Cola, Bier) &#8211; Nahrungsmittel mit viel Fett und Kohlehydraten. Die Stars kommen und gehen immer schneller und es werden mehr, die Auswahl wird gr\u00f6\u00dfer und durch die Globalisierung verst\u00e4rkt sich das noch.<\/p>\n<p>Die Angleichung der Opfer funktioniert auch durch einen weiteren Mechanismus: Sie bekommen f\u00fcr eine bestimmte Zeit ein (scheinbar) ideales Leben geschenkt, das aus der Summe unserer W\u00fcnsche besteht: gro\u00dfe Villa mit Pool, teure schnelle Autos, Privatjet, Kaviar und Hummer den ganzen Tag. Auch dieser Mechanismus ist uralt, schon vor tausenden Jahren wurden die k\u00fcnftigen Opfer wie K\u00f6nige behandelt, sie wurden sogar zu K\u00f6nigen gemacht, zu K\u00f6nigen auf Zeit.<br \/>\nJe besser ein Individuum dies repr\u00e4sentiert, desto besser ist es als Opfer geeignet. Je schneller und wilder es lebt, sein vieles Geld verbraucht (siehe Michael Jackson), desto prachtvoller wird sein Opfertod. Dieser funktioniert \u00fcbrigens dann besonders gut, wenn er tragisch ist (also schnell und pl\u00f6tzlich passiert). Auch langes Siechtum funktioniert, weil dadurch wird das Opfer wieder Teil einer Gesellschaft, deren Individuen auch meist nach l\u00e4ngerem Siechtum ableben. &#8222;Er\/Sie ist so wie wir und doch ganz anders&#8220; &#8211; das ist der notwendige Widerspruch. Schnelles Wechseln zwischen diesen beiden Seiten hilft dem Mechanismus: Die Stars m\u00fcssen in einer fernen Welt (Hollywood, Monaco) leben und zugleich angreifbar werden, daher sind \u00f6ffentliche Auftritte notwendig, bei denen die Individualisierung zur Schau gestellt wird &#8211; Konzerte, Sportereignisse etc. Dort trifft die Masse auf das Individuum und vereinigt sich mit ihm. Das funktioniert vor dem Fernseher, wenn halb \u00d6sterreich zum Fussball-Bundestrainer wird, aber auch im Leben (&#8222;Live&#8220;), etwa in Stadien, wo die Masse im gleichen Rhythmus schwingt wie der Star auf der B\u00fchne. Das &#8222;per-sonare&#8220;, also das Durcht\u00f6nen, zeigt sich hier wieder: die gr\u00f6\u00dften Stars haben mit Musik zu tun. Dieses Medium verbindet sehr schnell und direkt, Musik durcht\u00f6nt die Masse, sie nimmt sozusagen den Star in sich auf, verschlingt ihn, das Viele verschmilzt mit dem Einen, wenn auch nur f\u00fcr Momente. Whitney Houston hat das sehr sch\u00f6n dargestellt:<\/p>\n<p>I want one moment in time<br \/>\nWhen I&#8217;m more than I thought I could be<br \/>\nWhen all of my dreams are a heartbeat away<br \/>\nAnd the answers are all up to me<br \/>\nGive me one moment in time<br \/>\nWhen I&#8217;m racing with destiny<br \/>\nThen in that one moment of time<br \/>\nI will feel<br \/>\nI will feel eternity<\/p>\n<p>Die angesprochene Ewigkeit ist ja nur im Tod zu erlangen, womit wir bei einem anderen Grundwiderspruch w\u00e4ren. Und die Tr\u00e4ume, die nur einen Herzschlag entfernt sind, repr\u00e4sentieren die Individuen aus der Masse, die sich emotional nur einen Herzschlag weit weg von ihrem Star empfinden und es bei Konzerten sozusagen auch sind. Aber nur f\u00fcr den Moment.<br \/>\nMehr zu sein als man dachte, dass man sein kann &#8211; das ist das Schicksal der Stars, die das f\u00fcr die Zeit ihres Ruhmes auch sind. Das Individuum kann etwas erreichen, was ihm als Individuum nicht zusteht, n\u00e4mlich aus der Masse herausragen. Und zugleich will die Masse genau das, dass ihr Menschen vorzeigen, dass es das Individuum doch kann, obwohl es das nicht kann, weil es immer sterblich und somit Teil der Masse bleiben wird. Oder durch den Tod unsterblich wird, daher m\u00fcssen die Stars sterben, sozusagen umso mehr, je h\u00f6her sie oben sind. Damit liegen auch die Antworten bei den Stars, sie sind verk\u00f6rperte Antworten des Widerspruchs und sie geben diese Antworten zur Masse zur\u00fcck. Dort l\u00f6st sich der Widerspruch f\u00fcr kurze Zeit auf, in Momenten der Ekstase, getrennt vom normalen t\u00e4glichen Leben, im Rausch, in der Menge.<\/p>\n<p>Die Individuen leben in ihrem Leben bestimmte Aspekte der Stars. Sie fahren Autos, die fast so aussehen wie die der Stars, und sie singen in Karaoke-Abenden die Musik. Das n\u00e4hert sie den Stars an und zeigt zugleich, wie weit sie wirklich davon entfernt sind. Die Artefakte m\u00fcssen k\u00e4uflich sein, also der Masse zur Verf\u00fcgung stehen. Dabei reichen Plagiate, die Originale w\u00e4ren zu teuer. Und es reicht der Wunsch danach, also nach der Villa, die man sich mit einem Lottogewinn leisten k\u00f6nnte und an der die meisten Lottogewinner trotzdem scheitern, weil dieses Leben eben nicht f\u00fcr die Individuen der Masse gemacht ist, ohne dass sie den entsprechenden Preis zahlen. So ein Leben &#8222;gratis&#8220;, also nur durch den Kauf eines Lottoscheins zu erhalten, ist fast unm\u00f6glich. Aber der Wunsch danach z\u00e4hlt, und er z\u00e4hlt umso st\u00e4rker, je schlechter es den Individuen geht, also in den schon erw\u00e4hnten Zeiten der Unsicherheit, wenn die S\u00e4ulen br\u00f6ckeln. Dann steigt der Pizzaverbrauch und Gl\u00fcckspiel sowie Drogenkonsum nehmen zu. <\/p>\n<p>Das Schicksal der Stars (When I\u00b4m racing with destiny) macht sie wieder zum Teil der Masse, weil genau dieser Masse ihr Schicksal geh\u00f6rt, sie hat es schlie\u00dflich erzeugt. In der Annahme des Schicksals vereint sich das Individuum wieder mit der Masse. Das Schicksal selbst besteht darin, letztlich doch von der Masse verdaut und wieder ausgespuckt zu werden.<\/p>\n<p>Und doch gibt es einen Ausweg, ein Schlupfloch. Manche Stars schaffen es und entkommen, sie w\u00e4hlen sich ein anderes Schicksal, wenngleich auch manchmal ihre Umwelt (Angeh\u00f6rigen, Freunde) den Preis daf\u00fcr zahlt. Wird es Bruce Springsteen schaffen? Hat es Tina Turner geschafft? Manche haben zugeh\u00f6rt, wenn ihnen gesagt wurd: Achte darauf, dass Du rechtzeitig aussteigst, von Bord gehst, dich schleichst. Sei eine der Ratten, die das sinkende Schiff schon im Hafen davor verlassen haben. Es gibt einen spannenden Film (Flashpoint, 1984), wo Kris Kristofferson zu Treat Williams sagt: \u201eHau ab, jetzt gleich. Sei einer von denen, die davon kommen!\u201c<\/p>\n<p>Whitney hat es nicht geschafft, aber ihre Stimme hat die Masse verschluckt und erinnert sich daran. F\u00fcr einen Moment, f\u00fcr one moment in time.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein paar Worte zu der gerade eben im Alter von 48 Jahren verstorbenen Whitney Houston. Wer bei dem folgenden Video nicht ein klein wenig G\u00e4nsehaut bekommt, braucht diesen Blog nicht weiterlesen: Was f\u00fcr eine Stimme! 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