Meine Wünsche an den neuen Papst

Ich wurde vor langer Zeit zwangsverpflichtet, konnte mich aber dann daraus befreien. Nun habe ich keine Ansprüche oder Forderungen an die größte Organisation der Welt zu stellen, weil ich nicht mehr Mitglied bin.
Aber ich erlaube mir ein paar Wünsche an den neuen Chef.

Die erste Kategorie sind einfache Wünsche. De facto wird das schon überall gelebt, es sollte endlich offiziell klargestellt werden:
a.) Priester dürfen heiraten und Kinder bekommen. Ihre Frauen müssen nicht länger „Pfarrersköchin“ heißen.
b.) Die Pille plus andere Verhütungsmittel sind okay.
c.) Homosexualität unter Priestern ist gestattet.
d.) Geschiedene dürfen wieder kirchlich heiraten.
e.) Die Erde ist älter als 10.000 Jahre und es gibt eine Evolutionsgeschichte.
f.) Ministrantinnen dürfen offiziell existieren und nicht nur geheim.

Die zweite Kategorie zeigt schon weit größere Herausforderungen, da es hier um echte Neuentwicklungen ginge:
a.) Frauen dürfen alle Ämter in der kath. Kirche ausüben.
b.) Giordano Bruno wird rehabilitiert.
c.) Die Heilige römische Inquisition wird abgeschafft (heißt heute irreführend „Katholische Glaubenskongregation“).
d.) Die Taufe wird freiwillig.

Ich glaube, ich wäre schon zufrieden, wenn wenigstens EINER dieser Punkte unter Franzi dem Ersten in Erfüllung ginge.

UPDATE 10. Februar 2026

Papst Franziskus ist Geschichte. Er wird als ein relativ unbequemer, weltoffener Papst in die Geschichte eingehen. Sein Nachfolger Leo IV (Robert Francis Prevost, ein US-Amerikaner) gilt als weitaus konservativer und hat neulich Abtreibung als „größten Zerstörer des Friedens“ bezeichnet. Nicht so Dinge wie einen Angriffskrieg der Russen gegen die Ukraine oder den massiven antidemokratischen Rechtsruck in vielen Ländern und Kulturen, nicht einmal den radikalen Islamismus.
Nein, es ist die Abtreibung, die ihm Sorgen macht.

Und es ist der Zustand der katholischen Kirche, der mir Sorgen macht. So wird das nix, liebe Katholiken. Euer Glaube wird für mich immer mehr zum Teil des Problems und nicht der Lösung. Schade

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